Schwaben Bräu Zwickl naturtrübes Kellerbier

Bierbewertung: Schwaben Bräu Zwickl naturtrübes Kellerbier

Bier-Test: Wir haben das Bier "Schwaben Bräu Zwickl naturtrübes Kellerbier" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Schwaben Bräu Zwickl naturtrübes Kellerbier-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Eure Meinung ist gefragt: Bewertet und kommentiert gerne! Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Schwaben Bräu Zwickl naturtrübes Kellerbier.

Überblick: Schwaben Bräu Zwickl naturtrübes Kellerbier im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Schwaben Bräu Zwickl naturtrübes Kellerbier. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Unser Zwickl ist ein Bier mit Geschichte. Denn ursprünglich wurde der unfiltrierte "Probeschluck" als Zwicklbier bezeichnet und war nur dem Braumeister vorbehalten. Heute ist unser Zwickl eine naturtrübe Bierspezialität, die mit höchster Sorgfalt extra eingebraut wird. Die goldene Farbe und der elegante, vollmundige Nachtrunk machen es zu einem würzig-frischen Biergenuss. Und durch die feinen Hopfen- und Malzaromen schmeckt es außerdem besonders gut zu deftigen Speisen und zum Vesper. Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.
https://www.schwabenbraeu.de/sortiment.html, Abruf am: 26. Januar 2022

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: sehr viel
  2. Schaumhaltbarkeit: mittel bis langanhaltend
  3. Geruchsintensität: mittel
  4. Geruchsbalance: würzig
  5. Bierfarbe: Gold
  6. Biertrübung: trüb
  7. Kohlensäuregehalt: wenig bis mittel
  8. Geschmack: elegant, vollmundig, würzig-frisch, fein hopfig

Bewertung

Bewertung von Christian

Heut auf dem Gabentisch: Das Zwickl naturtrübe Kellerbier von Schwabenbräu. Optisch erstmal ganz toll. Gold und trüb mit mächtiger Schaumkrone. Meine Güte. Im Geruch nehme ich eine Würze wahr und irgendwie eine Alkoholnote. Die verfliegt im Antrunk aber sofort wieder. Hier ist das Bier echt super mild und erfrischend. Die 5,6 % Alkohol schmeckt man gar nicht. Eine leichte Würze schmeckt man. Ansonsten bleibt das Bier ziemlich neutral. Im Abgang kommt noch eine geringe Bittere zur Geltung, bleibt aber ebenfalls recht neutral.

Okay, Volumen hat das Bier schon, aber der Geschmack ist recht mau, was zur Folge hat, man will es wie Wasser trinken, aber ist danach pappsatt. Ich schmecke hier leider nicht wirklich viel heraus, fast wie so manch ein belangloses Helles. Man könnte auch sagen, hier wollte jemand ein “Saufbier” brauen. Denn eins ist es…süffig. Aber Aromen sind eher im unteren Bereich. Insofern sorry, aber hier komme ich nur auf 4 Punkte.

Bewertung von Mirco

Braukunst seit 1878 – das sagen die Kolleginnen und Kollegen von Schwaben Bräu – so entnehme ich es zumindest dem Etikett. Das Bier schaut echt urig aus, mit auffälligem Emblem in einem satten Blau. Dazu kommt einer toller Plöpp beim Öffnen der Flasche.

Im Glas schaut es klasse aus: Sehr trüb, quasi blickdicht – und satt Gold, vielleicht sogar ein ganz kleines bisschen Bernstein. Was mir sofort in die Nase kam, war ein deutlich würziger Geruch. Für ein Kellerbier erst einmal gar nicht so ungewöhnlich, aber hier wurde diese Note scheinbar echt „aufgedreht“.

Generell wirkt das Bier ein wenig sämig, recht vollmundig und schwer, wenngleich es natürlich mit Nichten ein Starkbier ist. Die Konsistenz ist es, die hier irgendwie schwer wirkt. Dabei bleibt das Bier weitestgehend neutral im Geschmack. Süffig und gut trinkbar auf jeden Fall, aber eben weil die Aromen nicht sonderlich aufgedreht wurden. Einzig die Würze kann ich relativ deutlich herausschmecken. Halten wir für das Protokoll fest: Würzig, vollmundig, süffig, ein wenig schwer, relativ breit – dabei aber trotzdem so abgerundet, dass es keine großartigen Aromenausschläge gibt.

Ich finde insgesamt, dass wir es mit einem Bierchen zu tun haben, das man ganz gut trinken kann, das einem aber auch recht schnell „zu schwer“ werden kann. Jetzt, nach ein paar Schlücken und mal auf den Nachgeschmack konzentriert, kann ich leichte Frucht- und Zitrusnoten erkennen. Aber wirklich nur sehr dezent im Hintergrund, dass ich mich hier auch durchaus irren kann. Ich lande schlussendlich bei 6 Punkten. Das Bier kann ich ganz gut trinken, auch wenn es nicht zu meinen Top-Favoriten zählt.

Gesamtbewertung
  • 4/10
    Christian - 4/10
  • 6/10
    Mirco - 6/10
5/10

Bewertungskriterien

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Benutzer-Bewertung
8.5/10 (1 Stimme)

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