Störtebeker Übersee-Pils

Störtebeker Übersee-Pils6
Unser Biertest

Störtebeker Übersee-Pils

Störtebeker Braumanufaktur GmbH

Pils

Unsere Note

8,50
/ 10

Christian 8,50/10
Mirco 8,50/10

Steckbrief

Störtebeker Übersee-Pils auf einen Blick

Pils · Störtebeker Braumanufaktur GmbH

BierstilPils

Alkohol5,20 % Vol.

Stammwürze12,5 °P

Bittere31 IBU

Gärungsartuntergärig

HerkunftStralsund · Mecklenburg-Vorpommern · Deutschland
Zutaten
Brauwasser, Gestenmalz, Hopfen

Unser Eindruck

So schmeckt uns das Störtebeker Übersee-Pils

Bewertung von Christian

Eingeschenkt ins Glas erlebt man mit diesem Bier jedenfalls das, was man eben von einem Bier optisch erwartet. Eine schöne goldene Farbe und mit toller Schaumkrone.

Im Antrunk erscheint mir dieses Bier zunächst eher etwas süßlicher. Nach und nach schmecke ich auch die eher würzigen Noten heraus, die ich bereits mit der Nase bemerkt habe. Hier geht es wieder in die Richtung Kräuter. Die Herbe kommt vor allem Richtung Abgang deutlicher zum Tragen und hinterlässt ein durchschnittlich lang anhaltendes, herbes Mundgefühl. Zudem hat man hier ein recht frisches, spritziges Pils. 

Ich finde ja die Qualität der Störtebeker Biere wirklich klasse. Nicht jedes schmeckt mir, aber das ist dann eher eine Geschmackssache des jeweiligen Bierstils. Mit dem Übersee-Pils haben sie jedenfalls wieder ein schönes, leckeres und durchaus süffiges Pils gebraut. Nicht ganz so extrem herb, wie zum Beispiel das Altenburger Pils zuletzt, aber auch nicht zu mild um langweilig zu erscheinen. Kann ich durchaus den ganzen Abend trinken, überrascht aber doch weniger als andere Kandidaten. Vielleicht ist mir die Würze hier ein klein wenig zu ausgeprägt, aber das reicht ohne Frage noch für eine gute Note und somit wohlverdiente 8,5 Punkte. 

Bewertung von Mirco

Also „Übersee“ bedeutet für mich immer, dass man einen großen Ozean überquert – also den Atlantik oder den Pazifik. Mehr haben wir ja auch nicht, oder? Zumindest frage ich mich, warum das Bier so heißt, wie es eben heißt. Die Assoziation des Seeräubers „Störtebeker“ ist da sicher diejenige, die besonders naheliegt ;-).

Machen wir es kurz: Das Bier ist klasse. Von Antrunk bis Abgang passt hier eine ganze Menge zusammen. Ich schmecke schon im Antrunk leicht würzige, herbe, aber auch erdig-grasige Noten heraus. Im Haupttrunk verstärken sich vor allem die erdig-grasigen Noten, während im Abgang eher die Herbe durchkommt. Im Nachgeschmack schlägt diese dann noch mal deutlicher durch und sorgt für ein interessantes Final.

Während viele Biere malzbetont-süßlich sind, steht hier der Hopfen im Vordergrund. Das kann man auch relativ deutlich herausschmecken. Die hopfigen Noten (auch bedingt durch den grasigen Grundton aus dem Antrunk) kommen relativ gut zur Geltung. Die Herbe, die man üblicherweise einem Pils zuordnet, kommt ehrlich gesagt erst im Abgang wirklich durch. Hier wird es natürlich feinherb und vielleicht sogar ein bisschen bitter. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit diesem Bier und würde es auch zu jeder Zeit wieder trinken.

Die Süffigkeit geht durch die feine Herbe und den bodigen/grasigen Charakter ein wenig verloren. Dennoch kann man das Bier wirklich gut trinken und es läuft für mich als norddeutschen Immigranten relativ gut die Kehle runter. Ich lande bei räuberischen 8,5 Punkten.

Schnellüberblick

Störtebeker Übersee-Pils im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Gold

Trübung: blank

Schaum: viel bis sehr viel · langanhaltend

Geruch

Intensität: mittel bis stark

Balance: würzig, leicht herb, leicht erdig-grasig

Mundgefühl

Kohlensäure: mittel

Geschmack

kräftig-herb, fruchtig, trocken

Störtebeker Übersee-Pils
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