Pyraser Rotbier
Rotbier
Mirco 7,00/10
Pyraser Rotbier auf einen Blick
Rotbier · Pyraser Landbrauerei GmbH & Co. KG
So schmeckt uns das Pyraser Rotbier
Bewertung von Christian
Heut steht bei uns die Pyraser-Testreihe an. Wir starten mit dem Pyraser Rotbier. Das kupferfarbene Bier ist glanzfein und blank im Glas mit einer schönen feinporigen weißen Schaumkrone. Der Geruch ist doch ziemlich mild, leicht malzaromatisch.
Im Antrunk ist das Rotbier weich und leicht malzig. Geschmacklich deutlich weniger süß als ich es zunächst gedacht hätte. Die leichte Süße wird dann nach und nach durch die feine herbe des Hopfens überlagert. Der Abtrunk ist relativ trocken und die bitterherben Aromen bleiben ordentlich im Mund vorhanden.
Mir fehlte es hier ein wenig an Spritzigkeit. Die gefühlte Kohlensäure dürfte für meinen Geschmack etwas mehr sein. Ansonsten ist dieses Rotbier durchaus lecker und süffig. Wird vielleicht nicht mein Lieblingsbier, aber hätte jetzt durchaus Lust, weiter zu trinken. Leider ist die Flasche bereits leer. Zusammenfassend mündet das Ganze in ordentlichen 7 Punkten.
Bewertung von Mirco
Wo liegt denn bitte Thalmässing? Wer den Ort noch nicht kennt, dem sei gesagt: Er liegt genau zwischen Ingolstadt und Nürnberg im schönen Bayern. Heute dürfen wir das feine Rotbier testen, bei dem schon die Flasche ein echter Hingucker ist. Was auch direkt auffällt: Die Brauerei hat sich mit ihrer Webseite sowie mit den entsprechenden Angaben sehr große Mühe gegeben. Man findet nahezu alle wichtigen Infos über das Bier – da haben wir schon ganz andere Webseiten gesehen…
Der Geruch ist erstaunlich mild mit einem gesunden Schlag ins Malzige. Optisch fällt mir eine sehr sämige, feste, fast schon cremige Schaumkrone auf, die auch erstaunlich lange anhält und schön an der Innenseite des Glases heften bleibt. Auch nach ein paar Minuten ist noch ausreichend Schaum zu sehen (vom Bier leider nicht mehr so viel). Meine Trinkgeschwindigkeit ist möglicherweise bereits ein gutes Indiz auf meine Geschmacksbewertung.
Geschmacklich erleben wir hier einen recht malzaromatischen Start, kombiniert mit einer ganz leichten Bitterkeit, die vom Haupttrunk bis zum Abgang deutlich stärker wird. Während im Antrunk das Malz dominiert, übernimmt der Hopfen mit der Zeit das Kommando. Vor allem im Abgang und im Nachgeschmack überwiegt der Hopfen, auch wenn die Malznoten nicht gänzlich verschwinden.
Liebe Maris Bernreuther, hier haben Sie eine tolle Inspiration geliefert, die die Brauerei ziemlich gut umgesetzt hat! Ich war ja noch nie ein großer Fan malzlastiger Biere, habe aber hier eines gefunden, mit dem ich mich sehr gut anfreunden kann. Alle hohen Punktzahlen wären vollkommen angemessen. Einzig wegen meines persönlichen Geschmacks (um den es ja bei unserer Webseite geht) gibt es von mir „nur“ 7 Punkte.
Pyraser Rotbier im Geschmacksprofil
Farbe: Kupfer
Trübung: blank
Schaum: viel · langanhaltend
Intensität: schwach
Balance: leicht malzig, mild
Kohlensäure: wenig
vollmundig, leichte Bittere

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