Sebaldus Weizen Helles Hefe

Bierbewertung: Sebaldus Weizen Helles Hefe

Bier-Test: Wir haben das Bier "Sebaldus Weizen Helles Hefe" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Sebaldus Weizen Helles Hefe-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Sebaldus Weizen Helles Hefe.

Überblick: Sebaldus Weizen Helles Hefe im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Sebaldus Weizen Helles Hefe. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU (International Bitterness Units) keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" bei Euch angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Unser Sebaldus Weizen ist eine Weizenbierspezialität von echtem Schrot und Korn. Es ist benannt nach Sebaldus, seit dem Mittelalter der Schutzpatron der Stadt Nürnberg und somit auch der Brauergilde. Ihm zu Ehren und für alle wahren Bierkenner brauen wir dieses unnachahmliche, kräftige Weizenbier.
http://www.tucher.de/, Abruf am: 11. Oktober 2021

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: sehr viel
  2. Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
  3. Geruchsintensität: stark
  4. Geruchsbalance: süß, fruchtig
  5. Bierfarbe: Honig-Gelb
  6. Biertrübung: trüb
  7. Kohlensäuregehalt: wenig bis mittel
  8. Geschmack: würzig, malzig, Röstaromen

Bewertung

Unsere Gesamtbewertung:

User-Bewertung:

Und jetzt könnt Ihr selbst abstimmen: Wie hat Euch dieses Bier "Sebaldus Weizen Helles Hefe" geschmeckt? Gebt einfach Eure Bewertung ab, indem Ihr auf die Sterne klickt, die Ihr dem Bier geben möchtet - und hinterlasst gerne einen Kommentar.

Rating: 9.09/10. From 17 votes.
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Bewertung von Christian

Heute haben wir es mit einem Weizen aus dem Hause Tucher zu tun. Das Sebaldus Weizen Helles Hefe steht entsprechend vor uns und auf dem Etikett ist wohl eben jener Schutzpatron Sebaldus zu sehen. Das ist also schonmal sehr stimmig. Beim Einschenken fällt sofort die massive Schaumentwicklung auf. Okay, vielleicht war auch ein wenig Unvermögen dabei, aber doch, der Schaum ist wirklich ordentlich und bleibt auch sehr stabil auf dem Bier stehen. Das gefällt mir sehr.

Der erste Schluck ist weniger fruchtig, als der Geruch zunächst vermuten lässt. Hier kommt zunächst noch nicht der klassische Bananengeschmack raus, sondern viel mehr eine leicht würzige, fast schon weihnachtliche Note. Nach und nach macht sich die Hefe im Mund breit. Für meinen Geschmack schon etwas zu viel. Mir fehlt doch das typische Bananenaroma, welches hier kaum vorhanden ist. Diese würzige Variante hat zwar auch etwas und ist ohne Frage durstlöschend und süffig, aber es kommt mir doch etwas trocken herüber. Also nach dem ich das Bier getrunken habe, hatte ich eher mehr Durst als vorher. Geschickter Schachzug könnte man sagen, so trinken die Kunden schnell noch ein weiteres. Ja, das könnte man auch bei diesem Weizen sicher tun, aber so alles in allem hatte ich auch schon bessere Kandidaten vor mir stehen, die mir dann einfach besser geschmeckt haben. Aus diesem Grund bekommt das Sebaldus Weizen mit der 7,5 eine ordentliche, aber eben auch keine Spitzennote. 

Bewertung von Mirco

Holla die Waldfee, was ist hier denn los!? Also bei dem Bier denkt man ja „ach wie schön, ein leckeres Weizen zum Durstlöschen, den zieh ich mal eben so weg“. Ja nichts davon. Das Nürnberger Sebaldus Weizen „Helles Hefe von Tucher“ sagt hier schlichtweg: Nö! Hier kommt eine scharfe Würze mit durch, die jegliches Durstlösch-Gefühl im Keime erstickt. Ich habe jetzt also de facto zwei Möglichkeiten: Entweder trinke jetzt schnellstmöglich 4-5 Kannen dieses Weizens, oder ich steige besser auf ein anderes Getränk um. Im Nachgeschmack ist das Bier ganz schön klebrig/pappig.

Aber von vorne: Geruchstechnisch sind wir hier bei einem klassischen Weizenbier: süß und fruchtig. Geschmacklich kommt der Bananengeschmack gar nicht mal so stark durch, wie ich es eigentlich erwartet hatte. Stattdessen dominiert eine Würze das Bier, die seinesgleichen sucht! Puh! Der Alkoholgehalt ist ja auch nicht von schlechten Eltern mit seinen satten 6 % Vol. Ich glaube, dass ich mit diesem Bier meinen Endgegner gefunden habe. Auch wenn ich mich inzwischen relativ an Weizenbiere gewöhnt habe und sie sogar zu schätzen weiß, holt mich dieses Bier auf den Boden der Tatsachen zurück.

Ich hatte (durch mein Abendessen bedingt) vorhin einen sehr großen Durst und habe gedacht, dass dieses Bier erst einmal den Durst löscht und für Entspannung sorgt. Weit gefehlt, denn: Das Bier verursacht noch mehr Durst, als ich zuvor schon hatte. Die Bissigkeit im Geschmack, die dezente Schärfe und die satte Würze sorgen dafür, dass ich hier leider kein Fan werde. Ausschlaggebend für meine eher schwache Bewertung dieses Bieres ist aber die Nähe zum „beißenden Geschmack“, wie ich es auch beim Einbecker Urbock schon einmal erlebt habe. Deswegen gibt’s von mir auch nur 3 Punkte.

2 Gedanken zu „Sebaldus Weizen Helles Hefe“

  1. Also das Ding mit dem Einbecker zu vergleichen, das grenzt ja schon an Frechheit 😉 Aber kann man machen… dann guckt man aber nicht ganz genau hin, denn eigentlich schmeckt das Ding doch recht entspannt, oder? Auf unseren Festen ist das auf jeden Fall immer ein Knaller. Grüße Markus

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