Hacker Pschorr Kellerbier

Bierbewertung: Hacker Pschorr Kellerbier

Bier-Test: Wir haben das Bier "Hacker Pschorr Kellerbier" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Hacker Pschorr Kellerbier-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Hacker Pschorr Kellerbier.

Überblick: Hacker Pschorr Kellerbier im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Hacker Pschorr Kellerbier. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU (International Bitterness Units) keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" bei Euch angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Nach der traditionellen Lagerung und Reifung entfaltet es unverkennbar fruchtige Karamell- und Honignoten und wird dann unfiltriert abgefüllt: Unser naturtrübes Keller ist urig und süffig, erfrischend und mild. Wie ein echter Bayer eben.
https://www.hacker-pschorr.de/unsere-biere/kellerbier, Abruf am: 19. Juni 2022

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: sehr viel
  2. Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
  3. Geruchsintensität: schwach
  4. Geruchsbalance: süßlich, Honig, mild
  5. Bierfarbe: Gold-Bernstein
  6. Biertrübung: trüb
  7. Kohlensäuregehalt: wenig bis mittel
  8. Geschmack: urig, süffig, erfrischend, mild, karamellig, Honig

Bewertung

Unsere Gesamtbewertung:

User-Bewertung:

Und jetzt könnt Ihr selbst abstimmen: Wie hat Euch dieses Bier "Hacker Pschorr Kellerbier" geschmeckt? Gebt einfach Eure Bewertung ab, indem Ihr auf die Sterne klickt, die Ihr dem Bier geben möchtet - und hinterlasst gerne einen Kommentar.

Rating: 8.73/10. From 15 votes.
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Bewertung von Christian:

Ich mag ja Bügelverschlussflaschen, sofern diese eben ordentlich plöppen. Das tat diese hier leider nicht und das obwohl Hacker Pschorr doch fast nur in diesen Flaschen abfüllt. Da hab ich etwas mehr erwartet, denn gerade hier hat es nicht mal wirklich gezischt.

Das Erstaunliche an dem Bier ist die Schaumbildung. Hier ist wirklich ordentlich Schaum vorhanden, der auch sehr stabil bleibt. Dafür merkt man im Antrunk jedoch kaum Kohlensäure. Diese ist sehr dezent ausgeprägt. Süße Noten nach Honig und Karamell kann ich sofort erriechen. Auch im Antrunk merke ich diese schnell heraus, es kommt aber auch noch eine leicht fruchtige Note dazu. Ab der Mitte wird das Bier relativ mild und flacht zum Abgang hin doch etwas ab ohne aber dabei wirklich wässrig zu werden. Ich habe das Gefühl, dass hier etwas Hefe und/oder Säure stärker im Spiel ist, während der Hopfen quasi nicht präsent ist. 

Ich bin erstmal froh, dass dieses Kellerbier nicht dieses für mich so typische, leicht modrige Aroma hat. Hier geht es wirklich. Trotzdem ist mir hier tatsächlich der Mix aus Honig und Karamell, dazu irgendwie eine leicht saure Frucht oder ähnliches, etwas zu viel. Die Kohlensäure bindet sich immerhin schön ein und prickelt sogar etwas, auch wenn sie nicht sonderlich dominant ist. Irgendwie weiß ich leider nicht so richtig, wohin damit. Irgendwie kann man das Bier mal trinken, muss aber auch sagen, dass ich es mir nicht nochmals kaufen würde. Es ist kein schlechtes Bier, bitte nicht falsch verstehen. Ich merke die Qualität des Bieres schon im ersten Schluck. Aber hier ist meine persönliche Meinung gefragt und die sagt, dass es mir nicht so richtig zusagt. Daher reicht es leider nur zu 4,5 Punkten.

Bewertung von Mirco:

Biere aus dem Hause Hacker Pschorr findet man derzeit ehrlich gesagt überall: Ganz gleich ob ich Norddeutschland oder im Westen auf Bier-Einkaufstour gehe: Biere von Hacker Pschorr stehen derzeit überall im Regal. Das Kellerbier steht heute auf dem Programm – „der Himmel der Bayern“ steht vorn direkt auf dem wirklich sehr hübschen und ansprechenden Etikett. Ich bin gespannt, ob mich das Bier wirklich in den Himmel katapultiert… wer weiß 😉

Während Kellerbiere bei uns im Schnitt häufig auch mal eher weniger überzeugen konnten, bin ich bei diesem Kandidaten momentan recht guter Dinge, weil: Schon im Antrunk ist das Bier echt süffig, sehr mild und schmeckt dezent nach Honignoten sowie nach einer gewissen Karamellsüße. Die kann man geschmacklich kaum wegdiskutieren – geruchstechnisch habe ich sie eher weniger wahrgenommen.

Mir erscheint das Bier weniger spritzig, stattdessen eher sämig, samtig und recht mild. Es ist eher ein weiches, als ein hartes/prickelndes Trinkerlebnis. Die Rezenz hält sich natürlich auch bewusst zurück, wodurch das Bier schneller trinkbar ist. Glücklicherweise schmeckt es trotzdem recht frisch und angenehm.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, bei diesem Bier reihenweise zuzuschlagen, was sicherlich kein gutes Ende nehmen würde – denn es schmeckt mir wirklich außerordentlich gut. Ich komme im Endergebnis auf stolze 8,5 Punkte und könnte im Grunde auch noch mehr geben. Die 1,5-Punkte Abstand zur Spitze gibt es nur, weil ich die Hopfennoten ein wenig vermisse. Jammern auf hohem Niveau.

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