Ambar IPA

Ambar IPA5
Unser Biertest

Ambar IPA

La Zaragozana IPA-International
Unsere Note
3,00 / 10
Christian 3,50/10 Mirco 2,50/10
Steckbrief

Ambar IPA auf einen Blick

IPA-International · La Zaragozana

BierstilIPA-International
Alkohol5,70 % Vol.
Stammwürze13 °P
Bittere45 IBU
Gärungsartobergärig
HerkunftSaragossa · Aragonien · Spanien
Brauerei La Zaragozana
Zutaten Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Aromen
Unser Eindruck

So schmeckt uns das Ambar IPA

Bewertung von Christian:

Ein Bier mit 45 IBU… na da bin ich ja mal gespannt. Optisch haben wir es hier mit einem Gold bis bernsteinfarbenen Bier zu tun welches nur eine geringe Trübung aufweist. Der Geruch ist sehr schwach ausgeprägt und süßlich. Im Geschmack kommt beim Antrunk eine fruchtig-süße Note durch, die etwas komisch schmeckt. So wirklich lässt es sich leider nicht beschreiben. Ein Mix aus Mango, Blutorange und Ananas, auf jeden Fall eine sehr durcheinander gewürfelte Aromatik, die mich leider mehr an Seifenlauge und Violabonbons erinnert. Im Mittelteil passiert hier nicht viel, da die Aromatik im Mund erhalten bleibt. Im Abgang hat man dann noch eine Bittere die hier durch kommt, jedoch hätte ich hier nicht auf 45 IBU getippt.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir leider diese Aromatik nicht zusagt. Es ist ein fruchtiges durcheinander, wobei auch hier vielleicht die Ananas doch etwas bestimmend sein könnte, weshalb es mir eben nicht mundet. So wirklich beschreiben kann ich das aber leider nicht. So oder so, fällt das Ambar IPA auch sonst nicht groß auf, wenn wir das Fruchtdurcheinander mal außen vor lassen. Insofern leider nicht meins und von mir gibt es hier nur 3,5 Punkte.

Bewertung von Mirco:

Inzwischen bin ich ein regelrechter Fan von India Pale Ales geworden. Das Ambar IPA gehört sicherlich zu den Klassikern in Spanien, denn Ambar ist dort eine sehr bekannte Biermarke, deren Getränke man quasi in jedem Supermarkt kaufen kann. Während wir das Doble IPA von Ambar bereits getestet haben, kommt nun das Ambar IPA an die Reihe. Schön ist vor allem, dass es im Glas opal erscheint und mit einem Gold-Bernstein ein echter Hingucker ist.

Was mir direkt im Antrunk aufgefallen ist: Das Bier schmeckt äußerst süß bzw. süßlich, sehr intensiv und fast schon künstlich. Ich möchte das Wort “Spülwasser” gar nicht in den Mund nehmen, aber hier kommen neben der Süße leicht seifig-laugige Aromen mit dazu, die es mir echt schwer machen, das Bier zu trinken.

Beim Doble IPA wird der Geschmack immerhin noch die Bitterkeit überdeckt. Beim normalen Ambar IPA habe ich das Problem, dass die Bitternoten aufgrund der dominierenden Süße gar nicht auffallen. Erstaunlicherweise ist der Abgang kurzweilig und relativ unspektakulär. Die Süße bleibt nicht lange im Mund. Dafür kommt sie vorher aber umso geballter zur Geltung.

Mir schmeckt das Bier unter dem Strich zu flach, zu süß-fad, zu seifig. Der Hopfen kann zum Ende auch nicht mehr viel retten. Bin ganz dankbar, dass ich die Dose mit Christian teilen durfte, so bleibt die Menge im Glas überschaubar. Nur 2,5 Punkte, leider.

Schnellüberblick

Ambar IPA im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Gold-Bernstein

Trübung: opal

Schaum: sehr viel · mittel bis langanhaltend

Geruch

Intensität: schwach bis mittel

Balance: süß, fruchtig

Mundgefühl

Kohlensäure: wenig

Geschmack

intensiv, bitter, hopfig, blumig, zitrus, tropisch

Ambar IPA
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