Riegele BierManufaktur Feines Urhell

Brauhaus Riegele Feines Urhell3
Unser Biertest

Riegele BierManufaktur Feines Urhell

Brauerei S. Riegele Inh. Riegele KG

Helles

Unsere Note

8,75
/ 10

Christian 9,00/10
Mirco 8,50/10

Steckbrief

Riegele BierManufaktur Feines Urhell auf einen Blick

Helles · Brauerei S. Riegele Inh. Riegele KG

BierstilHelles

Alkohol4,70 % Vol.

Stammwürze11,6 °P

Bittere20 IBU

Gärungsartuntergärig

HerkunftAugsburg · Bayern · Deutschland
Zutaten
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Unser Eindruck

So schmeckt uns das Riegele BierManufaktur Feines Urhell

Bewertung von Christian

Das Riegele Feines Urhell beehrt uns nun und sieht optisch schön aus. Gelb bis gelbgold mit einer schönen sehr großen Schaumkrone. Der Geruch ist grasig, malzig-süßlich und hopfig, von allem etwas könnte man sagen. Spannend. Im Antrunk merkt man schnell die grasigen Noten und eine leichte Malzsüße. Die Hopfenbittere schmeckt man auch bereits heraus. Die Rezenz ist durchschnittlich ausgeprägt, führt aber zu einem ausgewogen frischen Mundgefühl. Für ein Helles finde ich den Körper sogar recht intensiv und vollmundig. Der Abgang des Bieres ist deutlich durch die würzig-grasigen Noten dominiert, aber begleitet von der Hopfenbittere. Der Nachtrunk ist ausgewogen und süffig.

Hier hat Riegele es geschafft ein Helles zu brauen, welches doch meines Erachtens etwas mehr Wumms mit sich bringt. Oft sind Helle ja sehr mild, leicht und süffig. Das mag ich auch, aber wenn sie zu langweilig werden, sagt mir das auch wieder nicht zu. Bei diesem hier ist das anders. Man schmeckt doch gute die Aromen heraus, hat trotzdem eben dieses süffige Trinkerlebnis, welches man bei einem Hellen haben möchte. Schmeckt mir wirklich hervorragend und insofern gebe ich tolle 9 Punkte.

Bewertung von Mirco

Das feine Urhell von Riegele macht seinem Namen vor allem bei der Kohlensäure alle Ehre: Der CO2-Gehalt ist meiner Meinung nach nicht sonderlich ausgeprägt, dafür aber sehr fein. Das erinnert von der Rezenz schon fast an Champagner – gefällt mir gut.

Was den Geruch betrifft, so habe ich direkt nach dem Einschenken sehr grasige, getreidige und auch leicht hopfige Noten festgestellt, mit einer leichten Malzsüße versehen. Interessanterweise hat man den Geruch auch auf einen halben Meter Entfernung sehr gut wahrgenommen, so dass der erste Eindruck schon sehr stark war. Geht man mit der Nase näher dran, schwächen sich die Aromen aber ab.

Und auch bzgl. des Geschmacks bewegen wir uns auf einer sehr milden Ebene: Das Bier hat einen feinen Antrunk, einen milden und ausgewogenen Körper, fast schon schlank, und relativ wenig starke Aromen im Haupttrunk. Der Erfrischungsfaktor durch den Hopfen stand im Antrunk absolut im Vordergrund, bevor die Malznoten ein wenig die Überhand gewinnen. Im Abgang überwiegen die malzigen Noten, die sich aber die Spitzenposition mit einer feinen Bitterkeit teilen. Beides zusammen sorgt für einen sehr schönen Ausklang und eine gewisse Kurzweiligkeit beim trinken.

Ein ganz typisches Helles ist dieses Bier sicherlich nicht, da es insgesamt etwas mehr „Aroma“ aufweist und „nach etwas schmeckt“. Viele bayerische Helle bleiben insgesamt mild und charakterlos (nicht negativ gemeint). Hier hat man sich um einen hohen Wiedererkennungswert bemüht, was meiner Meinung nach auch gelungen ist. Ein schönes Helles, das ich immer gerne wieder trinken würde: 8,5 Punkte.

Schnellüberblick

Riegele BierManufaktur Feines Urhell im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Gelb

Trübung: blank

Schaum: sehr viel · langanhaltend

Geruch

Intensität: mittel bis stark

Balance: grasig, getreidig, hopfig, süßlich, malzig

Mundgefühl

Kohlensäure: wenig bis mittel

Geschmack

erfrischend hopfig, fein malzig

Riegele BierManufaktur Feines Urhell
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