Mönchshof Zwickl
Zwickel-/Kellerbier
Mirco 9,50/10
Mönchshof Zwickl auf einen Blick
Zwickel-/Kellerbier · Mönchshof BrauSpezialitäten Kulmbacher Brauerei AG
So schmeckt uns das Mönchshof Zwickl
Bewertung von Christian:
Ein trübes Bier aus dem Hause Mönchshof haben wir hier vor uns. Der Plöpp war jetzt nicht der Knaller, aber schon okay. Dafür ist der Schaum echt ordentlich gewesen. Der Geruch ist überwiegend mild und süßlich. Im Antrunk erscheint das Bier erstmal unterdurchschnittlich spritzig. Eine anfängliche Süße merkt man noch durch den Malz deutlich heraus. Es kommt aber doch durchaus auch eine getreidige Würze in dem Bier auf, die gerade Richtung Abgang auch eine feine Herbe bietet, die dazu noch einige Zeit im Mund verweilt.
Insgesamt muss ich doch sagen, dass mir das Bier zusagt. Es ist nicht zu süß und auch nicht zu langweilig. Die Würze spielt ebenfalls eine schöne Rolle und dazu kommt dann noch der feinherbe Ausklang. Insgesamt ein rundes, gut trinkbares Bier mit wenigen Highlights, aber auch absolut keinen Negativpunkten. Insofern trinke ich das Bier gern und gebe dafür tolle 8,5 Punkte.
Bewertung von Mirco:
Ein Bierchen aus dem Hause Mönchshof kommt mir immer gerne auf den Tisch. Bei dieser Brauerei macht man nämlich eine ganze Menge richtig – nicht nur das Marketing (guckt mal auf das Design: schaut doch toll aus, oder?) ;-). Das Zwickl hat ein tolles Etikett, ist ein einer Bügelverschlussflasche eingeschlossen und zeigt direkt, dass es aus Kulmbach kommt. Allein die Optik gefällt mir schon sehr gut, wenngleich der „Plöpp“ beim Öffnen der Flasche eher im unteren Mittelfeld anzusiedeln ist (Original-Ton meiner Frau).
Auf der Flasche finde ich allerlei Informationen in diversen Sprachen – hier wird zumindest nicht an spannendem Wissen über das Bier gegeizt, was mir schon mal sehr gut gefällt.
Ob es nun nussig und würzig schmeckt, wie es auf der Webseite steht, soll sich noch herausstellen. Auf jeden Fall stelle ich neben ultra-vielem Schaum eine sehr gute Trinkbarkeit fest. Man kann das Bierchen echt locker wegziehen, ohne dass es träge, öde oder langweilig wirkt. Die malzigen und süßlichen Noten stehen dabei natürlich im Vordergrund, kombiniert mit einer leichten Milde im Haupttrunk. Die „Nussigkeit“ (schreibt man das so?) schmecke ich nicht heraus. Eine gewisse Würze ist hier sicherlich nicht wegzudiskutieren.
Im Vordergrund steht aber die Trinkbarkeit. Sehr entspannt, sehr süffig, souverän und äußerst vollmundig präsentiert sich das Zwickl aus dem Hause Mönchshof. Das einzige, was ich hier zu beklagen habe ist, dass das Glas recht schnell leer war. 9,5 Punkte von meiner Seite, wohlwissend, dass Christian ggf. deutlich schlechter urteilt.
Mönchshof Zwickl im Geschmacksprofil
Farbe: Gold
Trübung: trüb
Schaum: sehr viel · langanhaltend
Intensität: schwach bis mittel
Balance: malzig, süßlich, mild
Kohlensäure: wenig bis mittel
samtig, nussig, weich, malzig, leicht fruchtig

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Ich habe es (den Kasten) eher zufällig, durch fehlende Blickkontrolle (sollte das Pils werden), erworben. Ich bin im Nachgang glücklich über diesen Fauxpas. Es schmeckt mir! Ich werde es zukünftig öfter trinken, diesmal bewusst. Auch wenn es bei uns in der Region (Brandenburg) im Vergleich zum gängigen Pils der Konkurrenz unbekannt und teurer ist.