Brewdog Pale Ale
Pale Ale
Mirco 8,00/10
Brewdog Pale Ale auf einen Blick
Pale Ale · BrewDog Retail Germany GmbH
So schmeckt uns das Brewdog Pale Ale
Bewertung von Christian
Das Pale Ale von Brewdog ist trüb und dunkelgold bis bernsteinfarben in der Farbe. Im Antrunk nimmt man zunächst leicht fruchtige, etwas keksige Noten war. Hier haben wir es nicht mit der Intensität eines IPA zu tun. Die Fruchtnoten bleiben dezenter, aber zu schmecken. Wie so oft dominieren hier Zitrus und Exotik. Im Hauptteil ist etwas Würzig-Harziges dabei. Wie mir die Recherche im Internet verrät, handelt es sich scheinbar um Pinie. Gut… das hätte ich nun nicht herausgefunden, aber sei es drum. Die Rezenz ist schon richtig ordentlich, so dass wir hier ein total spritziges, fast schon zu sprudeliges Trinkerlebnis haben. Der Abgang des Bieres ist recht bitter und trocken. Das Mundgefühl im Nachtrunk ist von recht langer dauer, durch die Trockenheit hat man aber schon das Bedürfnis nach dem nächsten Schluck.
Okay, also hier fällt mir eine Bewertung echt nicht so ganz leicht. Einerseits könnte die Fruchtnote durchaus etwas intensiver sein. Andererseits mag ich die Bittere im Abgang gern, aber die Trockenheit ist mir dann auch wieder einen Hauch zu viel des Guten. Zudem diese würzig-harzige Kiste. Alles nicht schlecht, würde ich auch ohne Frage wieder trinken, aber die Luft in den Toprankings wird auch echt dünn. Insofern gebe ich hier 7,5 Punkte.
Bewertung von Mirco
Es gibt ein leckeres Pale Ale aus dem Hause Brewdog – hier haben wir schon mehrere Biere verkostet und waren im Durchschnitt immer ganz zufrieden.
WOW! Was ein cremiger Schaum! Also der cremige Schaum ist echt eine Wucht. Wenn man wirklich nur den Schaum probiert und sich darauf konzentriert, erkennt man eine sämig-sahnige Substanz, die auf der Zunge echt Mega ist. Wirklich toll! Aber es geht ja nicht nur um den Schaum, sondern um das Bier an sich.
Das Bier an sich bleibt auch geschmeidig, mit einem schlanken Körper versehen. Extrem süffig, das muss man schon sagen. Die Pinie, die sehr angepriesen wird, schmecke ich nicht wirklich heraus, dafür eher allgemeine grasige, erdige Noten. Und dazu kommt noch eine ganze Schippe Frucht. Wir haben hier ein Pale Ale vor uns, das man besser nicht hätte brauen können, wenn der Auftrag war: „Braue ein Pale Ale genauso, wie es sich der Laie vorstellt“.
Da ich ein Laie bin, kann ich hier wenig Kritisches entgegenbringen. Ein leckeres, süffiges Bier ist es auf jeden Fall. Vielleicht ein wenig zu wässrig im Hauptteil und wenig „nachhallend“. Im Abgang bzw. Nachgeschmack erlebe ich hier nicht mehr viel von diesem Bier. Der Einstieg ist aber stark und sehr fruchtig-intensiv, sogar ein wenig hopfig. Eine leichte Säure erkenne ich auch, die wahrscheinlich auf die Zitrus-Noten zurückzuführen ist. Insgesamt ist das echt eine abgerundete Sache, finde ich. Ein gutes Bier, das ich mir jederzeit gerne wieder bestellen möchte. Der Nachgeschmack ist ein wenig bitter-herb und es verbleibt ein leicht trockener Geschmack im Mund. Das macht aber alles nichts. Insgesamt werte ich mit gesunden 8 Punkten.
Brewdog Pale Ale im Geschmacksprofil
Farbe: Gold-Bernstein
Trübung: trüb
Schaum: mittel bis viel · mittel bis langanhaltend
Intensität: mittel
Balance: fruchtig, exotisch, tropisch, würzig-waldig
Kohlensäure: viel
hopfenintensiv, süffig, Pinie, Zitrus

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