Löwenbräu Oktoberfestbier

Löwenbräu Oktoberfestbier Test Bierwertung2
Unser Biertest

Löwenbräu Oktoberfestbier

Löwenbräu AG

Festbier

Unsere Note

4,00
/ 10

Christian 4,00/10
Mirco 4,00/10

Steckbrief

Löwenbräu Oktoberfestbier auf einen Blick

Festbier · Löwenbräu AG

BierstilFestbier

Alkohol6,10 % Vol.

Stammwürze13,7 °P

Bittere24 IBU

Gärungsartuntergärig

HerkunftMünchen · Bayern · Deutschland
Brauerei
Löwenbräu AG
Zutaten
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt

Unser Eindruck

So schmeckt uns das Löwenbräu Oktoberfestbier

Bewertung von Christian

Das nächste Oktoberfestbier kommt dieses Mal aus dem Hause Löwenbräu. Vom Geruch leider ein bisschen muffig wie ich finde. Vom ersten Schluck ist dieses Bier ebenfalls relativ mild. Es schmeckt aus meiner Sicht ein wenig malziger als die anderen Oktoberfestbiere, die wir bisher hatten. Eine leicht süße Note kommt dennoch hervor. Es bleibt insgesamt sehr mild, allerdings für meinen Geschmack leider weniger süffig. Das mag an der etwas geringeren Kohlensäure liegen, oder auch an dem mir weniger schmeckenden Malzgeschmack des Bieres. Es kommt zwar so im Abgang auch eine feine Bitternote hervor, allerdings rettet die aus meiner Sicht leider nicht den bisherigen Eindruck.

Ich muss echt sagen, würde ich im Löwenbräu-Zelt sitzen, ich würde versuchen, mich in ein anderes Zelt zu mogeln. Schwierig genug, aber ich brauch‘ von dem Bier echt nicht noch eins. Man kann’s trinken, keine Frage und ich denke, wenn ich jetzt hier heute nicht schon andere Wiesenbiere als Alternative gehabt hätte, würde das Löwenbräu sicher auch noch einen Schlag besser abschneiden, aber so muss ich einfach sagen, gibt’s für mich deutlich wohlschmeckendere Alternativen.

Bewertung von Mirco

Eine extrem auffällige Flasche steht vor mir – das Löwenbräu Oktoberfestbier. Warum denke ich eigentlich an dieser Stelle immer an den Fußballverein TSV 1860 München? Hatten die das mal als Sponsor, oder vertue ich mich hier? Wie dem auch sei: Die Flasche mit ihrem satt-blauen Emblem ist natürlich sehr auffällig, was mir sehr gut gefällt. Auch die nette Dame auf dem Cover, die diverse Humpen serviert, macht natürlich einen Top-Eindruck.

Das Bier an sich schmeckt einen ganzen Schlag bitterer und herber als gedacht. Ich habe nun bereits das eine oder andere Oktoberfestbier probiert – doch dieses sticht eindeutig heraus. Hier haben wir „einen speziellen Charakter“… ein bisschen atypisch für die Wiesn, vermute ich. Das Bier ist relativ bitter-herb, sowohl im Antrunk, als auch im Abgang. Süffige bzw. süßliche Aromen entwickeln sich nur sehr dezent. Dazu gesellt sich eine relativ intensive Würze, die auch im Nachgeschmack bestehen bleibt. Möglicherweise ist genau das auch der Grund, weswegen dieses Bier für mich persönlich nicht so sehr in Frage kommt, wie andere Oktoberfestbiere. Der gewisse Grad an Schärfe/Würze beim Löwenbräu schreckt mich doch ein bisschen ab. Gerade diese Geschmackskombination dürfte jedoch auch ihren Anklang finden, da sicherlich viele Menschen auf Biere dieser Art stehen.

Fazit: Generell macht man hier möglicherweise wenig falsch – und selbst ich verzeihe dem Bier noch die besondere Würze bzw. Schärfe. Das ändert aber leider nichts an meiner Bewertung, die für ein Oktoberfestbier punktetechnisch doch eher rar ausfällt. 4 Punkte.

Schnellüberblick

Löwenbräu Oktoberfestbier im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Gelb

Trübung: blank

Schaum: mittel bis viel · kurzanhaltend bis mittel

Geruch

Intensität: mittel

Balance: bitter, mild

Mundgefühl

Kohlensäure: wenig bis mittel

Geschmack

süffig, würzig

Löwenbräu Oktoberfestbier
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2 Kommentare zu „Löwenbräu Oktoberfestbier“

  1. Mit entsetzen habe ich festgestellt, dass das Bier Hopfenextrakt enthält, kommt davon eventuell der eigenartig scharfe / herbe geschmack?

    Ich persönlich finde ja das Perlenbacher Festbier von Eichbaum (enthält leider auch Hopfenextrakt) nicht schlecht, da stimmt auch das Preisleistungsverhältnis!

    Antworten
  2. Für die Masse sicher zu scharf oder eben auch zu würzig. Da muss man etwas gucken, ob man das wirklich servieren will. Ich habe oft erlebt, dass Gästen das einfach zu krass ist. Dann gehen die doch lieber auf Erdinger oder Paulaner und haben halt ihre Ruhe. Verstehe ich.

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