Schlappeseppel Die Specialität

Schlappeseppel Die Specialität5
Unser Biertest

Schlappeseppel Die Specialität

Eder & Heylands Brauerei GmbH & Co. KG

Märzenbier

Unsere Note

7,25
/ 10

Christian 7,50/10
Mirco 7,00/10

Steckbrief

Schlappeseppel Die Specialität auf einen Blick

Märzenbier · Eder & Heylands Brauerei GmbH & Co. KG

BierstilMärzenbier

Alkohol5,60 % Vol.

Stammwürze12 °P

Bittere18 IBU

Gärungsartuntergärig

HerkunftGrossostheim · Bayern · Deutschland
Zutaten
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen

Unser Eindruck

So schmeckt uns das Schlappeseppel Die Specialität

Bewertung von Christian

Hier kommt jetzt das Seppel’sche ins Glas. Schön sieht es aus, dieses bernsteinfarbene Bier, welches wirklich eine ordentliche Schaumkrone ausbildet. Der Geruch ist malzig, süßlich, aber auch etwas hopfig. Im Antrunk ist das Bier recht mild und vollmundig, aber nicht zu schwer oder komplex. Die Malznoten schmeckt man deutlich, die Süße ist etwas da, aber nicht zu dominant. Die Rezenz ist schön ausgewogen und verleiht dem Bier eine angenehme Frische und Spritzigkeit. Im Hauptteil nehme ich die ersten Hopfenaromen wahr, die sich vor allem im Abgang intensivieren, jedoch dabei nicht wirklich dominant in der Bittere sind.

Hier haben wir es mit einem süffigen, malzigen Bier zu tun, welches recht rund und ausgewogen daher kommt. Wenn man diese leicht malzigen und süffigen Biere mag, hat man hier ohne Frage einen Top-Kandidaten stehen. Ich trinke es zwar mittlerweile, bin aber kein ausgewiesener Fan dieser Geschmacksrichtung und dafür hat mir das Seppel’sche wirklich gut geschmeckt und war schneller weg, als ich dachte (und diese Bewertung geschrieben habe). Insofern gebe ich hier gute 7,5 Punkte.

Bewertung von Mirco

Ein Bier aus Grossostheim – ein Ort, den man zunächst einmal nicht kennen muss, aber definitiv kennen sollte, wenn man dieses Bier einmal getrunken hat! Und dass wir uns hier in Bayern befinden, war mir auch nicht bewusst – schließlich liegt der Ort quasi direkt neben Frankfurt und irgendwie an der Grenze zwischen Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Aber gut: Das Bier erscheint satt bernsteinfarben im Glas, hat eine vernünftige Schaumkrone und eine angenehme Rezenz.

Der Antrunk: Schön frisch, sehr ausgewogen und echt gelungen. Danach wird es ein wenig süßlich-karamellig. Zumindest meine ich, die süßlichen Noten recht deutlich herauszuschmecken im Mittelteil. Im Abgang bleiben die süßlichen Geschmacksnoten bestehen – dazu gesellen sich aber noch leicht herbe Noten hinzu, die mir ganz gut gefallen. Mir wäre das Bier an und für sich deutlich zu süß. Die Herbe hinten raus, bzw. die leichte Bitterkeit, die hier durchkommt, retten das Bier eindeutig.

Vollmundig ist es in jedem Fall, harmonisch auch – und auch bei den Beschreibungen „karamellig“ und „ausgewogen“ kann ich hier zustimmen. Die Brauerei hat den Geschmack wirklich gut beschrieben und meiner Meinung nach exakt getroffen. Ich finde, dass wir es hier mit einem ziemlich guten Bierchen zutun haben, das man „mal so zwischendurch“ trinken kann. Für mich persönlich ist es ein Stück weit zu süß bzw. schmeckt zu sehr nach Karamell. Hätte man stattdessen die Bitterschraube aufgedreht, wären hier noch ein paar mehr Punkte gefallen. Ich bin dennoch bei äußerst zufriedenen und leckeren 7 Punkten.

Schnellüberblick

Schlappeseppel Die Specialität im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Bernstein

Trübung: blank

Schaum: viel bis sehr viel · langanhaltend

Geruch

Intensität: schwach bis mittel

Balance: leicht süß, malzig, leicht herb

Mundgefühl

Kohlensäure: mittel

Geschmack

karamellig, harmonisch, vollmundig, ausgewogen

Schlappeseppel Die Specialität
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