Paderborner Pilger Landbier naturtrüb

Paderborner Pilger Landbier naturtrüb5
Unser Biertest

Paderborner Pilger Landbier naturtrüb

Paderborner Brauerei Haus Cramer GmbH

Zwickel-/Kellerbier

Unsere Note

6,50
/ 10

Christian 6,00/10
Mirco 7,00/10

Steckbrief

Paderborner Pilger Landbier naturtrüb auf einen Blick

Zwickel-/Kellerbier · Paderborner Brauerei Haus Cramer GmbH

BierstilZwickel-/Kellerbier

Alkohol5,0 % Vol.

Stammwürze11,8 °P

Bittereohne Angabe

Gärungsartuntergärig

HerkunftPaderborn · Nordrhein-Westfalen · Deutschland
Zutaten
Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hefe

Unser Eindruck

So schmeckt uns das Paderborner Pilger Landbier naturtrüb

Bewertung von Christian:

Neben dem Bier “Auf der Walz” kommt von Paderborner ein weiteres Bier, welches ein altes Thema aufgreift, nämlich das Pilgern. Der wohl bekannteste Pilgerweg ist der Jakobsweg und auch Paderborn kann mit der Nähe zu einigen Pilgerwegen glänzen.

Nun aber mal zum Bier, welches bernsteinfarben und logischerweise trüb ist. Der Antrunk erscheint zunächst extrem mild, mit einer leicht malzigen, etwas karamelligen Aromatik. Im Abgang merkt man sehr mildherbe Noten, die jedoch wirklich nur minimal zu schmecken sind.

Hier tue ich mich doch etwas schwer. Am Anfang wusste ich nicht so recht wohin mit dem Geschmack. Schnell gewöhnte ich mich aber und merkte eigentlich keine sonderlich intensiven Aromen, an denen man sich orientieren könnte. Mildsüffig steht auf der Flasche und das kann ich zu 100% unterschreiben. Wenn das Pilgerbier eins ist, dann definitiv mild und süffig. Aber darüber hinaus kommt dann eben auch nicht viel. Keine Ahnung, ob ich hier vielleicht zu viel erwartet habe, aber für eine Topplatzierung reicht es hier bei Weitem nicht. Von mir gibt es aber trotzdem gute 6 Punkte.

Bewertung von Mirco:

Wow, der erste Schluck hat nichts mit dem Geschmack am Ende des Bieres zutun – das ist erstaunlich! Das Paderborner Pilger Landbier hat erst einmal ein nettes Etikett und bleibt seinen Corporate-Design-Farben treu. Aus Marketing-Sicht passt das schon mal.

Gleichwohl haben wir hier zwischen Geruch und Geschmack eine Einheit, zwischen Geschmack zu Beginn und Geschmack am Ende jedoch eine deutliche „Schere“. Es riecht äußerst schwach, sehr mild und ein wenig malzig. Aber die Geschmacksbewertung hat es in sich: Während der Antrunk recht leicht und mild erscheint, kommen hinten raus karamellige, malzige und vollmundige Noten durch, die dem Bier einen wirklich tollen Ausklang verleihen. Das gefällt mir wirklich sehr gut.

Vielleicht muss man das Bierchen ein wenig wirken lassen, das kann natürlich sein. Zumindest kann ich das bestätigen, was vorne auf der Flasche steht: mild-süffig ist das Bier in jedem Fall (mit etwas mehr „Karacho“ gen Ende). Dazu bleibt es zunächst dezent und leicht malzig, aber zu jeder Zeit vollmundig. Für mich ist dieses Bier das perfekte Bierchen, um nach einer durchzechten Nacht nach Hause zu laufen, oder irgendwelche Berge zu besteigen und zu wandern. Es ist ein tolles „Wegbier“, das man vor allem unterwegs sehr gut trinken kann. Ob es dafür gebraut ist? Keine Ahnung, mir auch egal. Im Fazit schmeckt es mir auf jeden Fall ziemlich gut und ich würde es mir auch in irgendeiner Paderborner Kneipe gerne bestellen. Ich lande hier bei richtig guten 7 Punkten.

Schnellüberblick

Paderborner Pilger Landbier naturtrüb im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Bernstein

Trübung: trüb

Schaum: sehr viel · mittel bis langanhaltend

Geruch

Intensität: schwach

Balance: mild, leicht malzig, leicht karamellig

Mundgefühl

Kohlensäure: mittel

Geschmack

feinmild, süffig, vollmundig, malzig

Paderborner Pilger Landbier naturtrüb
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5 Kommentare zu „Paderborner Pilger Landbier naturtrüb“

  1. Man sollte auch einmal erwähnen, dass das „allgemeine Paderborner“ (Pils, Export usw.) eher zu den „Billig Bieren“ gehört. Das Pilger ist zwar immer noch preiswert, ist mn Mn. nach aber, wenn man gerne Kellerbiere/Zwickel usw. trinkt, so wie ich, dass mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Ich mag es sehr gerne. Und es kommt nahe an meinen absolutem Lieblingsbier „Fiege Bernstein“ ran, kostet aber nur etwas mehr als halb so viel.

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  2. Kalt getrunken ist es mein absoluter Favorit unter den „Paderbornern“. Es ist recht Mild, vor allem der Malzig Karamellige Nachgeschmack gefällt mir sehr gut. Immer wieder einen Kauf wert wenn ich im Paderborner Land bin.

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