Kloster Scheyern Klostergold Hell

Bierbewertung: Kloster Scheyern Klostergold Hell

Bier-Test: Wir haben das Bier "Kloster Scheyern Klostergold Hell" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Kloster Scheyern Klostergold Hell-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Eure Meinung ist gefragt: Bewertet und kommentiert gerne! Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Kloster Scheyern Klostergold Hell.

Überblick: Kloster Scheyern Klostergold Hell im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Kloster Scheyern Klostergold Hell. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Kloster Scheyern ist heute in Bayern eine von wenigen authentischen Klosterbrauereien. Die Mönche leben dort – wie seit Jahrhunderten – in weltlicher Abgeschiedenheit. Hier haben die Scheyerner Klosterbiere ihre Wurzeln. Sie stehen auch für die Güte ihrer überregional angebotenen Biere der Marke Kloster Scheyern ein, die bei der Tucher Privatbrauerei nach speziellen Vorgaben und mit Gottes Segen in Lizenz produziert werden. Überlieferte Rezepturen und ausgewählte Zugaben bürgen für den authentischen Geschmack und höchste Qualität.
https://www.klosterbrauerei-scheyern.de/biere/kloster-gold-hell/, Abruf am: 21. Dezember 2021

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: viel
  2. Schaumhaltbarkeit: mittel
  3. Geruchsintensität: mittel
  4. Geruchsbalance: würzig, herb
  5. Bierfarbe: Gold-Gelb
  6. Biertrübung: blank
  7. Kohlensäuregehalt: wenig bis mittel
  8. Geschmack: süffig, würzig, mild

Bewertung

Bewertung von Christian

Also erstmal spannend…beim Namen denkt man an ein Helles, aber Pustekuchen. Hinten auf der Flasche steht bereits im ersten Satz deutlich, dass es sich um ein helles Export handelt. Das war dann die erste Überraschung des Abends. Dazu wird dieses Bier scheinbar bei/von Tucher gebraut…immerhin mit Gottes Segen. Puh…Schwein gehabt 😉

Optisch befinden wir uns hier bei einem schönen goldgelben Ton, dazu eine weiße Schaumkrone, die von der Menge völlig okay ist. Die Haltbarkeit ist zwar überschaubar, aber noch deutlich lang genug, um sich an der Krone zu erfreuen.

Im Antrunk erlebt man hier eine Würze, aber vor allem ein feines Malzaroma, die vermutlich für die leichte Süße im Bier sorgt. Das Bier als solches ist recht leicht, weich, süffig und mittelmäßig spritzig. Im Mittelteil nehme ich getreidige, leicht grasige Noten wahr. Im Abgang merkt man irgendwie nicht mehr viel. Also hier habe ich echt das Gefühl, ein Helles zu trinken und kein Export. Minimale Hopfenbittere ist noch zu schmecken, allerdings bleibt der Geschmack auch eher kurzweilig im Mund.

In Summe ein durchaus süffiges, sehr weiches, harmonisches Bier, welches sicherlich einerseits dem Bierexperten, aber auch dem Bieranfänger gut schmeckt. Dennoch geht mir hier ein wenig Individualität verloren, vielleicht gerade weil man versucht alle Zielgruppen abzuholen. Dazu ist es mir als Export doch ein wenig zu mild. Da es mir aber schmeckt und ich es wirklich gut trinken kann, gebe ich hier gerne noch 7,5 Punkte.

Bewertung von Mirco

Ein helles Exportbier der Klosterbrauerei Scheyern: Wie schön! Wenn die Mönche, Bischhöfe, Päpste, Nonnen, Pastoren und Priester früher sicherlich eines gut konnten, dann war es das Bierbrauen! Manchmal erscheint es mir, als hatten die auch nicht viel anderes gemacht, als sich um das Bierbrauen zu kümmern. Aber das können bzw. konnten sie anscheinend immer ganz gut.

Hier haben wir ein recht typisches Exportbier vor uns stehen, auch wenn die Bezeichnung „Helles“ auf dem Etikett sicherlich ein wenig irreführend ist – denn wir haben ein gelb-goldenes Bier im Glas mit einer schönen Schaumkrone. Während das Bier noch relativ würzig-herb riecht, kommen vor allem die herben Noten geschmacklich gar nicht mehr durch. Stattdessen bleibt das Bier erstaunlich mild und süffig. Gleichzeitig behält es dabei aber ein feinwürziges, dezentes Aroma, das dem Ganzen etwas „Charakter verleiht“.

Ich schmecke gleichzeitig eine leicht süßliche Note heraus, die eigentlich wiederum eher typisch ist für ein klassisches Helles. Auf jeden Fall haben wir hier einen echt interessanten Mix und natürlich ein sehr leicht-trinkbares Bier. Hier muss man auch echt aufpassen… 2,3 mal angesetzt und schon ist das Glas ausgetrunken und man kann wieder nachschenken. Die Katergefahr besteht hier absolut und der Biergartenfaktor liegt auch am Anschlag. Das passt alles in allem ganz gut zusammen. Sowohl aromatisch/geschmacklich, als auch das ganze „Drumherum“. 7,5 Punkte.

Gesamtbewertung
  • 7.5/10
    Christian - 7.5/10
  • 7.5/10
    Mirco - 7.5/10
7.5/10

Bewertungskriterien

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Benutzer-Bewertung
8.83/10 (3 Stimmen)

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1 Gedanke zu „Kloster Scheyern Klostergold Hell“

  1. Zur Information, dass ist nicht das originale Bier vom Kloster Scheyern. Dieses wird von der Tucher-Brauerei gebraut und darf nur den Namen verwenden. Das Originale Kloster Scheyern-Bier wird in roten Flaschen verkauft.

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