Delirium Tremens Strong Blond Beer

Bierbewertung: Delirium Tremens

Bier-Test: Wir haben das Bier "Delirium Tremens" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Delirium Tremens-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Delirium Tremens.

Überblick: Delirium Tremens im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Delirium Tremens. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU (International Bitterness Units) keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" bei Euch angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Fühlt sich an, als würde der Schallstoß von Alkohol den Mund entzünden. In Wirklichkeit werden Zunge und Gaumen erwärmt. Der Geschmack zeichnet sich durch seine Rundheit aus. Der Nachgeschmack ist stark, langanhaltend und trocken bitter.
https://www.delirium.be/en/beers/delirium-tremens, Abruf am: 25. Oktober 2021

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: mittel
  2. Schaumhaltbarkeit: mittel
  3. Geruchsintensität: stark
  4. Geruchsbalance: süß-mild, wüzig
  5. Bierfarbe: Gelb
  6. Biertrübung: opal
  7. Kohlensäuregehalt: sehr viel
  8. Geschmack: rund, langanhaltend, trocken-bitter, stark

Bewertung

Unsere Gesamtbewertung:

User-Bewertung:

Und jetzt könnt Ihr selbst abstimmen: Wie hat Euch dieses Bier "Delirium Tremens" geschmeckt? Gebt einfach Eure Bewertung ab, indem Ihr auf die Sterne klickt, die Ihr dem Bier geben möchtet - und hinterlasst gerne einen Kommentar.

Rating: 8.33/10. From 3 votes.
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Bewertung von Christian

“Heute kommt das Delirium Tremens auf dem Tisch… ich glaub ich sehe rosa Elefanten 😉 Wenn man das erstmal googelt, weiß man, woher das Ganze kommt. Ich glaube, nach zu viel von dem Ding, sieht man die rosa Elefanten sicher auch, bei 8,5% Vol. Alkohol.

Vom Geruch hwe ist das Bier erstmal sehr spannend, da es sehr viel fruchtiger daher kommt, als erwartet. Man nimmt Zitrusfrüchte und Banane mit der Nase auf. Beim ersten Schluck merkt man den Bumms dieses Bieres. Ich finde, es brennt gleich leicht auf der Zunge. Man nimmt aber auch die Zitrusfrüchte wahr. Dazu kommt dann eine sehr würzige, pfeffrige Note. Kein Wunder also, wieso dieses Bier im ersten Moment auf der Zunge brennt. Zwischenzeitlich denk ich so, ob Mirco mir hier einen Streich spielen wollte, aber nein, das soll wohl so. Gut, das ist wirklich eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Im Abgang merkt man richtig, dass das Bier trotz der vielen Kohlensäure sehr trocken auf der Zunge wird. Also als sonderlich süffig würde ich es daher nicht mehr bezeichnen. Mir persönlich ist das Bier aber auch echt zu würzig. Ich habe zwar gelesen, dass es scheinbar schon gut Preise abgeräumt hat und zu den besten Bieren der Welt gehört, allerdings ist das ja auch so ein persönliches Ding. Mag unter Sommeliergesichtspunkten auch so sein, denn eins kann man ja absolut sagen: Das Delirium Tremens ist abwechslungsreich und alles andere als charakterlos. Dadurch und weil dann ja die Experten auch nicht lügen können, bekommt das Bier hier von mir eine etwas bessere Benotung, als es das wahrscheinlich rein geschmacklich von mir heute erhalten hätte. Ich brauche diese Schärfe im Bier einfach nicht, dennoch… qualitativ sicherlich absolut empfehlenswert und es ist auch definitiv mal eine Erfahrung wert.

Bewertung von Mirco

Also liebe Freundes des gepflegten Bierkonsums: Was ist das denn bitte? Nach dem Googlen des Biernamens wird einem Angst und Bange, denn: Scheinbar gibt es eine bestimmte Krankheit bzw. ein Symptom, wonach das Bier benannt ist… oh ha! Sollte man hier aufpassen? Wahrscheinlich nicht, da es sich wohl nur um einen “Marketing-Gag” handelt. Zumindest wurde das Bier mehrfach ausgezeichnet, prämiert und in den höchsten Tönen gelobt. Wie man mit nur ein paar Klicks herausfindet, soll es zu den besten Bieren der Welt gehören.

Den pinken Elefanten habe ich zumindest schon des Öfteren wahrgenommen, zum Beispiel im Finkenkrug, einer sehr bekannten Lokalität in Duisburg-Neudorf. Aber wenn ich mir den hohen Alkoholgehalt dieses Getränks ansehe, so kann ich mir sehr gut vorstellen, dass der eine oder andere sicherlich rosa-farbene Elefanten nach der Verkostung sehen wird… Der süß-würzige, leicht fruchtige Geruch steigert zumindest noch nicht meine Vorfreude auf das Bier.

Wirklich besser wird es nach dem ersten Schluck auch nicht, da ich von massenhafter Kohlensäure erschlagen werde. Wer extrem sprudeliges Wasser mag, wird in diesem Bier seinen Meister finden. Das ist noch mal eine ganz andere Kategorie. Geschmacklich spüre ich den hohen Alkoholgehalt ehrlich gesagt gar nicht mal so sehr. Ich schmecke eine starke Würze heraus, sowie einen mittleren Fruchtanteil, der eher an ein Indian Pale Ale (IPA) erinnert. Die Würze dominiert aber das ganze Bier. Nach kurzer Rücksprache mit Christian übernehme ich sehr gerne seine Einschätzung: Es schmeckt pfeffrig, scharf, feurig – teils sogar etwas beißend. Eine Pfeffernote, die sich gewaschen hat! Das, gepaart mit der schon angesprochenen Süße im Hintergrund, sorgt für eine Geschmackskombination, die dem Namen des Bieres sicherlich gerecht wird.

In diesem Bier habe ich (neben ein paar malzlastigen Bieren) aber auch meinen Meister gefunden. Ich trinke es nun anstandshalber aus, aber werde es sicherlich nicht noch einmal probieren – zumindest nicht freiwillig. Es ist der Wolf im Schafspelz: Von außen wirkt das Bier wie ein süffiges, leichtes Helles – von innen kommt dann die Würze-Keule zum Einsatz. 3,5 Punkte.

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2 Gedanken zu „Delirium Tremens Strong Blond Beer“

  1. Das Bier ist aber nichts für schwache nerven finde ich!!! Das knallt richtig gut rein und kann einem die Schuhe ausziehen, die man gar nicht anhatte! Das ist ein Bier nach meinem Geschmack, aber wer kein geübter Biertrinker ist, der sollte lieber die Finger davon lassen.

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