Oberbräu Hell

Oberbräu Hell5
Unser Biertest

Oberbräu Hell

König Ludwig GmbH & Co. KG (Warsteiner Gruppe) / Oberbräu Vertrieb GmbH Helles
Unsere Note
7,25 / 10
Christian 6,50/10 Mirco 8,00/10
Steckbrief

Oberbräu Hell auf einen Blick

Helles · König Ludwig GmbH & Co. KG (Warsteiner Gruppe) / Oberbräu Vertrieb GmbH

BierstilHelles
Alkohol5,0 % Vol.
Stammwürze11,5 °P
Bittere20 IBU
Gärungsartuntergärig
HerkunftHolzkirchen · Bayern · Deutschland
Unser Eindruck

So schmeckt uns das Oberbräu Hell

Das Oberbräu Hell kommt aus dem Hause Warsteiner und wird bei der König Ludwig Brauerei in Holzkirchen, Bayern, gebraut. Es ist ein klassisches Helles, das wir uns nicht entgehen lassen konnten. Mit einem Alkoholgehalt von 5.0 % Vol. und einer Stammwürze von 11.5 °P verspricht es schon auf dem Papier ein angenehmes Trinkvergnügen.

Optisch überzeugt das Oberbräu Hell auf den ersten Blick: Es strahlt in einem klaren Gelb, ohne Trübung. Der Schaum ist feinporig, weiß und üppig – eine Schaumbildung, die sich sehen lassen kann, und was uns besonders gefallen hat: Die Haltbarkeit des Schaums ist wirklich langanhaltend. Beim ersten Schnuppern steigen uns milde, leicht malzige und getreidige Aromen in die Nase. Insgesamt fällt die Geruchsintensität allerdings schwach aus, was das Bier etwas zurückhaltend wirken lässt.

Geschmacklich präsentiert sich das Oberbräu Hell sehr mild und schlank, ohne dabei langweilig zu sein. Es ist angenehm süffig, was durch die ausgewogene Kombination von malzigen und dezent süßlichen Noten erreicht wird. Die Kohlensäure ist angenehm dosiert, was für eine erfrischende Spritzigkeit sorgt, ohne zu aufdringlich zu sein. Der Abgang ist, wie erwartet, eher kurzweilig, aber sehr angenehm. Die dezente Herbe hält sich zurück und macht das Bier dadurch sehr süffig – perfekt für den unkomplizierten Genuss.

Während Christian bemerkt, dass die Aromen über die gesamte Trinkdauer wenig Abwechslung bieten, schmeckt Mirco das Oberbräu Hell gerade deshalb gut. Christian vergibt eine solide 6.50, während Mirco etwas wohlwollender mit 8.00 bewertet. Damit ergibt sich für das Oberbräu Hell eine Gesamtnote von 7.25.

Erste Veröffentlichung am 05.09.2022, zuletzt aktualisiert am 23.08.2024

Schnellüberblick

Oberbräu Hell im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Gelb

Trübung: blank

Schaum: sehr viel · langanhaltend

Geruch

Intensität: schwach

Balance: mild, leicht malzig, leicht getreidig, leicht süßlich

Mundgefühl

Kohlensäure: wenig bis mittel

Geschmack

süffig, mild-malzig, ausgewogen

Oberbräu Hell
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8 Kommentare zu „Oberbräu Hell“

  1. Ein schönes weiches süffiges helles mit toller Farbe und festem stehenden Schaum der lange im Glas stehen bleibt. PREIS AUCH O.K.für bayrisches helles.Prost Heinz

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  2. Gehört zur Warsteiner Gruppe und genau so schmeckt es auch. Wie „Fernsehbiere“ halt schmecken. Leider ordentlich DMS in der Blume und im Antrunk. Nicht wirklich gut.

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  3. Hätte ich ehrlich gesagt genauso bewertet. ein richtig tolles bier, das man gut und gerne immer trinken kann. Ich bin grundsätzlich Fan und stimme euch zu. LG Micha

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  4. Hallo ihr beiden,
    teile eure Leidenschaft für Bier und schaue hier immer gern vorbei und erfahre gern neues.
    In dem Falle muss ich als Holzkirchner um eine kleine Korrektur ersuchen: das Holzkirchner Oberbräu ist eine bereits wirklich alte Traditionsmarke aus Holzkirchen und wird auch dort gebraut, nicht in NRW.
    Durch Missmanagement kam die ehemalige PrivatBrauerei vor etwa zwanzig Jahren in eine Schieflage, aus der sie die König Ludwig Brauerei aus Fürstenfeldbruck gerettet hat. Diese gehört wiederum zur Warsteiner Gruppe , das ist richtig.
    Das Oberbräu wird aber immer noch in Holzkirchen zwischen München und Tegernsee gebraut…seit kurzem aber überregional vermarktet.

    Viele Grüße und guten Rutsch/Prost
    Benno

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    • Hallo Benno, gesundes und genussreiches 2024!
      Danke für Deine Information. Marketing hin- Marketing her, es wäre eine weitere Schande, wenn das Bier aus NRW kommen würde…nicht, dass die Mädels und Jungs dort auch tolle Biere brauen könnten. Jedoch steht auf dem Etikett „Aus dem bayrischen Oberland“ und wenigstens bei Bieren sollte man doch geschriebenem Wort Glauben schenken können. Dankende Grüße aus dem Hauptstadt- Slum.

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