Josef Langwieser’s Edelbierschmiede IPA

Bierbewertung: Josef Langwieser's Edelbierschmiede IPA

Bier-Test: Wir haben das Bier "Josef Langwieser's Edelbierschmiede IPA" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Josef Langwieser's Edelbierschmiede IPA-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Josef Langwieser's Edelbierschmiede IPA.

Überblick: Josef Langwieser's Edelbierschmiede IPA im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Josef Langwieser's Edelbierschmiede IPA. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU (International Bitterness Units) keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" bei Euch angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Das India Pale Ale ist unbestritten einer der, wenn nicht sogar der Favorit der Craftbier-Szene. Nachdem der Bierstil ursprünglich entwickelt wurde, um den Kolonialherren in fernen Ländern Bier zu senden, ist er lange Zeit in Vergessenheit geraten. Erst mit dem Aufkommen der Craftbier-Bewegung wurde das IPA wieder aufgegriffen. Heute erlebt es eine gewaltige Renaissance und zählt zum Repertoire jedes Craftbrauers und zu dem vieler traditioneller Brauhäuser. Doch was löst die Faszination für dieses Bier aus? Es ist vermutlich der Hopfen. Das IPA enthält von Natur aus eine große Menge davon und lädt die Brauer dazu ein, sich so richtig auszutoben.
https://bierothek.de/online-shop/10423001-IPA+-+Josef+Langwiesers+Edelbierschmiede.html, Abruf am: 28. Dezember 2022

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: sehr viel
  2. Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
  3. Geruchsintensität: mittel
  4. Geruchsbalance: fruchtig, tropisch, leicht herb, hopfig, Zitrus, leicht süßlich
  5. Bierfarbe: Bernstein
  6. Biertrübung: trüb, blickdicht
  7. Kohlensäuregehalt: mittel
  8. Geschmack: weich, hopfenherb, Grapefruit, Malz, cremig, Honig, vollmundig

Bewertung

Unsere Gesamtbewertung:

User-Bewertung:

Und jetzt könnt Ihr selbst abstimmen: Wie hat Euch dieses Bier "Josef Langwieser's Edelbierschmiede IPA" geschmeckt? Gebt einfach Eure Bewertung ab, indem Ihr auf die Sterne klickt, die Ihr dem Bier geben möchtet - und hinterlasst gerne einen Kommentar.

Bewertung von Christian:

So, kaum hab ich den Kategoriesprenger-Titel vergeben, kommt ein Bier, welches dies nochmals toppt. Also gefühlt haben wir hier locker 15 Minuten gesessen, gequatscht und dann erst irgendwie ein Foto und den ersten Schluck genommen, weil das Einschenken einfach ewig gedauert hat. Wir lieben ja beide viel Schaum, aber das ist hier wirklich schon übermäßig. Im Geruch erlebt man dann eben eine typisch fruchtige Aromatik, aber auch eine gut durchscheinende Herbe. Im Antrunk dann eine kleine Überraschung, denn als erstes fällt nicht die Fruchtnote des Bieres auf, sondern ein Eigengeschmack, den ich kaum beschreiben kann. Anfangs fand ich diesen tatsächlich etwas unangenehm, aber so nach und nach gewöhnt man sich daran. Irgendwie ein Mix aus fruchtigen Aromen und etwas malziger Süße mit Einschlägen in Richtung Honig und Karamell. Dazu etwas herbere Zitrusfrüchte wie Grapefruit oder so. Im Abgang merkt man dann etwas mehr die Herbe, bleibt aber insgesamt noch massenverträglich.

Also wow, hier haben wir wirklich ein Bier, welches ohne Frage alles andere als langweilig oder standardisiert ist. Absoluter Wiedererkennungswert meiner Meinung nach, denn gerade für ein IPA, die eben doch stärker durch die fruchtigen Aromen auf sich aufmerksam machen, bietet dieses Bier auch eine schmeckbare Malznote. Trotzdem muss ich sagen, auch wenn mich das alles beeindruckt, so wirklich richtig gut schmeckt es mir nicht. Also bitte nicht falsch verstehen, meine Note wird sehr gut ausfallen, soviel ist sicher. Aber gerade bei diesen starken Bieren differenziere ich dann eben noch mehr und da gibt es einfach Biere, die ich noch besser finde. Aber ich denke, mit 8 Punkten kommt dieses Bier hier doch auch wirklich gut weg, oder?

Bewertung von Mirco:

Ein gutes Bier braucht 7 Minuten, so sagt man ja zumindest dann, wenn Biere frisch gezapft werden. Hier haben wir gefühlte 20 Minuten gewartet, bis sich die Schaumkrone einmal aus dem Glas verzogen hat. Meine Güte hat dies lange gedauert. Bei jedem Nachschenken baut sich ein Schaum auf, der seines Gleichen sucht.

Der Geruch ist erstaunlich facettenreich: Neben fruchtigen und typisch-tropischen Aromen erkennen wir Zitrus, eine gewisse Hopfenlast, eine leichte Herbe und (mit etwas Fantasie) sogar Honignoten. Geschmacklich konzentriert sich das Feld dann jedoch auf die wesentlichen Player: Die fruchtigen Noten bleiben bestehen, die leichte Herbe schwingt auch immer mit und dazu kommen beerige Noten, die für mich immer ein bisschen befremdlich wirken. Ich kann es gar nicht so genau sagen, ob es hier tatsächlich „Beere“ ist, was ich herausschmecke. Aber in der Regel wurde, wenn ich irgendetwas Komisches herausschmecke, irgendeine mir unbekannte Beere beim Brauen verwurstet. War hier sicherlich auch so.

Das Bier hat einen etwas höheren Alkoholgehalt, den man völlig unterschätzt und auch überhaupt nicht wahrnimmt. Dass es ein IPA ist, hätte ich sofort erkannt, auch wenn man mir die Augen verbindet.

Die Aromen entfalten sich vor allem im Haupttrunk und reichen bis zum Nachgeschmack. Dieser weicht jedoch ein wenig von der eigentlichen Geschmacksnote ab. Im Gaumen bleibt ein mir ungewohnter Geschmack, der vielleicht einen Mix aus all den zuvor genannten Nuancen darstellt – ich weiß es nicht. Insgesamt war ich zunächst nicht wirklich angetan – nach ein paar Schlucken wurde es aber immer besser, so dass ich letztendlich bei soliden 6 Punkten lande.

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