De Molen Op & Top Pale Ale
Pale Ale
Mirco 9,50/10
De Molen Op & Top Pale Ale auf einen Blick
Pale Ale · Brouwerij de Molen (Royal Swinkels Family Brewers)
So schmeckt uns das De Molen Op & Top Pale Ale
Bewertung von Christian:
Ein weiterer Kandidat aus den Niederlanden steht hier vor uns und der sieht optisch echt ansprechend aus. Eine sehr dunkle Bernsteinfarbe und dazu echt ein üppiger Schaum macht das Ganze doch durchaus rund im Glas. Mit der Nase nimmt man sofort sehr fruchtige und intensive Aromen auf.
Im Antrunk haben wir sofort eine ordentlich spritzige Kohlensäure, aber auch die zitrusfruchtigen Noten kommen hier sehr schnell zur Geltung. Ebenso schnell macht sich die Bittere breit und jetzt stehe ich hier echt vor dem Dilemma…auf der Flasche steht ein Wert von 25, bei diversen anderen Webseiten wie Untappd oder der Beertasting App finde ich einen Wert von 38 IBU. Gerade wenn man das Bier trinkt, würde ich mich echt eher auf 38 IBU verständigen, denn es kommt hier doch eine ordentliche Bittere durch. Allerdings merke ich auch, dass diese sich relativ schnell wieder verabschiedet und nicht mehr so intensiv durchkommt. Was bleibt ist ein durchaus fruchtiges und frisches Bier, mit bitteren Ausschlägen. Für mich echt schön zu trinken, nicht zu intensiv und auch wenn es “nur” 4,5% Alkohol hat, merkt man das nicht so sehr. Es wirkt alles deutlich vollmundiger und intensiver. Ein nettes Bierchen, welches sich hervorragende 9 Punkte wohl verdient hat.
Bewertung von Mirco:
Na, das ist aber mal eine Geschmacksexplosion – das kann man gar nicht anders beschreiben. Die Eckdaten passen hier meiner Meinung nach alle sehr gut zusammen. Herausstechend ist vor allem die Farbe (Bernstein), die dem Bier eine sehr schöne Optik verleiht. Das Ganze bei einer satten Trübung im Glas, was mir eh ganz gut gefällt. Und der Geruch springt einen ja förmlich an – denn ich merke schon im ersten Moment, dass wir es mit einem frisch-fruchtigen Kandidaten zutun haben, der übrigens sehr viel Kohlensäure im Glas aufweist.
Mango und Aprikose meine ich im ersten Moment direkt zu erkennen. Grundsätzlich sind es aber vor allem (insgesamt gesehen) die fruchtig-exotischen Noten, die bei diesem Bier den Ton angeben – und das schon direkt zu Beginn an, also quasi vom ersten Schluck. Im Haupttrunk bestätigt sich der Geschmackseindruck nur noch klarer und wird meiner Ansicht nach sogar noch etwas intensiver. Zum Abgang kommt eine gewisse Bitterkeit durch, die mich stutzig macht, denn: Auf der Flasche stehen 25 EBU (Sind das die Bittereinheiten?), aber im Grunde meine ich erkennen zu können, nach gefühlten 900 getesteten Bieren, dass die Bitterkeit hier irgendwo zwischen 30 und 40 liegen muss. Nun ja, glauben wir mal, was auf der Flasche steht. Auf jeden Fall klingt das Bier fein bitter aus, was in Summe einen tollen Gesamteindruck gibt, für den ich 9,5 Punkte fallen lasse.
De Molen Op & Top Pale Ale im Geschmacksprofil
Farbe: Bernstein
Trübung: trüb
Schaum: mittel bis viel · mittel bis langanhaltend
Intensität: stark
Balance: fruchtig, tropisch, Aprikose, hopfig
Kohlensäure: viel
malzig, herb, Zitrus

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