Altenauer Harzer Hüttenbier
Altenauer Harzer Hüttenbier auf einen Blick
Zwickel-/Kellerbier · Altenauer Brauerei GmbH
So schmeckt uns das Altenauer Harzer Hüttenbier
Bewertung von Christian
Das Altenauer Pilsener hatten wir ja bereits im Test. Jetzt folgt das Hüttenbier. Mal sehen, wie dieses gute Stück hier abschneidet.
Erstmal fällt hier die Farbe auf. Gold bis Bernstein würde ich sagen, also doch dunkler als ein übliches Pils. Generell natürlich schwierig zu sagen, womit sich das Hüttenbier vergleichen ließe.
Der erste Schluck ist jedenfalls sehr vollmundig und weich. Eine leicht fruchtige und minimal malzige Note umschmeichelt den Gaumen. Abgelöst werden diese Aromen von würzigen Kräuternoten gemeinsam mit einer leichten Bitternote des Hopfen. Ein wenig erinnert es mich in diesem Moment an ein Pils. Im Abgang wirkt es noch leicht herb nach und insofern hat dieses Bier wirklich eine tolle Mischung aus vielen verschiedenen Aromen, bei der keine wirklich dominiert, aber das Zusammenspiel hervorragend funktioniert.
Das Altenauer Harzer Hüttenbier geht gut die Kehle hinunter und nun hab ich hier das Problem, dass ich noch nicht am Ende meiner Bewertung bin, allerdings das Bier bereits leer ist. 😉 Ich würde sagen, es hat geschmeckt. Es war unauffällig erfrischend und süffig. Hier würde ich ohne zu zögern nochmals zugreifen. Insofern absolut folgerichtig die gute Bewertung meinerseits.
Bewertung von Mirco
Auf der Getränkekarte steht nun das Altenauer Harzer Hüttenbier. Erst mal kommt der innere „Monk“ in mir heraus, da das Emblem am Flaschenhals schief aufgeklebt wurde. Leute und liebe Mitarbeitende der Brauerei: Justiert mal Eure Etikettiermaschinen neu, damit das wieder gerade aufgeklebt wird 😉
Geruchstechnisch bewegen wir uns hier im milden Bereich. Ich meine, leicht herbe, leicht bittere Geruchsnoten zu erkennen, kann mich hier natürlich aber auch irren. Geschmacklich merkt man davon nämlich gar nichts mehr. Das Bier bleibt komplett mild, dabei aber nicht charakterlos. „Aromahopfen“ mag hier das Stichwort sein. Man hat hier tatsächlich eine spannende Hopfennote integriert, die das Bier sehr interessant schmecken lässt, so dass ich es möglicherweise sogar auch in einer Blindverkostung erkennen könnte. Aber hier möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen 😉
Meine derzeitige Trinkgeschwindigkeit lässt entweder auf sehr viel Durst oder auf ein sehr leckeres Bier schließen. Letzteres ist meiner Meinung nach hier der Fall. Das Bierchen aus Altenau ist echt eine Überraschung – im positiven Sinne. Es ähnelt einem ganz leichten Pilsener. Man hat hier allerdings die Herbe ein wenig herausgenommen und die Kohlensäure abgedreht. Die Partytauglichkeit kann ich hier kaum beurteilen. Vielmehr wird man jeden Besucher einer typischen „Harzer Hütte“ glücklich machen. Ich kann mir vorstellen, dass es frisch gezapft vielleicht noch einen Schlag frischer schmeckt. Das wäre bei diesem Bier auch echt mein einziger Kritikpunkt: Es schmeckt zwar alles lecker, süffig, interessant und feinherb-mild, aber das Frische fehlt natürlich ein wenig. Aber alles völlig egal: Das Bier geht gerade richtig gut die Kehle runter, schmeckt mir hervorragend und bekommt auch einen Top-Platz im oberen Viertel meiner Skala. 9 Punkte.

Altenauer Harzer Hüttenbier im Geschmacksprofil
Farbe: Gold-Bernstein
Trübung: blank
Schaum: mittel
Intensität: schwach bis mittel
Balance: mild, leicht bitter-herb
Kohlensäure: mittel
mit erlesenen Malzen und feinstem Aromahopfen gebraut
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