Hofbräuhaus Helles Vollbier
Helles
Mirco 9,50/10
Hofbräuhaus Helles Vollbier auf einen Blick
Helles · Staatliches Hofbräuhaus in München
So schmeckt uns das Hofbräuhaus Helles Vollbier
Bewertung von Christian
Das Helle Vollbier wurde 2016 anlässlich des 500-jährigen Jubiläums des Reinheitsgebotes vom Hofbräuhaus in München entwickelt. Das urige Etikett schaut schonmal nett aus. Das Bier toppt das aber noch, glänzt es doch richtig schön und der Schaum ist auch ordentlich und vor allem durch seine feinporige Struktur hält dieser auch gut.
Im Antrunk finde ich das Bier recht spritzig, dazu an und für sich mild und malzaromatisch. Im Hauptteil wird das Bier zunehmend hopfenlastiger und es kommt eine schöne Würze heraus, die in einem herben Abgang endet.
Hier hab ich wirklich wenig zu zu sagen, aber eher, weil ich hier so begeistert von dem Bier war, dass ich es sehr schnell weggezogen habe ohne dabei an die Bewertung zu denken 😀 Ich find das Bier wirklich super, eine deutliche Malzsüße zu Beginn wird zum Ende zu einem schönen herben Ausklang. Dazu wirkt das Bier sehr rund und harmonisch. Die Malzsüße ist mir einen Schlag zu stark ausgeprägt, das ist es dann aber auch wirklich. Insofern die Spitzenbewertung hauchdünn verfehlt, aber hervorragende 9,5 Punkte.
Bewertung von Mirco
So, mal direkt Butter bei die Fische: Das blaue, krasse Rauten-Emblem auf der Etikett-Vorderseite schreddert sicher jede Druckerpatrone des Herstellers: sehr auffällig, sehr schick, gefällt mir gut!
Ich habe zugegebenermaßen gerade richtig Durst gehabt, umso leichter hat es das Bier natürlich auch bei meiner Bewertung 😉 Aber nein, ich möchte objektiv bleiben! Denn irgendwelche Extrapunkte hat dieses Bierchen gar nicht nötig. Der Schaum schaut super aus und der Geruch präsentiert sich aus einem Mix aus Würze und Herbe. Das vollmundige Aroma kommt dann bereits beim Antrunk durch. Die Kohlensäure ist mittelprächtig vertreten, sorgt in Summe aber für eine tolle Rezenz und ein sehr angenehmes Mundgefühl.
Bei diesem Hellen aus dem Staatlichen Hofbräuhaus in München erkenne ich in der Tat einzelne Aromen: Es geht frisch und spritzig los, wird dann süßlich und leicht malzaromatisch, bevor es hinten raus herb ausklingt. Ein schöner, kurzer und herber Nachgeschmack ist festzustellen, ohne dass es dabei aber so trocken im Mund wird, dass die Raufasertapeten von der Wand fallen.
Hier hat man wirklich an jedes Aroma gedacht und einen mega guten Mix geschaffen, der selbst den allerletzten Anti-Biertrinker aus dem Sitzkissen haut! Eine starke Nummer. Ich kann nicht anders, als hier mit ganz starken 9,5 Punkten einzusteigen. Es hätte fast die 10 gegeben, dafür war mir die Süße jedoch etwas zu präsent. Ansonsten: Alles tip-top! Ein starkes Bier!
Hofbräuhaus Helles Vollbier im Geschmacksprofil
Farbe: Gelb
Trübung: blank
Schaum: mittel · langanhaltend
Intensität: mittel bis stark
Balance: herb, würzig
Kohlensäure: mittel
vollmundig, würzig, spritzig, mild, leichte Säure, leicht malzaromatisch, leicht hopfig

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In München steht ein Hofbräuhaus:
Eins, zwei, g’suffa
Da läuft so manches Fäßchen aus:
Eins, zwei, g’suffa
Da hat so manche braver Mann:
Eins, zwei, g′suffa
Gezeigt was er so vertragen kann
Schon früh am Morgen fing er an
Und spät am Abend kam er heraus
So schön ist′s im Hofbräuhaus.
Franz Lang hat das seinerzeit komponiert und es ist mir eine Freude, dass ihr mich mit diesem Bier daran erinnert! Vielen Dank und Gruss