Biertest: San Miguel Manila India Pale Lager
Wir haben das Bier San Miguel Manila India Pale Lager getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. In unserem Biertest findet Ihr im Überblick zunächst alle wichtigen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und den Zutaten. Anschließend findet Ihr in diesem San Miguel Manila India Pale Lager-Biertest unsere Bierbewertung. Anhand unserer Bewertungskriterien beurteilen wir die Optik, den Geruch sowie den Geschmack des San Miguel Manila India Pale Lager.Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung des San Miguel Manila India Pale Lager. Daraus erstellen wir ein übersichtliches Bier-Ranking in dem Ihr sehen könnt, wo sich das San Miguel Manila India Pale Lager im Gesamtranking einsortiert.
Unsere Gesamtbewertung zum San Miguel Manila India Pale Lager

Du möchtest wissen, wie wir über das San Miguel Manila India Pale Lager denken und wie es uns geschmeckt hat? Lies weiter unten unsere individuelle Meinung und Bewertung über das Bier!
San Miguel Manila India Pale Lager im Überblick
- Biersorte: Lager
- Gärungsart: untergärig
- Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Haferflocken, Hopfen
- Alkoholgehalt: 5.8 % Vol.
- Stammwürzegehalt: ohne Angabe
- Bittereinheiten: 28 IBU
- Herkunft des Bieres: Malaga, Andalusien (Spanien)
- Brauerei: Grupo Mahou-San Miguel, magames@mahou-sanmiguel.com
Bewertungskriterien zum San Miguel Manila India Pale Lager in Kürze
- Schaumbildung: mittel bis viel
- Schaumhaltbarkeit: mittel bis langanhaltend
- Geruchsintensität: mittel
- Geruchsbalance: malzig, leicht röstig, fruchtig
- Bierfarbe: Hellbraun
- Biertrübung: blank
- Kohlensäuregehalt: mittel
- Geschmack: pflanzlich, blumig, harzig, sanft, tropisch, röstig, karamellig
User-Bewertung
Du hast das San Miguel Manila India Pale Lager schon probiert? Gib hier deine Bewertung zum Bier ab und teile deine Meinung in den Kommentaren!Schau dir hier das User-Ranking an und finde heraus, welches der Biere bei den Usern am Besten abgeschnitten hat.
Unsere individuelle Bewertung
Bewertung von Christian:
India Pale Lager muss ein Special aus Spanien sein oder? Kam mir bisher nicht so vor, als würde es diese Biere regelmäßig geben. Uns sind sie jedenfalls noch nicht untergekommen. Hier haben wir also ein modernes Lagerbier, welches von der Farbe schon erstaunlich dunkel ist. Es ist hellbraun und bildet durchschnittlich Schaum aus. Das Manila kommt aus dem Hause San Miguel in Spanien.
Der Antrunk ist erstmal relativ frisch, leicht spritzig und fruchtig-süß. Einen gewissen Malzkörper merke ich hier natürlich, aber die angekündigten Röstaromen kann ich hier eher nicht erkennen. Im Ausklang wird erst nochmals die Süße deutlich, dann kommt aber auch eine trockene Herbe dazu, die final auf der Zunge verbleibt.
Ich bin ehrlich, ich schmecke hier eigentlich keinen Unterschied zu einem IPA. Es schmeckt fruchtig und süßlich, dazu hat es eine nette Kohlensäure. Die röstigen Noten, die es haben soll, merke ich nicht, was mir aber auch ganz gelegen kommt. Insofern ein nettes, modernes Lager, welches jetzt nichts Überragendes ist, aber mit dem man auch nichts falsch machen kann. Gesunde 7 Punkte gibt’s hier von mir.
Bewertung von Mirco:
San Miguel und Mahou scheinen entweder fusioniert zu haben, oder der eine hat den anderen übernommen – wer weiß das schon. Auf jeden Fall findet man vor allem diese Biermarken in nahezu jedem Geschäft. Das India Pale Lager mit dem feinen Namen Manila haben wir kürzlich in Spanien an der Costa Blanca gekauft und waren sehr gespannt, wie es schmeckt.
Schon beim Einschenken kommt einem der eher befremdlich wirkende Geruch in die Nase: Fruchtnoten wurden mit einer gewissen Malzlast kombiniert. Passt so etwas? Kann das schmecken? Schmeckt es überhaupt so?
Beim Antrunk kommt die geballte Kombinations-Power durch: Ich schmecke eindeutig Röstmalz heraus und kann gleichzeitig recht starke Fruchtnoten in meinem Bier erkennen. Das Röstmalz lässt von Schluck zu Schluck nach, so dass einzig ein malziger Körper übrigbleibt. Die Fruchtnoten schwingen jedoch immer dezent mit, vor allem im Haupttrunk.
Je öfter ich das Glas ansetze, umso mehr überwiegen die Fruchtnoten und umso stärker tritt das Malz in den Hintergrund. Daher ähnelt das Bier mit der Zeit ganz klar einem IPA. Im Hintergrund schwingt aber immer eine gewisse Stärke bzw. ein gewisses Röstaroma mit, was für herausstechende, beißende und starke Noten im “Subtext” sorgt…
Auch im Nachgeschmack bleibt das Bier natürlich vor allem fruchtig und IPA-ähnlich. Trotzdem kommt eine leichte Schärfe bzw. eine leichte Röstherbe durch, die auf den hohen Malzanteil zurückzuführen ist. Mir schmeckt das Bier ganz gut und spannend ist es aufgrund der Kombination natürlich allemal. Für’s Protokoll sind 6,5 Punkte aufzunehmen.

