Moritz Fiege Zwickel

Moritz Fiege Zwickel5
Unser Biertest

Moritz Fiege Zwickel

Privatbrauerei MORITZ FIEGE GmbH & Co. KG Zwickel-/Kellerbier
Unsere Note
7,75 / 10
Christian 8,50/10 Mirco 7,00/10
Steckbrief

Moritz Fiege Zwickel auf einen Blick

Zwickel-/Kellerbier · Privatbrauerei MORITZ FIEGE GmbH & Co. KG

BierstilZwickel-/Kellerbier
Alkohol5,10 % Vol.
Stammwürze12,2 °P
Bittere23 IBU
Gärungsartuntergärig
HerkunftBochum · Nordrhein-Westfalen · Deutschland
Zutaten Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Unser Eindruck

So schmeckt uns das Moritz Fiege Zwickel

Bewertung von Christian:

Also erstmal muss ich ja sagen, beim Besuch der Internetseite von Moritz Fiege bekommt man ja kurz mal Herzrhythmusstörungen, wenn man von dem lauten Plöpp dort überrascht wird. Schöner wäre noch, dieser Plöpp wäre in Realität nur im Ansatz so deutlich hörbar gewesen. Aber gut, so war es bei mir zumindest nicht. Das gelb bis goldene Bier hat kaum Platz im Glas, denn der Schaum ist hier wirklich übermäßig vorhanden.

Im Geruch merkt man bei dem Bier recht wenig. Eine leichte Malznote, das war es fast auch schon. Im Antrunk erlebe ich das Bier als durchaus lebendig. Nicht übertrieben aber doch gut spritzig. Die leichte Malzsüße ist zu schmecken und auch Getreidenoten erkenne ich heraus. Gerade im Abgang merkt man noch die feine Herbe des Hopfens, der zwar dezent, aber doch zu erkennen ist. Mit 23 IBU befinden wir uns aber auch im Bereich unterhalb eines Pils, also insofern muss die Herbe hier auch schwächer zu erkennen sein.

Ich bin weder großer Fan von Moritz Fiege, noch von Zwickelbier und dennoch ist dieses Bier hier echt gut. Ich kann das Bier gut trinken, es ist süffig, nicht langweilig oder nervig, aber auch nicht zu extravagant. Also in Summe absolut solide und insofern gibt es von mir auch solide 8,5 Punkte für das Moritz Fiege Zwickel.

Bewertung von Mirco:

Der „Plöpp“ beim Öffnen einer Bierflasche sollte eigentlich nicht in eine Bier-Bewertung einfließen – bei mir macht er es trotzdem ;-). Zur eigentlichen Bewertung: Etwas befremdlich und herb im Antrunk – das war ein ganz eigenartiger Geschmack, als ich den ersten Schluck zu mir genommen habe. Danach wurde es besser und die Aromen kamen besser durch und ich konnte mich auf das Bier einlassen.

Was wir auf jeden Fall im Glas haben, ist ein satter Schaum! Schaut toll aus! Den Geruch habe ich leider nicht wahrgenommen, so dass ich das Bier eher als „mild“ und „unauffällig“ beschreiben würde. Leicht malzige und leicht süßliche Noten kommen dann zum Haupttrunk doch durch, halten sich aber auch in Grenzen. Wenn man sich wirklich konzentriert, so sind leicht fein-würzige Aromen zu erkennen.

Zumindest lässt sich eines festhalten: Ein typisches Zwickelbier bzw. Kellerbier, wie ich es eigentlich von anderen Marken kenne, ist dieses Exemplar wirklich nicht. Ich hätte es eher in die übergeordnete Lager-Kategorie gepackt. Eine leichte Herbe und Bitterkeit im Nachtrunk sorgt dafür, dass der nächste Schluck zu Beginn wieder etwas süßlich wirkt… quasi ein endloser Kreis! Im Grunde ist das aber ein ganz gut trinkbares Bier, das wahrscheinlich bei uns im Ruhrpott und vor allem in Bochum besonders viele Fans hat. Wer aber mal über den Tellerrand hinausschauen möchte, sollte das Zwickel aus dem Hause Mortiz Fiege einmal probieren. Ich erklimme mühsame 7 Punkte.

Schnellüberblick

Moritz Fiege Zwickel im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Gelb-Gold

Trübung: trüb

Schaum: sehr viel · langanhaltend

Geruch

Intensität: schwach

Balance: mild, leicht malzig, leicht süßlich

Mundgefühl

Kohlensäure: mittel bis viel

Geschmack

intensiv, feinwürzig, süffig

Moritz Fiege Zwickel
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8,50/10 · 4 Bewertungen
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