Sierra Nevada Pale Ale
Pale Ale
Mirco 7,00/10
Sierra Nevada Pale Ale auf einen Blick
Pale Ale · Sierra Nevada Brewing Co.
So schmeckt uns das Sierra Nevada Pale Ale
Bewertung von Christian:
Farblich macht ja das Bierchen einen hübschen Eindruck mit seiner Bernstein Farbgebung. Den Schaum empfand ich allerdings ein wenig enttäuschend und würde ihn eher als unterdurchschnittlich beschreiben.
Der Geruch ist doch sehr fruchtig und geht deutlich in die Richtung tropischer Früchte. Der Antrunk ist relativ spritzig und ebenfalls fruchtig. Doch schnell wirkt das ganze ein wenig seifig und nach Nadelhölzern. In Richtung Abgang bekommt das Bier nochmal ordentlich Zug insbesondere aufgrund der sehr deutlich wahrnehmbaren Bittere. Lang im Mund bleibt diese jedoch eher nicht.
Mir persönlich ist das Bier leider ein wenig zu seifig/holzig unterwegs. Auch hätte mir ein Hauch weniger Kohlensäure ausgereicht. Aber grundsätzlich sicher ein passables Bier, welches sich ganz gut trinken lässt und aufgrund der fruchtigen Anteile auch sehr süffig ist. Letztlich ist der Geschmack ja immer sehr individuell und so richtig kann mich dieses Pale Ale leider nicht abholen. Es reicht immerhin noch für 6 Punkte.
Bewertung von Mirco:
Ein Bier aus Kalifornien – wie schön! Das haben wir wirklich sehr selten auf dem Tisch. Das liegt aber nicht daran, dass wir diese Biere nicht gerne trinken, sondern vielmehr, dass wir sie in Deutschland nur selten bekommen.
Sheldon Cooper aus der bekannten Sitcom The Big Bang Theory studiert an der Caltech in Californien – mehr verbindet mich mit diesem Bundesstaat nicht… ach doch: Die Power Rangers hatten vor vielen Jahren dort auch ihre Basis ;). Ansonsten denke ich nur an Beach, Sonne, viel Alkohol und gute Laune… und jetzt steht dieses Pale Ale vor mir und überzeugt durch ein krasses Urlaubsdesign auf dem Etikett. Das sieht schon ganz nett aus. Aber was haben wir hier im Glas?
Erst einmal einen eher überschaubaren Schaum, dafür aber einen umso krasseren Geruch. Die fruchtigen Noten kommen sofort durch und erinnern mich an Mango und Maracuja, Ananas und Zitrus. Eine leichte Würze schwingt mit. Im An- und Haupttrunk kommen zusätzlich getreidige Aromen durch, die die eingangs starke Fruchtigkeit ein wenig „deckeln“. Es wird seifiger bzw. deutlich strenger/intensiver. Die Würze-Aromen steigen an. Hinten raus erkenne ich dazu eine leichte Herbe, die das Bier eher hart ausklingen lassen und für einen prägnanten Nachgeschmack sorgen. Hier kämpfen Frucht, Strenge und Würze gegeneinander und ich weiß bis jetzt nicht, wer den Kampf gewinnt.
Puh! Also insgesamt ist dieses Bier wirklich schwer zu beschreiben, da hier sehr viele Geschmacks- und Aromennuancen zusammenkommen. Ich kann es nicht so schnell trinken wie ein klassisches IPA. Ich mag die Fruchtnoten sehr gerne, aber die eine oder andere (unnötige) Strenge im Bier macht mir zu schaffen. Ich komme dennoch auf 7 Punkte.
Sierra Nevada Pale Ale im Geschmacksprofil
Farbe: Bernstein
Trübung: opal-trüb
Schaum: mittel · kurzanhaltend bis mittel
Intensität: stark
Balance: Mango, Maracuja, fruchtig, leicht würzig
Kohlensäure: viel
intensiv, fruchtig, Kiefer, Zitrus

Wie schmeckt euch das Sierra Nevada Pale Ale?
Bewertet das Bier und vergleicht eure Meinung mit anderen Bierfans.



