Wernesgrüner Pils

Bierbewertung: Wernesgrüner Pils

Unser Bier-Test: Auf dieser Seite haben wir für Euch das Bier "Wernesgrüner Pils" einmal genauer unter die Lupe genommen und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allgemeinen Daten und Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zur Flaschenfarbe und zu den Zutaten, findet Ihr in diesem Wernesgrüner Pils-Test unsere ausführlichen Bewertungen: vom ersten Eindruck des Bieres bis hin zum generellen Geschmack. Das wiederum führt letztlich zu unserer Gesamtbewertung des Bieres, die wir getrennt voneinander abgeben. Im Anschluss daran haben wir Euch eine übersichtliche Biertabelle erstellt, aus der Ihr ablesen könnt, wie die einzelnen Biere in unserem Test abgeschnitten haben. Und wenn Ihr mögt, so könnt Ihr auch selbst eine Bewertung abgeben und unsere Einschätzung kommentieren. Im Folgenden bewerten wir das Bier Wernesgrüner Pils anhand unseres definierten Bierbewertungskatalogs.

Überblick: Wernesgrüner Pils im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Wernesgrüner Pils. Die Angabe "0.0" zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU bedeutet, dass wir keine entsprechenden Angaben gefunden haben.

Was der Hersteller sagt

Seit 1436 pflegen wir in Wernesgrün unsere Braukunst. Unsere Wernesgrüner Biere verdanken ihren einzigartigen Geschmack der Verwendung allerbester Zutaten. In Verbindung mit der hohen Kunst, der jahrhundertelangen Erfahrung und der Leidenschaft der Wernesgrüner Bierbrauer erklärt sich so die ausgezeichnete Qualität. Bei unserem Bier kommt einfach alles Gute zusammen.
https://www.wernesgruener.de/produkte/pils-legende/index.html, Abruf am: 19. Juli 2021

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: viel / sehr viel
  2. Schaumhaltbarkeit: mittel, leichte Tendenz zu langanhaltend
  3. Geruchsintensität: schwach bis mittel
  4. Geruchsbalance: sehr leicht bitter-herb
  5. Bierfarbe: Gelb, ganz leicht Gelb-Gold
  6. Biertrübung: blank
  7. Kohlensäuregehalt: wenig bis mittel
  8. Geschmack: erfrischend spritzig, dezent hopfig, harmonisch bitter

Bewertung

Bewertung Christian

Wie sehr kann man bei einer Bierbeschreibung übertreiben? – Wernesgrüner Brauerei: Ja!

Was ich damit meine, weiß man, wenn man auf das Etikett guckt. Pils Legende…Wow….also da hat sich die Marketingabteilung wohl selbst übertroffen. Ich bin gespannt, was diese Legende so kann. Also für mich sind ja eher so Michael Jackson oder Diego Maradona Legenden. An Wernesgrüner hab ich da weniger gedacht 😉 Aber mal sehen…vielleicht muss ich ja bald meinen Legendenstatus überdenken.

Nun also zum ersten Eindruck…ich probiere, der erste Schluck, recht mild süffig aber nicht wässrig. Eine gewisse Herbe kommt schon durch, ist aber nicht sonderlich dominant. Ein wenig metallisch schmeckt es, aber das hält sich auch in Grenzen. Partytauglich ist dieses Bier sicherlich und das nicht nur im Umkreis von Zwickau. Man kann dieses Pils wirklich gut trinken. Ja, es fällt jetzt nicht besonders durch spezielle Aromen auf und ist irgendwie besonders extrem herb/würzig/mild oder sonst was. Aber es wirkt recht gut ausgewogen und mir schmeckt es ganz gut. Insofern muss ich sagen, ja, der Slogan ist gar nicht so falsch aus meiner Sicht. Okay, Legende ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen, aber definitiv ist das Wernesgrüner Pils ein richtig gutes, welches auch entsprechend in den Noten abschneidet.

Bewertung Mirco

Generell erinnere ich mich sehr deutlich an eine unserer vergangenen Bierproben… zumindest erinnere ich mich an die ersten Biere, die wir getestet haben 😉 Darunter fiel das Wernesgrüner, das (so glaube ich) relativ gut abgeschnitten hat. Insofern gehe ich jetzt mit recht hohen Erwartungen in die Verköstigung und bin gespannt, wie die Beurteilung dieses Mal ausfällt. Interessant auf jeden Fall, dass man in Wernesgrün (heißt der Ort so?) seit 1436 Bier braut… Das Reinheitsgebot gibt es allerdings erst seit 1516. Ich frage mich womöglich mit Recht, womit man in den Jahren zuvor gebraut hat… *hust* ;-). Lassen wir das mal so stehen. Jetzt auf jeden Fall erkenne ich, dass wir es mit einer Top-Schaumbildung zu tun haben und einem Bierchen, das auf den ersten Eindruck und „Geruch“ schon mal überzeugen kann.

Geschmacklich bin ich mir sicher, treffen wir hier auch die Vorlieben der Allgemeinheit. Hinten raus schmecke ich eine leichte Bitterkeit. Gerade dieser minimal bitter-herbe Geschmack gefällt mir in Kombination mit dem generell eher angenehmen und leichten Aroma doch ganz gut. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich bei meinen Eltern in Papenburg in der Gartenhütte sitze und man mir ein Wernesgrüner nach dem nächsten serviert, so sage ich mit Sicherheit zu keinem Zeitpunkt „Nein“. Es schmeckt einfach gut, lässt sich trotz der leichten Herbe doch extrem gut trinken und hat einen angenehmen Nachgeschmack. Ich bin hier definitiv wieder am oberen Ende meiner Bewertungsskala angekommen und vergebe, so denke ich, mit Recht stolze 9,5 Punkte.

Gesamtbewertung
  • 8.5/10
    Christian - 8.5/10
  • 9.5/10
    Mirco - 9.5/10
9/10

Bewertungskriterien

  • Schaumbildung: viel / sehr viel
  • Schaumhaltbarkeit: mittel, leichte Tendenz zu langanhaltend
  • Geruchsintensität: schwach bis mittel
  • Geruchsbalance: sehr leicht bitter-herb
  • Gefühlter Kohlensäuregehalt: wenig bis mittel
  • Geschmack: erfrischend spritzig, dezent hopfig, harmonisch bitter
Sende
Benutzer-Bewertung
9/10 (6 Stimmen)

Bier-Rankings, Highlights und Bier-Hitlisten

Werft einen Blick auf unsere Highlight-Listen. Christians Bier-Highlights und Mircos Bier-Favoriten aus unseren Live-Tests und Online-Zoomproben zeigen wir Euch gerne.

Bier-Vergleich: Biertabellen und Rankings: Auf unseren Seiten zeigen wir Euch Biere aus allen Kategorien und bewerten diesen nach unserem persönlichen Geschmack. Daraus resultieren umfangreiche Bier-Vergleichstabellen und Ranglisten zu den verschiedensten Bier-Sorten: Ob Altbier, Pale Ale, Weizenbier, Pils, Helles, India Pale Ale oder Stout: Wir haben für Euch bereits die unterschiedlichsten Biere getestet. Schaut Euch deshalb gerne auf unseren Seiten um und werft einen Blick auf unsere Biertabellen. Nutzt darüber hinaus gerne die interne Suche, um Euer Lieblingsbier zu finden. Ob Geschmack, Optik, Geruch, Rezenz, Schaumhaftigkeit oder eine coole Bier-Webseite: Viele Kriterien führen zu einer individuellen und persönlichen Gesamtbewertung.

Grundlagenwissen und Bier-Infos: Wir möchten Euch die Basis vermitteln: Ein gewisses Bier-Grundlagenwissen ist immer dann sinnvoll, wenn man als Bier-Experte/Bier-Expertin glänzen möchte oder sich schlicht etwas Hintergrundwissen aneignen möchte. Wir zeigen Euch, was es mit dem Reinheitsgebot von 1516 auf sich hat, welche Biersorten es gibt und wie sich ein einzelner Biergeschmack unterscheiden kann von anderen, denn: Bier ist nicht gleich Bier. Weiterhin gibt es deutliche Unterscheide bei Bierflaschen und Biergläsern. An dieser Stelle zeigen wir Euch, wie man bestimmte Gläser für ein Pilsener, ein Weizenbier oder ein Kölsch nennt und welche verschiedenen Formen und Arten von Bierflaschen es gibt.

Fragen & Antworten zum Thema Bier: Nicht zuletzt haben wir Euch ein großes Bier-Glossar zusammengestellt (wenn nicht sogar das größte im Web), in dem Ihr derzeit über 300 Begrifflichkeiten findet, die Euch Erklärungen zu allen Fragestellungen rund um das Thema "Bier" bieten. Spezifische Fragen werden darüber hinaus in unseren Bier-FAQ beantwortet.

3 Gedanken zu „Wernesgrüner Pils“

  1. Die Bewertungen zum WERNESGRÜNER von Christian und Mirco haben mir sehr gefallen !
    Kann ich nur zustimmen und trinke das “Werni” super gerne.
    Der Kommentar von Daniel ist voll daneben. Von wegen Reinheitsgebot ist nur Marketing… So geht das nicht ! Schlimm genug, daß immer mehr Biermischgetränke und Kraftbiere am Markt sind.
    Reinheitsgebot für jede Brauerei, die etwas auf sich hält ein Muss !!!

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  2. Jammmiiiii, wie lecker ist denn das Wernesgrüner bitte!!!! Ich habe den schön ganz oft gehabt und bin dankbar dafür, weil echt mega lecker! Schmeckt toll! Da passt einfach alles zusammen!!! GRÜÜÜßE

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  3. Das Reinheitsgebot ist doch nur noch Marketing, oder? Hat das mal einer geprüft, ob die wirklich noch danach brauen, oder das einfach nur auf ihre Flaschen schreiben, damit sich das Bier besser verkauft?

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