Waldhaus Hell

Waldhaus Hell5
Unser Biertest

Waldhaus Hell

Privatbrauerei Waldhaus Joh. Schmid GmbH Helles
Unsere Note
9,00 / 10
Christian 9,00/10 Mirco 9,00/10
Steckbrief

Waldhaus Hell auf einen Blick

Helles · Privatbrauerei Waldhaus Joh. Schmid GmbH

BierstilHelles
Alkohol4,60 % Vol.
Stammwürze11,6 °P
Bittere18 IBU
Gärungsartuntergärig
HerkunftWaldhaus · Baden-Württemberg · Deutschland
Zutaten Wasser, Gerstenmalz, Naturhopfendolden
Unser Eindruck

So schmeckt uns das Waldhaus Hell

Bewertung von Christian

Das Waldhaus Hell kommt, wie bei Waldhaus üblich, mit der Stanniolummantelung. Optisch macht das Bier im Glas einen schönen Eindruck, glänzt es doch sattgelb bis gold. Nur die Schaumkrone dürfte etwas ausgeprägter sein.

Der Antrunk des Bieres ist extrem süffig. Eine leichte Malzsüße schmeckt man definitiv heraus. Der Körper ist jetzt nicht schlank, eher vollmundig, aber bei weitem nicht üppig. Im Hauptteil macht sich der Hopfen bemerkbar und wird zum Abgang hin noch leicht herb. Das Ganze klingt jedoch recht kurzweilig aus.

Mit dem Waldhaus Hell kann man wohl wenig falsch machen. Sehr süffig, mild, aber keineswegs langweilig. Leichte Süße kombiniert mit etwas Herbe, das gefällt mir ganz gut und kann es mir nicht nur an einem lauen Sommerabend sehr gut vorstellen. Kommt mir vielleicht als Einstieg in die heutige Probe auch sehr gelegen, aber auch davon unabhängig würden meine Punkte wohl so hoch ausfallen. Hier gibt es satte 9 Punkte.

Bewertung von Mirco

Ein absoluter Klassiker… man setzt an und schon ist das Glas leer. Genau so ergeht es mir hier. Das spricht aber schon sehr für das Bier. Vor mir steht das Helle von Waldhaus, in der kleinen 0,33 Liter-Flasche. Fein mit einer Aluminium-Banderole ummantelt. Das sieht man auch immer seltener, hat aber natürlich einen gewissen Wiedererkennungswert.

Etwas enttäuschend war die Schaumbildung. Viel Schau hatte ich nicht im Glas, dafür hielt er schon recht lange und sah auch relativ fest und cremig aus. Geruch und Geschmack tun sich hier wenig: Das Bier riecht malzig und süßlich, für meine Begriffe sogar ganz leicht fruchtig. Im Geschmack spiegeln sich vor allem die süßlich-malzigen Noten wider. Im Antrunk ist das Bier äußerst erfrischend. Im Haupttrunk kommen die malzigen Noten richtig schön durch – aber ohne, dass das Bier schwer und süß wirkt. Es bleibt immer leicht und locker trinkbar, hat aber stets den Fokus auf das Malz gelegt.

Den malzigen Höhepunkt erlebe ich im Abgang. Hier wird die Frische noch deutlicher durch Malz überdeckt. Erstaunlicherweise entsteht aber kein wirklicher Nachgeschmack. Ich meine gegen Ende noch eine leichte Säure herauszuschmecken, diese ist aber so gering, dass sie kaum ins Gewicht fällt.

Ich finde, dass man dieses Bier super trinken kann. Ich bin nicht der größte Malzfan, sondern mag eher hopfenbetonte Biere. Dennoch hat Waldhaus hier einen ganz tollen Mix gefunden. Ein extrem süffiges, sattes Bier, das trotz hohem Malzanteil für einen Erfrischungsfaktor sorgt. Kneipenfaktor: 100%! Ich war schon beim ersten Schluck Fan und bin es jetzt immer noch, wo das Glas leer ist. Starke 9 Punkte von meiner Seite.

Schnellüberblick

Waldhaus Hell im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Gold

Trübung: blank

Schaum: wenig bis mittel · mittel bis langanhaltend

Geruch

Intensität: schwach bis mittel

Balance: malzig, süß, leicht fruchtig

Mundgefühl

Kohlensäure: mittel bis viel

Geschmack

malzig, frisch

Waldhaus Hell
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9,13/10 · 8 Bewertungen
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