Rothaus Pils Tannenzäpfle

Bierbewertung: Rothaus Tannenzäpfle

Bier-Test: Wir haben das Bier "Rothaus Tannenzäpfle" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Rothaus Tannenzäpfle-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Rothaus Tannenzäpfle.

Überblick: Rothaus Tannenzäpfle im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Rothaus Tannenzäpfle. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU (International Bitterness Units) keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" bei Euch angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Das Rothaus Tannenzäpfle ist der absolute Klassiker unter unseren Bieren – und das schließlich schon seit 1956. Daher ist es auch Namensgeber und Aushängeschild der Zäpflefamilie. Bester Aromahopfen aus Tettnang und der Hallertau ebenso wie heimisches Malz aus Sommergerste und reinstes Quellwasser aus dem Hochschwarzwald verleihen dem Rothaus Tannenzäpfle seinen einzigartig würzigen und frischen Geschmack.
https://www.rothaus.de/biere/tannenzaepfle, Abruf am: 19. Juli 2021

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: mittel
  2. Schaumhaltbarkeit: mittel
  3. Geruchsintensität: mittel
  4. Geruchsbalance: malzig-süß, bitter-herb
  5. Bierfarbe: Hell-Gelb
  6. Biertrübung: blank
  7. Kohlensäuregehalt: viel
  8. Geschmack: mild-süß

Bewertung

Unsere Gesamtbewertung:

User-Bewertung:

Und jetzt könnt Ihr selbst abstimmen: Wie hat Euch dieses Bier "Rothaus Tannenzäpfle" geschmeckt? Gebt einfach Eure Bewertung ab, indem Ihr auf die Sterne klickt, die Ihr dem Bier geben möchtet - und hinterlasst gerne einen Kommentar.

Rating: 7.81/10. From 27 votes.
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Bewertung Christian

Also, wieder eine der Flaschen mit einer Alufolie oben drum. Der Sinn ist mir noch nicht so ganz klar, wieso das einige tun, aber es wird sicher seinen Grund haben. Aber hier definitiv erstmal ein Lob an den Hersteller, unter dem Alu befindet sich, im Gegensatz zu anderen Herstellern, noch ein Kronkorken mit Logo.

Nun der erste Schluck…okay, was ist das denn bitte?! Ein sehr interessantes Aroma. Das Tannenzäpfle schmeckt erst etwas karamellig-nussig, dann kommt aber auch eine Kräuternote zum Vorschein. Hinten raus wird es auch ein wenig bitter, aber ohne dabei extrem dominant zu sein. Insgesamt ein abwechslungsreiches Bier, an welches ich mich mit jedem Schluck mehr dran gewöhne. Es ist schon sehr speziell und trifft mit seinen Geschmacksnoten leider nicht so ganz meine Vorlieben. Ich denke, auch in Summe ist das eher kein massenkompatibles Partybier (außer vielleicht im Schwarzwald), sondern eher das für den Genuss zwischendurch.

Zweite Probe am 24. Januar 2022

Das Rothaus Tannenzäpfle hatten wir bereits in der Verkostung, da waren wir gerade frisch dabei. Nach nun etlichen Bieren mehr, dürfen wir wohl mit Recht behaupten, dass auch wir dazu gelernt haben und insofern jetzt eine weitere Bewertung dieses Bieres anfällt. Dieses Mal haben wir aber die 0,5 Liter Version des Pils vor uns.

Optik und Geruch sind erstmal sehr klassisch, wobei beim Geruch auch eine feine Malznote dazu kommt. Im Antrunk ist das Bier sehr spritzig und vollmundig. Schnell kommt eine Würze durch, die mit einer Malznote einher geht. Im Abgang schlägt die Herbe durch, die auch richtig lang im Mund verweilt. Dennoch bleibt das Bier dabei sehr süffig und auch wenn man noch die Bitterkeit im Mund hat, möchte man gerne weiter trinken.

Ich weiß nicht, ob hier zwischen 0,33 und 0,5 Liter Abfüllung ein Unterschied besteht, sollte ja eigentlich nicht oder ob eben mein Geschmackssinn mittlerweile sehr viel geschärfter (oder abgestumpfter?) ist. Hierbei muss ich mich jedenfalls in meiner Bewertung korrigieren und mir schmeckt dieses Pils durchaus gut. Es hat eine schöne Herbe, aber auch eine leichte Malzsüße und dazu eine gute Würze. Das Ganze verpackt in sehr süffigem Schwarzwaldwasser 🙂 Ich gebe in der Zweitverkostung 8,5 Punkte.

Bewertung Mirco

Ein mit goldfarbener Aluminiumfolie überzogener Deckel – kann man so machen. Das Interessante: Darunter verbirgt sich, wie zuvor auf dem Bild zu sehen, das eigentliche Rothaus-Logo: Pfiffig! (Wenn Mutti dieses Wort früher zu Dir sagte, so wusstest Du genau: „Zieh Dich besser noch mal um“). Aber nein, die Idee ist wirklich ganz gut.

Zum Geruch: Alles ganz neutral, man rechnet mit nichts Bösem. Und auch der erste Schluck ist zunächst ganz passabel, aber: Im Abgang schmecke ich eine extrem beißende, scharf-würzige Note, die deutlich durchsticht, ohne dass dabei ein spezieller Geschmack herauskommt. Ich schmecke ein sehr herbes, intensives, bitter-würziges Bier mit einer deutlichen Schärfe. Meine persönliche Meinung: Absolut nicht süffig und wirklich genießen könnte ich dieses Pils einen ganzen Abend lang auch nicht. Aber: Es ist und bleibt eben Geschmackssache. Aufgrund der intensiven „B-Note“ des Geschmacks wird man die bitterbösen Folgen des Konsums am nächsten Tag sicherlich spüren. Zum Glück habe ich morgen Urlaub.

Zweite Probe am 24. Januar 2022

Uff, was haben wir denn hier? Ein Bier, das in der Erstverkostung nicht wirklich gut abgeschnitten hat. Ob es nun besser wird? Im Grunde ist das ein typisches Pils, bei dem die bitter-herben Noten deutlich ausgeprägt und mit einer expliziten Schärfe versehen sind. Der Antrunk ist echt harmlos, klassisch und typisch Pils. Im Haupttrunk und (vor allem) im Abgang kommen allerdings sehr bitter-herbe, leicht scharfe und deutlich würzige Noten dazu, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Blechern-herb, würzig-scharf und nicht wirklich vollmundig, so würde ich das Bier beschreiben. Im Nachgang bleibt ein relativ trockenes Mundgefühl bestehen. Ich war zuvor kein Fan und werde es auch bei dieser Verkostung nicht. Immerhin gibt es wertungstechnisch ein kleines Update, denn ganz so brutal schlecht, wie ich zuvor geurteilt habe, werte ich nun nicht: 4 Punkte.

5 Gedanken zu „Rothaus Pils Tannenzäpfle“

  1. Seit vielen Jahren waren wir begeistert, im Schwarzwald-Urlaub das so süffige Tannenzäpfle genießen zu können.
    Lange haben wir einen Weg gesucht, dieses Pils in unserem Lokal den Gästen anbieten zu können und wir sind nun glücklich, dieses Pils jetzt in unserem Programm zu haben. und alle unsere Pils-Trinker sind begeistert.

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  2. Leider haben wir gestern versucht das ScHiki Miki Brauhaus zu besuchen im Restaurant bzw davor habe ich mich gefühlt wie ein Hund der draussen warten muss im Shop na ja ist auch nicht der Renner. 2018 waren wir schon mal da fanden wir ok – aber aktuell sollten Sie sich mal besinnen auf das was es ist
    eine Stattlich subventionierte Brauerei – aktuell werde ich weder ein Bier noch Whisky oder sonstiges dieser Brauerei kaufen Da gibt es so viel bessere
    MFG

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  3. Als Lokalpatritot muss ich dem Rothaus Tannenzäpfle aber auch mal zusprechen… und habe versucht Eurer eher vernichtendes Urteil zu retten 😉 Grüße

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