Helles Pülleken

Bierbewertung: Helles Pülleken

Bier-Test: Wir haben das Bier "Helles Pülleken" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Helles Pülleken-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Helles Pülleken.

Überblick: Helles Pülleken im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Helles Pülleken. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU (International Bitterness Units) keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" bei Euch angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Das helle Pülleken ist das Bier für den besonderen Genuss. Ein sehr süffiges Hell-Bier, das die goldene Mitte zwischen den herberen Pilsener Bieren und den malzig-süßlichen Bieren bayerischer Herkunft trifft. Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot.
https://www.puelleken.de/, Abruf am: 19. Juli 2021

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: viel
  2. Schaumhaltbarkeit: mittel bis langanhaltend
  3. Geruchsintensität: mittel
  4. Geruchsbalance: mild, hopfig, bitter-herb
  5. Bierfarbe: Gelb-Gold
  6. Biertrübung: blank
  7. Kohlensäuregehalt: mittel
  8. Geschmack: süffig, mild, enstpannt, aromatisch, leicht hopfig, leicht, leicht herb

Bewertung

Unsere Gesamtbewertung:

User-Bewertung:

Und jetzt könnt Ihr selbst abstimmen: Wie hat Euch dieses Bier "Helles Pülleken" geschmeckt? Gebt einfach Eure Bewertung ab, indem Ihr auf die Sterne klickt, die Ihr dem Bier geben möchtet - und hinterlasst gerne einen Kommentar.

Rating: 7.98/10. From 43 votes.
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Bewertung Christian

Dieses Helle kenne ich bisher noch nicht, mal sehen, ob die Veltins-Brauerei das kann. Der erste Schluck war echt fies. Meine Güte, was trink ich hier?! Das soll ein Helles sein? Puhh…also das schmeckt eher nach dem Spülwasser, nach einer ordentlichen Party (ohne dass ich da aus Erfahrung sprechen könnte 😉 ). Was habe ich bei der Probe so schön gesagt: “Ich hab schon Besseres weggekippt”. Okay, ich geb zu, das sollte man zu einem Bier nie sagen. Dieses Helle bleibt mir jedoch leider nicht sonderlich gut in Erinnerung. Eigentlich mag ich diese Biersorte ganz gern, aber dieses hier ist leider nicht mein Geschmack. Wobei ich zugeben muss, so von Schluck zu Schluck wird es tatsächlich besser erträglich, aber Fan werde ich wohl nicht mehr.

Zweite Probe am 12. April 2022

Mal wieder eine Zweitverkostung. Man könnte ja meinen, eigentlich gibt es genug Bier, dass wir immer was neues probieren können, aber manchmal bekommt man eben auch Bier geschenkt oder verkauft sich und zack muss ein Bier in die zweite Probe.

Das Helle Pülleken sieht optisch recht goldfarben aus und hat eine tolle stabile feinporige Schaumkrone zu bieten. Im Antrunk recht mild mit durchschnittlicher Kohlensäure. Was direkt auffällt ist, dass die typischen süßlichen Malznoten, die man häufiger bei Hellen hat, nicht so zu schmecken sind. Generell bleibt das Bier anfänglich geschmacklich eher dünn, wird dann aber nach und nach etwas intensiver. Eine leichte Hopfennote, die dem Bier eine gewisse Herbe verleiht, präsentiert sich hier im Abgang ebenfalls.

So, nachdem ich den Text bis zum oberen Absatz noch ohne Kenntnis meiner alten Bewertung geschrieben habe, habe ich meine Bewertung dann nochmal gelesen. Haha….meine Güte…ja man merkt, dass das noch recht zu Beginn unserer Webseite war. Mittlerweile sehe ich das (wie oben ja beschrieben) durchaus differenzierter. Insofern ziehe ich meine Aussage des Spülwassers zurück. Aber ich muss auch so fair sein und sagen, dass wir hier zwar ein durchaus trinkbares, aber auch kein überragendes Helles vor uns haben. Insofern verdopple ich meine alte Note zwar nicht, komme mit 6,5 Punkten aber nah dran.

Bewertung Mirco

Ein Pülleken – also allein der Name ist ja schon ganz cool! Womöglich kennt man das Wort „Pülleken“ aber auch nur im Ruhrgebiet und sonst nirgendwo in Deutschland. Wenn man davon ausgeht, dass es ein ganz klassisches „Helles“ sein soll, wie man es zum Beispiel aus bayerischen Biergärten kennt, dann muss ich Euch enttäuschen, denn das ist es keineswegs! Wir haben hier ein (für ein Helles) eher untypisches Bier. Ich finde, dass der Hersteller hier einen sehr guten Kompromiss geschaffen hat zwischen einem klassischen bitter-herben Pilsener und einem „nach Nichts“ schmeckendem hellen Bier. Charakteristisch für dieses Bier ist meiner Meinung nach aber gar nicht mal so sehr der Geschmack, sondern viel mehr der Geruch. Zuerst hatte ich den Geruch als hopfig-rauchig definiert – im Nachgang riecht es schon fast wie ein angestochenes Fassbier. Insgesamt trifft es meinen persönlichen Geschmack schon ganz gut.

Die Ehefrau sagt und rümpft die Nase: „Es geht sogar!“ Und das sind eigentlich schon die größten Lobeshymnen an ein Bier, die es überhaupt gibt. Von mir gibt’s 8 Punkte.

Zweite Probe am 12. April 2022

Zweitverkostung: Ich habe jetzt auch wirklich keine Ahnung, wie ich das Bier zuvor bewertet habe – nun folgen aber meine Einschätzungen in der Zweitverkostung: Das Bier ist sehr mild, wenig malzig, recht wenig süß und leicht hopfig. Im Schnitt bleibt hier ein sehr milder Charakter bestehen. Das ist auch das, was hier im Gedächtnis bleibt. Das Bier lässt sich wirklich gut trinken, ohne in eine bestimmte Richtung auszuschlagen. Ich schmecke im Haupttrunk recht hopfige Noten heraus, komme aber im Antrunk auch auf eine gewisse Malzsüße, die man hier nicht wegdiskutieren kann.

Für mich ist das ein Bier, das versucht, wirklich jedem zu gefallen. Es eckt nicht an und bleibt geschmacklich im humanen Korridor. Keine Ahnung, was ich bei der Erstverkostung gegeben habe. Hier kann ich aber wenig entgegensetzen, weswegen ich 7.5 Punkte in den Ring werfe.

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3 Gedanken zu „Helles Pülleken“

  1. Kann man trinken – muss man aber nicht. Für das was es sein soll, ist es schlecht. Denn schon mit mehreren Leuten gesprochen und auch ein bekannter Biersommelier meinte es geht euer in Richtung Export. Dem kann ich nur beipflichten.

    PS: Pülleken kommt aus dem westfälischen, wurde vom Ruhrpott übernommen.

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