Wernesgrüner Pils auf einen Blick
Pils · Wernesgrüner Brauerei GmbH
So schmeckt uns das Wernesgrüner Pils
Bewertung Christian
Wie sehr kann man bei einer Bierbeschreibung übertreiben? – Wernesgrüner Brauerei: Ja!
Was ich damit meine, weiß man, wenn man auf das Etikett guckt. Pils Legende…Wow….also da hat sich die Marketingabteilung wohl selbst übertroffen. Ich bin gespannt, was diese Legende so kann. Also für mich sind ja eher so Michael Jackson oder Diego Maradona Legenden. An Wernesgrüner hab ich da weniger gedacht 😉 Aber mal sehen…vielleicht muss ich ja bald meinen Legendenstatus überdenken.
Nun also zum ersten Eindruck…ich probiere, der erste Schluck, recht mild süffig aber nicht wässrig. Eine gewisse Herbe kommt schon durch, ist aber nicht sonderlich dominant. Ein wenig metallisch schmeckt es, aber das hält sich auch in Grenzen. Partytauglich ist dieses Bier sicherlich und das nicht nur im Umkreis von Zwickau. Man kann dieses Pils wirklich gut trinken. Ja, es fällt jetzt nicht besonders durch spezielle Aromen auf und ist irgendwie besonders extrem herb/würzig/mild oder sonst was. Aber es wirkt recht gut ausgewogen und mir schmeckt es ganz gut. Insofern muss ich sagen, ja, der Slogan ist gar nicht so falsch aus meiner Sicht. Okay, Legende ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen, aber definitiv ist das Wernesgrüner Pils ein richtig gutes, welches auch entsprechend in den Noten abschneidet.
Bewertung Mirco
Generell erinnere ich mich sehr deutlich an eine unserer vergangenen Bierproben… zumindest erinnere ich mich an die ersten Biere, die wir getestet haben 😉 Darunter fiel das Wernesgrüner, das (so glaube ich) relativ gut abgeschnitten hat. Insofern gehe ich jetzt mit recht hohen Erwartungen in die Verköstigung und bin gespannt, wie die Beurteilung dieses Mal ausfällt. Interessant auf jeden Fall, dass man in Wernesgrün (heißt der Ort so?) seit 1436 Bier braut… Das Reinheitsgebot gibt es allerdings erst seit 1516. Ich frage mich womöglich mit Recht, womit man in den Jahren zuvor gebraut hat… *hust* ;-). Lassen wir das mal so stehen. Jetzt auf jeden Fall erkenne ich, dass wir es mit einer Top-Schaumbildung zu tun haben und einem Bierchen, das auf den ersten Eindruck und „Geruch“ schon mal überzeugen kann.
Geschmacklich bin ich mir sicher, treffen wir hier auch die Vorlieben der Allgemeinheit. Hinten raus schmecke ich eine leichte Bitterkeit. Gerade dieser minimal bitter-herbe Geschmack gefällt mir in Kombination mit dem generell eher angenehmen und leichten Aroma doch ganz gut. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich bei meinen Eltern in Papenburg in der Gartenhütte sitze und man mir ein Wernesgrüner nach dem nächsten serviert, so sage ich mit Sicherheit zu keinem Zeitpunkt „Nein“. Es schmeckt einfach gut, lässt sich trotz der leichten Herbe doch extrem gut trinken und hat einen angenehmen Nachgeschmack. Ich bin hier definitiv wieder am oberen Ende meiner Bewertungsskala angekommen und vergebe, so denke ich, mit Recht stolze 9,5 Punkte.
Wernesgrüner Pils im Geschmacksprofil
Farbe: Gelb, ganz leicht Gelb-Gold
Trübung: blank
Schaum: viel / sehr viel · mittel, leichte Tendenz zu langanhaltend
Intensität: schwach bis mittel
Balance: sehr leicht bitter-herb
Kohlensäure: wenig bis mittel
erfrischend spritzig, dezent hopfig, harmonisch bitter
Wie schmeckt euch das Wernesgrüner Pils?
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Die Bewertungen zum WERNESGRÜNER von Christian und Mirco haben mir sehr gefallen !
Kann ich nur zustimmen und trinke das „Werni“ super gerne.
Der Kommentar von Daniel ist voll daneben. Von wegen Reinheitsgebot ist nur Marketing… So geht das nicht ! Schlimm genug, daß immer mehr Biermischgetränke und Kraftbiere am Markt sind.
Reinheitsgebot für jede Brauerei, die etwas auf sich hält ein Muss !!!
Jammmiiiii, wie lecker ist denn das Wernesgrüner bitte!!!! Ich habe den schön ganz oft gehabt und bin dankbar dafür, weil echt mega lecker! Schmeckt toll! Da passt einfach alles zusammen!!! GRÜÜÜßE
Das Reinheitsgebot ist doch nur noch Marketing, oder? Hat das mal einer geprüft, ob die wirklich noch danach brauen, oder das einfach nur auf ihre Flaschen schreiben, damit sich das Bier besser verkauft?