Huppendorfer Vollbier
Huppendorfer Vollbier auf einen Blick
Lager · Huppendorfer Bier GmbH & Co. KG
So schmeckt uns das Huppendorfer Vollbier
Bewertung von Christian
Ich starte mit einer kühnen These: Hier im Pott hat noch nie einer was von Huppendorf gehört. Und wenn ich so bei Wikipedia lese, scheint es auch nur ein Gemeindeteil zu sein mit knapp über 100 Einwohnern. Süß…allein in meiner direkten Nachbarschaft 2-3 Hausnummern weiter, wohnen vermutlich so viele Menschen 😉 Aber gut, zumindest die Brauerei dort scheint es geschafft zu haben, einen Bekanntheitsgrad zu haben und unser Partner bierfranke.de ist auch auf solch kleine regionale Brauereien spezialisiert. Insofern schön, dass auch wir dieses Bier probieren dürfen.
Das Bier als solches schmeckt erstmal im Antrunk sehr malzig, süßlich und nach Karamell und Honig. Die Rezenz ist ausgewogen und der Körper vollmundig. In der Mitte wird es ein wenig getreidig, vielleicht etwas grasig, um dann zum Ende minimal herb abzuschließen.
Geschmacklich ist das wieder etwas weniger meine Richtung. Ich weiß auch nicht genau was, aber irgendwie stört mich hier etwas, um trotzdem ein leckeres, süffiges Trinkerlebnis zu haben. Hier hab ich nicht das große Verlangen danach noch viel mehr davon zu trinken. Nicht falsch verstehen, das Bier ist nicht schlecht, auch ausgewogen von den Aromen, aber eben irgendwie nicht mein Fall und es packt mich leider auch im Verlauf der Probe nicht so sehr. Aber weil ich hier trotzdem die Qualität des Bieres spüre und auch anerkenne, merke ich, dass hier wirklich Liebe drin steckt, gebe ich wohlwollende 6 Punkte.
Bewertung von Mirco
Das Huppendorfer Vollbier wurde, so entnehme ich es dem Etikett, nach einem überlieferten Familienrezept gebraut. Was ich direkt beim Antrunk feststelle: Hier ist ein vollmundiges Bier mit kräftigen Aromen im Glas.
Huppendorf hat, das hat mir Christian gerade verraten, nur 114 Einwohner. Nun gut, da wird wahrscheinlich jeder in der Brauerei arbeiten, oder? 😉 Ein Ort, wo jeder jeden kennt – so viel halten wir einfach mal fest. Das Bier: leicht süßlich im Antrunk, minimal karamellig und danach ein wenig getreidig, recht malzbetont und (trotz der Süße) tatsächlich ein bisschen herb – allerdings erst im Ausklang.
Die relativ starke Rezenz sorgt dafür, dass ich das Bier relativ zügig trinken kann. Wäre etwas weniger Kohlensäure vorhanden, käme die Malzsüße schneller und intensiver durch und die gesetzten, vollen Aromen kämen mehr zur Geltung. Durch die Kohlensäure wird das hier ein wenig überdeckt. Dennoch ist festzuhalten: Es ist ein relativ schweres Bier, was auch eine gewisse Weile nachwirkt. Ich habe nach ein paar Schlucken stets einen etwas klebrigen, malz-süßlichen Nachgeschmack im Mund. Für mich ist dieses Bier ein absoluter Kneipenkandidat. Letztlich merke ich hinten raus sogar noch eine leichte Würze im Bier, die das ganze Unterfangen natürlich noch etwas schwieriger zu trinken macht…
Ganz persönlich muss ich sagen, dass mir das Bier im Schnitt etwas zu intensiv nach Aromen schmeckt, die sonst nicht auf meiner Favoritenliste stehen. Mir ist bewusst, dass die Brauer hier einen guten Job machen, aber für mich persönlich kommen Malz, Süße, eine leichte Würze und eine gewisse Herbe in Kombination etwas zu stark raus. Ich lande bei 5 Punkten.
Huppendorfer Vollbier im Geschmacksprofil
Farbe: Bernstein-Hellbraun
Trübung: blank
Schaum: viel · mittel bis langanhaltend
Intensität: mittel
Balance: malzig, herb
Kohlensäure: mittel bis viel
leicht süßlich, karamellig, brotig, Shortbread, Paranuss und Feigen, leichter Honig, leichte Bitterkeit
Wie schmeckt euch das Huppendorfer Vollbier?
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HUPP, HUPP, HUPPENDORF! Muss ich mehr sagen? Mehr muss ich nicht sagen oder? Meeeeeeeega geil ich will mehr davon!! Gerade eben noch gehabt! DAAAAAAANKEEE