Störtebeker Baltik-Lager

Bierbewertung: Störtebeker Baltik-Lager

Bier-Test: Wir haben das Bier "Störtebeker Baltik-Lager" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Störtebeker Baltik-Lager-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Störtebeker Baltik-Lager.

Überblick: Störtebeker Baltik-Lager im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Störtebeker Baltik-Lager. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Der Bierstil Märzen beschreibt ein stärkeres, körperreiches und süffiges Lagerbier. Der Name leitet sich vom Monatsnamen März ab: Da früher in den warmen Monaten vom 23. April bis 29. September kein Bier gebraut werden durfte, entwickelten die Brauer ein stärkeres Bier, das lagerfähiger war. Dies wurde im März eingebraut und konnte dann über den Sommer ausgeschenkt werden. Kennzeichnend für diesen Bierstil sind neben dem kräftigen Malzkörper leichte Hopfennoten. Das Störtebeker Baltik-Lager ist ein naturbelassenes untergäriges Lagerbier mit Stammwürze 13,2%. Genusstemperatur 10°C. Alkoholgehalt: 5,5% vol.
https://www.stoertebeker.com/stoertebeker-baltik-lager.html, Abruf am: 20. März 2022

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: mittel
  2. Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
  3. Geruchsintensität: mittel
  4. Geruchsbalance: süß, malzig
  5. Bierfarbe: Bernstein-Kupfer
  6. Biertrübung: opal
  7. Kohlensäuregehalt: viel
  8. Geschmack: feinmalzig, leicht hopfig, mild

Bewertung

Bewertung

Bewertung von Christian

Von Störtebeker hatten wir ja schon einige Biere im Test und die meisten davon waren auch wirklich gut. Insofern bin ich gespannt, wie das Baltik Lager abschneidet.

Optisch überraschte mich das Bier erstmal mit seiner Farbe, war diese doch bernsteinfarben bis hell kupfer. Dazu haben wir hier eine leichte Trübung und eine schöne Schaumkrone, die nicht übermäßig groß aber zumindest ordentlich stabil war. 

Im Antrunk merkt man erstmal eine ordentliche Malzaromatik. Etwas süß, fast ein wenig fruchtig. Im Hauptteil kommt eine Mandel-/Bittermandelnote dazu und bekommt im Abgang dann in einen etwas herben Ausklang. Die Rezenz des Bieres ist ordentlich und man hat die gesamte Trinkdauer ein gutes, spritziges Mundgefühl.

So richtig kann ich mich bei diesem Bier nicht entscheiden, ob es mir nun sehr gut schmeckt oder nicht. Einerseits ist es mir ein wenig zu malzlastig, anderseits ist es auch gut abgestimmt und gegen Ende kommt ja auch etwas Herbes durch. Ich würde andere Biere von Störtebeker vorziehen, soviel ist recht sicher, aber es ist auch keineswegs schlecht. Insofern gebe ich hier 7 Punkte.

Bewertung von Mirco

Biere aus dem Hause Störtebeker konnten bei uns schon ziemlich oft punkten – und das auch mit Recht. Auf das Baltik-Lager war ich sehr gespannt, da es eigentlich nicht meine favorisierte Bierart ist – aber ich jedem Bier gerne aufs Neue eine Chance gebe. Im Glas haben wir eine satte Farbe zwischen Bernstein und hellem Kupfer. Dazu Schaum, der eine Weile bestehen bleibt.

Das untergärige Bier erinnerte mich sofort im Antrunk an Karamell. Sofort kommen süß-malzige Geschmacksnoten zur Geltung, die man aber auch schon geruchstechnisch ganz gut wahrnehmen kann.

Dominierend im Haupttrunk sind meiner Meinung nach vor allem die malzig-süßlichen Aromen. Dazu kommt aber noch etwas mehr: Ich schmecke ganz leichte Fruchtnoten heraus. Das aber auf keinem Fall auf einem exotischen oder gar tropischen Niveau, sondern eher in Richtung bodenständiger Variante aus Mitteleuropa. Gleichzeitig erkenne ich schon im Haupttrunk eine leichte Säure, die sich in Richtung Abgang noch einmal etwas verstärkt.

Auch der Nachgeschmack ist meiner Meinung nach geprägt von einer relativ hohen Säurenote. Das Malz bleibt aber trotzdem ein stetiger Mitspieler und ist auch hinten raus klar erkennbar.

Ich muss ehrlich sagen, dass dieses Bier nicht zu meinen absoluten Favoriten zählen wird, da mir Malz, Säure und minimale Frucht in Kombination nicht so zusagen, wie ich erhofft hatte. Ich komme daher nur auf 5 Punkte, obwohl ich anerkennen möchte, dass wir hier ein objektiv richtig starkes Bier vor uns haben.

Gesamtbewertung
  • 7/10
    Christian - 7/10
  • 5/10
    Mirco - 5/10
6/10

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8/10 (2 Stimmen)

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