Ambar Export auf einen Blick
Exportbier · La Zaragozana
So schmeckt uns das Ambar Export
Bewertung von Christian
Heute im Test das Ambar Export. Schauen wir uns das mal genauer an. Zunächst fällt die dunkle Farbe dieses Bieres auf. Es ist also nicht goldfarben, wie ich es von den deutschen Exportbieren kenne, sondern eher kupfer bis braun. Der Geruch ist ähnlich malzig, wie auch der erste Schluck, obwohl ich diesen sogar noch etwas malziger finde. Durch den intensiven Malzgeschmack entwickelt sich im weiteren Verlauf eine gewisse Süße, die zum Ende hin in eine leicht herbe Richtung kippt. Insgesamt ist das Bier sehr interessant von seiner Geschmacksgebung her, auch wenn es meinen Geschmack nur so bedingt trifft.
Ich bin allerdings auch kein großer Fan der sehr malzigen Biere und insofern bin ich da auch nur bedingt ein Maßstab. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass dieses Bier wirklich massenkompatibel ist. Die 7 % Vol. Alkohol merke ich bei dem Bier allerdings kaum. Es ist zwar nun wirklich nicht das leichteste Bier, das empfinde ich bei malzigen Bieren aber oft so, aber den hohen Alkoholgehalt schmeckt man dennoch nicht.
Insgesamt ein Bier, welches ich jetzt nicht nochmal trinken muss, aber eben auch nur, weil es meinen Geschmack nicht sonderlich trifft. Ansonsten bestimmt ein gutes Bier für diejenigen, die malzige Biere bevorzugen.
Bewertung von Mirco
Die heutige Bierprobe startet mal direkt mit einem echten Kracher: Das Ambar Export ist ganz gewiss nichts für schwache Nerven. Schon unmittelbar nach dem Öffnen der Dose schießt einem der extrem süßliche, malzige Geruch in die Nase. Nun kann man natürlich ein Fan von malzhaltigen Bieren sein, muss man aber auch nicht 😉 Ich gehöre eher zur letzten Kategorie und wage mich nur sehr ungern an Biere mit intensiven Malzaromen. Gerade Exportbiere, die auch durch eine eher hohe Stammwürze auffallen, gehören prinzipiell nicht zu meinen Lieblingsgetränken.
Optisch macht das Bier aber einiges her: Die Farbe ordnet sich im Bereich Kupfer bis Braun ein. Das Bier schimmert deshalb sehr schön im Licht und sieht im Glas ganz toll aus. Aber schmeckt es auch? Zumindest merkt man die 7 % Vol. Alkohol nicht wirklich. Die süßliche Milde dominiert meiner Meinung nach fast das Malzaroma. Herbe und bittere Noten kann ich hier nur geringfügig herausschmecken. Im Mund bleibt ein klebriger, süßlicher Geschmack. Auch der Nachgeschmack bleibt relativ lange erhalten. Wer nach der einen oder anderen Export-Kanone erheblichen Wasser-Durst entwickelt, den kann ich sehr gut verstehen. Das Bier eignet sich weder zum Durstlöschen, noch ist es massenkompatibel. Und ich bin mir sicher, dass man die Kopfschmerztabelle am nächsten Tag besser griffbereit haben sollte, wenn man sich den einen oder anderen Liter dieses Bierchens gönnt. Meine Bewertung fällt daher eher verhalten aus, auch wenn ich noch “Schlimmeres” erwartet habe. Für eine Position über dem Strich reicht es aber dennoch nicht: 4 Punkte.
Ambar Export im Geschmacksprofil
Farbe: Kupfer, Braun
Trübung: blank
Schaum: mittel
Intensität: stark
Balance: süd-mild, malzig
Kohlensäure: mittel
relativ süßlich, leicht malzig, etwas fruchtig
Wie schmeckt euch das Ambar Export?
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Ganz vorsichtig mit dem Bier… ist nichts für schwache Nerven finde ich. Aber so sieht das ja jeder anders. Ich mag es irgendwie, weil es eben einen Schlag spezieller ist, finde ich. Whatever Ihr lieben, ihr müsst mit meinen 10 Punkten als Userbewertung leben ^^ Gruß