Tucher Aecht Nürnberger Kellerbier naturtrüb

Bierbewertung: Tucher Aecht Nürnberger Kellerbier naturtrüb

Bier-Test: Wir haben das Bier "Tucher Aecht Nürnberger Kellerbier naturtrüb" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Tucher Aecht Nürnberger Kellerbier naturtrüb-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Eure Meinung ist gefragt: Bewertet und kommentiert gerne! Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Tucher Aecht Nürnberger Kellerbier naturtrüb.

Überblick: Tucher Aecht Nürnberger Kellerbier naturtrüb im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Tucher Aecht Nürnberger Kellerbier naturtrüb. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Seit mehr als 700 Jahren ist das Handwerk des Bierbrauens in Nürnberg belegt. Um all das Bier kühl zu lagern, wurden tiefe Felsenkeller unter der Kaiserburg angelegt. Die richtige Lagerung ist auch bei unserem Kellerbier naturtrüb von entscheidender
http://www.tucher.de/unsere-biere/unser-sortiment/unsere-spezialitaeten/, Abruf am: 12. Februar 2022

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: mittel
  2. Schaumhaltbarkeit: mittel
  3. Geruchsintensität: schwach bis mittel
  4. Geruchsbalance: malzig, fruchtig
  5. Bierfarbe: Gold
  6. Biertrübung: trüb
  7. Kohlensäuregehalt: wenig bis mittel
  8. Geschmack: vollmundig, süffig, hefig, fruchtig

Bewertung

Bewertung von Christian

Das Nürnberger Kellerbier von Tucher steht hier nun auf dem Plan. Goldfarben und trüb ist es im Glas. Der Schaum ist nicht übermäßig, eher durchschnittlich, er haftet aber ganz nett am Glasrand. Der Geruch ist etwas malzig und süßlich.

Der erste Schluck ist für mich leider wieder so dieses typisch kellerbierartig muffige, wird jedoch tatsächlich mit den nächsten Schlücken besser und ist dann nicht mehr zu schmecken. Der Antrunk ist weich, mild und süßlich, etwas nach Honig. Die Rezenz erscheint mir nicht als sehr stark, lässt das Bier dennoch frisch wirken. Im Haupttrunk wird das Nürnberger Kellerbier etwas flacher um dann im Abgang nochmal Fahrt aufzunehmen. Hier erlebt man eine Säure, die aber nicht zu übermäßig ist. Der Abtrunk ist recht trocken.

Ich finde das Bier okay, es ist süffig, mild, leicht zu trinken aber auch keine Aromaexplosion. Nichts, was man nicht schon mal getrunken hat, meiner Meinung nach, aber auch keineswegs schlecht. Insofern gehe ich hier mit meiner Note auch nur knapp über die Mittellinie hinaus und gebe 6 Punkte.

Bewertung von Mirco

Von Tucher haben wir ja bereits das eine oder andere Bier genießen dürfen. Das unfiltrierte, naturtrübe Kellerbier steht nun auf unserem Plan. Wir haben das untergärige Bier in der großen 0,5 Liter NRW-Flasche gekauft. Schon beim Einschenken fällt auf, dass nicht wirklich viel Schaum aufkommt und dieser auch recht fix wieder verschwindet. Lediglich eine 2-3 Millimeter große Schaumschicht bleibt auf der Oberfläche bestehen. Zumindest sorgt dieses dafür, dass das Bier nach wie vor frisch ausschaut.

Die goldene Farbe gefällt mir sehr gut und auch die Trübung schaut nett aus.

Ich erkenne zunächst relativ fruchtige Geruchsaromen, die allerdings nicht typisch fruchtig sind, wie man sie von einem IPA etc. kennt, sondern eher ein wenig beerig/waldig erscheinen. Gleichzeitig kommt ein wenig Hefe durch, die ich auch im Geschmack wiedererkenne. Auch die Fruchtnoten sind im Antrunk stark vertreten und verschaffen dem Bier erst einmal einen feinen ersten Eindruck. Danach flacht es meiner Meinung nach aber sehr schnell ab. Klar, das Bier bleibt vollmundig und süffig, kann aber im Haupttrunk und auch im Abgang keine weiteren Aroma-Nuancen mehr ausbilden. Der Abgang bleibt nahezu unauffällig, fast wässrig. Lediglich die leichten Hefenoten schwingen immer ein wenig mit, dazu ggf. noch eine leichte Malzsüße, die (über den Gesamteindruck verteilt) immer mal wieder auftritt.

Meine Bewertung fällt daher verhalten aus. Ich kann das Bier ohne Zweifel ganz gut trinken und bleibe auch den Abend über dabei, wenn ich muss. Aber es sticht für mich nicht sonderlich aus der Masse der ganzen Kellerbiere heraus und bleibt unter’m Strich eher unauffällig. 5 Punkte.

Gesamtbewertung
  • 6/10
    Christian - 6/10
  • 5/10
    Mirco - 5/10
5.5/10

Bewertungskriterien

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Benutzer-Bewertung
9/10 (1 Stimme)

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