Van Steenberge Piraat

Bierbewertung: Piraat

Bier-Test: Wir haben das Bier "Piraat" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Piraat-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Eure Meinung ist gefragt: Bewertet und kommentiert gerne! Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Piraat.

Überblick: Piraat im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Piraat. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" angezeigt.

Was der Hersteller sagt

The Van Steenberge brewery created Piraat in 1988 in the wake of the success of its Gulden Draak. Jozef Van Steenberge used the same unique wine yeasts as in Gulden Draak to create a unique, excellent amber beer. The result is a very drinkable, but strong beer worthy of the name Piraat. Its power takes you on a journey through some unique flavours based on the brewery's rich traditions. A living beer with a rich past. Set sail!Piraat ist ein Abteibier mit Nachgärung. Dieses Bier überzeugt mit besonders ausgewogenen bitteren, malzigen und würzigen Aromen.
https://vansteenberge.com/en/the-top-beers/piraat, Abruf am: 19. Januar 2022

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: sehr viel
  2. Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
  3. Geruchsintensität: mittel
  4. Geruchsbalance: fruchtig, würzig
  5. Bierfarbe: Bernstein
  6. Biertrübung: opal bis trüb
  7. Kohlensäuregehalt: viel
  8. Geschmack: ausgewogen, bitter, malzig, würzig

Bewertung

Bewertung von Christian

“Pirate, wild un frei, dreimol Kölle Ahoi” Sorry für den musikalischen Beginn, aber der musste sein. Ich hab vor dem Bier jedenfalls deutlich mehr Angst, als vor dem Lied, soviel steht fest. 10,5% Alkohol sind mal eine Hausnummer und eigentlich bin ich bei sowas immer recht schnell raus. Aber wir testen uns ja durch alles durch, also auch durch dieses gute Stück. Mal sehen, ob wir damit die stürmische See durchkreuzen können 😉

Der Geruch ist schonmal spannend. Ganz anders, als ich es erwartet hätte. Ich nehme hier fruchtige, nach Zitrus riechende Aromen mit der Nase auf. Aber natürlich riecht man auch eine gewisse Alkoholnote heraus. Der Antrunk des Bieres ist vor allem sehr sprudelig. Mir fast etwas zu viel, vor allem passt das für mich nicht so ganz zum hohen Alkoholgehalt, denn das verleitet mich oft zum schnelleren trinken. Geschmacklich merke ich auch hier die fruchtigen Aromen heraus. Dazu kommt eine gewisse Säure, die ich noch schmecke. Ansonsten merke ich leider den Alkoholgehalt auch geschmacklich recht deutlich. Die bereits zu riechende Alkoholnote schmecke ich auch. Und das deutlich, insbesondere im Abgang, wobei da auch noch eine Süße hinzu kommt, die mir klar wird, wenn ich auf die Zutaten gucke: Zucker!

Also, meine persönliche und scheinbar sehr exklusive Meinung, wenn ich mir so andere Bewertungen dieses Bieres im Internet anschaue…das Bier geht leider gar nicht. Hier ist für mich wirklich das Ende der Fahnenstange erreicht. Ich mag es lieber leicht und süffig und das haben wir hier nun so gar nicht. Die Süße hier in dem Bier ist mit zu viel und der Alkoholgeschmack erst recht. Leider kann ich mit diesem Bier wirklich nichts anfangen und gebe noch wohlwollende 2 Punkte.

Bewertung von Mirco

Was ein Schiff! Der Piraat überrascht mit hochgeschraubtem Alkoholgehalt und einer satten Stammwürze. Das ist aber auch nichts Besonderes für ein Belgian Strong Ale. Was mir richtig gut gefällt ist, der schöne Kronkorken mit dem Piratenschiff als Emblem.

Wir haben es hier mit einem Bierchen mit Nachgärung zutun. Es stammt aus der Brauerei Van Steenberge in Ertvelde, von der wir bisher schon das eine oder andere Bierchen hatten.

Machen wir mal kurzen Prozess: Was eine Kanone ist das denn bitte? Das Bier hat es wirklich komplett in sich. Erst einmal sehe ich einen satten, cremigen Schaum im Glas, der sehr feinporig ist, stabil bleibt, leicht sahnig aussieht und das Bier gut bedeckt. Das Bier ist farblich zwischen opal und trüb anzusetzen. Es hat eine matte, leichte Trübung und bildet leichte Schlieren im Glas.

Geruchstechnisch liege ich bei einer feinen Würze, sowie einer feinen Schärfe. Im Antrunk kommen dann für mich noch leicht malzige und bitter-herbe Aromen dazu, dazu ein sehr breites Aroma und insgesamt relativ schwer trinkbar. Wer hier meint, er ist der große Held und zwiebelt sich die Kanne mit 3-4 Zügen in den Kopf, dem sei davon abzuraten. Auch wenn die kleine Steinieflasche zum Wegatmen animiert, so lasst Euch sagen: Vorsicht ist die Mutter allen Übels 😉

Malznoten, Würze und Schärfe in Kombination sind echt eine starke Hausnummer. Die Kombination ist aber relativ spannend, wenngleich auch nicht meine Haus-und-Hof-Biersorte. Aber man muss sich ja auch mal an etwas anderes herantasten. Die würzig-scharfen Noten überwiegen im Haupttrunk. Im Abgang steigert sich die Intensität dann noch einmal ein bisschen. Es entsteht allerdings überhaupt kein langer Nachgeschmack.

Fazit: Definitiv ein Genussbier und nichts für den schnellen Durst. Ich bin dennoch sehr zufrieden und gebe feine 6,5 Punkte.

Gesamtbewertung
  • 2/10
    Christian - 2/10
  • 6.5/10
    Mirco - 6.5/10
4.3/10

Bewertungskriterien

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Benutzer-Bewertung
9/10 (1 Stimme)

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