Häffner Bräu Hopfenstopfer Incredible Pale Ale
IPA-American
Mirco 8,00/10
Häffner Bräu Hopfenstopfer Incredible Pale Ale auf einen Blick
IPA-American · Häffner Bräu GmbH
So schmeckt uns das Häffner Bräu Hopfenstopfer Incredible Pale Ale
Bewertung von Christian
Dieses Bier ist echt unglaublich….vor allem unglaublich bitter. Aber ich möchte nicht zuviel verraten 😉
Im Antrunk hat man erst eine Fruchtnote von Zitrusfrüchten, Mango und Grapefruit. Doch schon bald kommt die Bitterkeule, wie Mirco so schön zu sagen pflegt. 😉 Die Rezenz durchschnittlich, aber sehr passend zu dem Bier. Nicht zu stark und nicht zu schwach. Weiterhin gehen hier Fruchtigkeit und Bitterkeit Hand in Hand, wobei die Bittere doch etwas überwiegt. Im Abgang wird die Bitterkeit dann sogar leicht scharf und der Nachtrunk ist lang anhaltend im Mund. Etwas trocken wird es ebenfalls.
Also wie eingangs bereits gesagt ist das Hopfenstopfer Incredible Pale Ale sehr bitter. Vor allem kommt die Bittere wirklich kurz nach dem Ansetzen des Glases bereits in den Mund. Ich kenne ja IPA’s, wo sich dann so etwas langsam aufbaut und zunächst die Fruchtigkeit dominiert. Hier hat diese kaum eine Chance auch wenn sie natürlich ständig mitschwingt und auch nicht gänzlich untergeht. Also komplett übertönt wird diese auch nicht. Dennoch knallt mir die Bittere ein bisschen zu hart rein. Trotzdem sehr lecker und gut trinkbar. Deshalb gibt es auch tolle 8 Punkte von mir.
Bewertung von Mirco
Uff, was ist denn hier los?! Nachdem ich Bad Rappenau gegoogelt habe (Baden-Württemberg, nördlich von Heilbronn), weiß ich nun auch, wo dieses Bier genau herkommt. Die Eckdaten sind wirklich eine Ansage: Alle Werte deutlich hochgeschraubt. Relativ viel Alkohol, eine satte Stammwürze und vor allem stolze 55 Bittereinheiten (IBU). Hier hat man wirklich alles kombiniert in ein Bier gepumpt, was nur geht.
Der erste Eindruck ist schon sehr verheißungsvoll und erinnert mich immer an Spanien – denn dort, im Urlaub, habe ich zum ersten Mal India Pale Ales probiert und bin langsam aber sicher auf den Geschmack gekommen. Hier haben wir schon beim Ansetzen die klassischen Noten in Mund und Nase: tropisch, fruchtig, sehr exotisch. Dazu schmeckt man Zitrus ganz gut raus und die starke Bitterkeit übertrumpft alles.
Im Antrunk überwiegen die Fruchtnoten sowie das Exotische. Das Ganze wirkt erst einmal sehr erfrischend, durstlöschend und fast schon isotonisch. Danach schlagen der hohe Alkoholgehalt und vor allem die Bitterkeit zu. Im Haupttrunk kommt die besagte Bitterkeit sehr deutlich durch und sorgt im Abgang für einen recht trockenes Ende. Insgesamt ist das aber eine gelungene Komposition unterschiedlicher Geschmacksnoten – passt alles sehr gut zusammen. Ich merke auch, je öfter ich das Glas ansetze, dass das Bier immer leichter zu trinken ist. Ein leicht bitterer Nachgeschmack bleibt aber immer im Mund.
Ich bin inzwischen ein deutlicher Fan dieses Bierstils geworden und kann demzufolge auch diesem Bierchen eine ganze Menge abgewinnen. Es ist in der Tat incredible – und damit ist nicht nur der Name „Hopfenstopfer“ gemeint. Hier schlägt die Hopfenbittere die Fruchtnoten nach Punkten. 8 Punkte gibt’s von mir für diese Pale Ale.
Häffner Bräu Hopfenstopfer Incredible Pale Ale im Geschmacksprofil
Farbe: Gelb-Gold
Trübung: trüb
Schaum: sehr viel · langanhaltend
Intensität: stark
Balance: Zitrus, bitter, tropisch, fruchtig, exotisch
Kohlensäure: mittel bis viel
fruchtig, bitter, malzig

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