Köstritzer Spezial Pils

Bierbewertung: Köstritzer Spezial Pils

Bier-Test: Wir haben das Bier "Köstritzer Spezial Pils" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Köstritzer Spezial Pils-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Köstritzer Spezial Pils.

Überblick: Köstritzer Spezial Pils im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Köstritzer Spezial Pils. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU (International Bitterness Units) keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" bei Euch angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Das Besondere an unserem Köstritzer Spezial Pils: Es hat 60 Prozent weniger Kohlenhydrate als ein herkömmlich gebrautes Pils. Ansonsten gilt für dieses untergärige Vollbier das Gleiche wie für alle Bierspezialitäten aus dem Hause Köstritzer: Aus sorgfältig ausgesuchten Rohstoffen in höchster Qualität wird ein ganz besonderes Bier gebraut.
https://www.koestritzer.de/koestritzer-spezial-pils, Abruf am: 1. Juni 2022

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: viel bis sehr viel
  2. Schaumhaltbarkeit: mittel bis langanhaltend
  3. Geruchsintensität: schwach
  4. Geruchsbalance: bitter herb, metallisch, leicht malzig
  5. Bierfarbe: Gelb
  6. Biertrübung: blank
  7. Kohlensäuregehalt: mittel
  8. Geschmack: süffig, ausgewogen, leicht malzig, leicht hopfig

Bewertung

Unsere Gesamtbewertung:

User-Bewertung:

Und jetzt könnt Ihr selbst abstimmen: Wie hat Euch dieses Bier "Köstritzer Spezial Pils" geschmeckt? Gebt einfach Eure Bewertung ab, indem Ihr auf die Sterne klickt, die Ihr dem Bier geben möchtet - und hinterlasst gerne einen Kommentar.

Rating: 8.00/10. From 4 votes.
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Bewertung von Christian:

Bei Köstritzer denk ich ja eher an Schwarzbier und nicht an Pils. Dazu dann wieder das Thema mit dem Namen. Hier prangert ein Spezial vorne auf dem Etikett, wäre nur noch durch ein Premium zu toppen 😉

Optisch macht das Bier einen leicht blassen Eindruck. Es ist zwar gelb, aber irgendwie etwas stumpfer von der Farbgebung her. Dazu kommt aber immerhin eine weiße Schaumkrone, die die Optik etwas aufpeppt.

Geschmacklich ist das Bier doch relativ mild unterwegs. Ein minimal leicht süßer Antrunk kommt zuerst in den Mund. Es bleibt aber durchgängig eher mild im Geschmack. Im Abgang merkt man dann mehr die Pilsaromatik und es wird doch herber hinten raus.

Also ein relativ mildes Pils haben wir hier vor uns, welches erst gegen Ende so ein wenig mehr durchschmecken lässt, um welche Biersorte es sich hierbei handelt. Man könnte auch anfänglich zumindest denken, hier wurde ein klassisches Pils verwässert, bis es dann doch eben zum Abgang kommt und man auch von der Herbe noch etwas im Mund behält. Meine Güte, selten ein Pils gehabt, welches es mir so schwergemacht hat. Einerseits mild, süffig und irgendwie langweilig, andererseits wird‘s eben hinten raus deutlich besser. Final komme ich so auf 6 Punkte.

Bewertung von Mirco:

Wenn ich Köstritzer höre, denke ich in der Regel direkt an ein Dunkel- oder Schwarzbier. Wahrscheinlich kennt Ihr das klassische Köstritzer aus diversen Supermärkten. Ein Pilsener hingegen gibt es eher selten zu kaufen. Ich bin daher sehr gespannt, ob es mit den klassischen Pilsenern, wie ich sie kenne, mithalten kann. Zumindest sehe ich erst einmal eine ganze Menge Schaum im Glas. Das finde ich immer großartig, da das Bier auf diese Weise echt lecker und frisch ausschaut – quasi wie frisch gezapft.

Köstritzer ist als Schwarzbierbrauerei bekannt – das ist ganz klar! Für mich ist dieses Bier ein Mix aus einem klassischen Pilsener und einem normalen Hellen Bier. Ich schmecke die Bitterkeit und Herbe durchaus heraus, die auch charakteristisch heraus. Am Anfang schmecke ich hingegen leichte Malznoten heraus, die jedoch sehr schnell in eine leichte Bitter-Herbe übergehen und „abmildern“. Mild ist im übrigens das absolute Stichwort: Das Bier schmeckt für ein Pilsener erstaunlich mild und ist sehr süffig und damit auch viel zu schnell trinkbar. Für ein Bier, bei dem schon im Ansatz metallische Noten im Geruch wahrnehmbar waren, ist dies sehr verwunderlich.

Ich finde, dass wir es ohne Zweifel mit einem guten Bier zutun haben, allerdings hätte ich etwas mehr Pils-Charakter erwartet. Das liegt natürlich an mir und nicht an dem Bier. Im Fazit kann ich aber sagen, dass ich für mich persönlich schon etwas leckerere Pilsener getrunken habe, dieses hier aber gewiss auch nicht durchfällt – dazu ist es zu ausgewogen… und die leichten, harmlosen, unauffälligen Biere kommen mir ja in der Tat recht häufig ganz gerne ins Glas…. 6,5 Punkte.

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