Benediktiner Hell

Bierbewertung: Benediktiner Helles

Bier-Test: Wir haben das Bier "Benediktiner Helles" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Benediktiner Helles-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Benediktiner Helles.

Überblick: Benediktiner Helles im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Benediktiner Helles. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU (International Bitterness Units) keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" bei Euch angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Gutes Bier braucht Zeit. Und über 400 Jahre Erfahrung. Für Ihren ganz eigenen Moment der Ruhe brauen wir unser Benediktiner Weissbier seit jeher mit Hingabe und Sorgfalt. Erkunden Sie mit uns die Geheimnisse unserer Braukunst und lernen Sie den Ursprungsort unseres Bieres, das Kloster Ettal, kennen.
https://www.benediktiner-weissbräu.de/, Abruf am: 10. Oktober 2020

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: viel
  2. Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
  3. Geruchsintensität: schwach
  4. Geruchsbalance: mild
  5. Bierfarbe: Hell-Gelb
  6. Biertrübung: blank
  7. Kohlensäuregehalt: wenig
  8. Geschmack: sehr mild

Bewertung

Unsere Gesamtbewertung:

User-Bewertung:

Und jetzt könnt Ihr selbst abstimmen: Wie hat Euch dieses Bier "Benediktiner Helles" geschmeckt? Gebt einfach Eure Bewertung ab, indem Ihr auf die Sterne klickt, die Ihr dem Bier geben möchtet - und hinterlasst gerne einen Kommentar.

Rating: 8.33/10. From 15 votes.
Please wait...
Bewertung von Christian

Hier haben wir ein Helles vor uns, welches aus einer hessisch-bayrischen Kollaboration stammt. Gebraut wird es nämlich in Lich (Hessen), vertrieben aber durch Benediktiner mit Sitz im Ettal. Spannend, also mal sehen, was das gute Stück so kann.
Zunächst fällt auf, dass wir hier relativ viel Schaum für ein Helles haben. Dafür meiner Meinung nach leider etwas wenig Kohlensäure. Der erste Schluck ist weniger mild als von Hellen üblicherweise erwartet, also es kommt doch schon minimal würzig, leicht getreidig daher. Aber jetzt bitte nicht falsch verstehen, natürlich alles im Rahmen eines Hellen. Verglichen mit anderen Biersorten ist das natürlich nichts. Dennoch bleibt es mild und süffig. Ab der Mitte flacht das Bier aber doch deutlich ab und verliert an Aromen, so dass es zwar noch relativ erfrischend daher kommt (überraschenderweise, trotz der verhältnismäßig geringen Kohlensäure), aber eben auch doch wässrig wird. Gegen Ende kommt dann sogar nochmal eine leichte Herbe hervor, die ich so bei dieser Art Bieren eher seltener erlebe.
Hier hat man es jedenfalls mit einem wirklich passablen Bier zu tun, welches jetzt für den Pilstrinker sicher zu lasch daher kommt, aber wer Helle mag, der wird auch dieses hier mögen. Ich hab definitiv schon langweilige Helle getrunken. Insofern komme ich hier auch auf eine sehr ordentliche, wenn auch nicht überragende Bewertung von 8 Punkten.

Bewertung von Mirco

Erst kürzlich habe ich im König Pilsener Wirtshaus in Mülheim an der Ruhr gesessen und mir ein leckere Benediktiner Weißbier bestellt. Nun gibt es passend dazu in unserer Bierprobe das „Helle“. Helle Biere überzeugen in der Regel durch eine sehr milde Geschmacksnote, da sie dadurch süffig und leicht zu trinken sind. Also immer dann, wenn Menschen sehr schnell in kurzer Zeit auf diversen Volksfesten abgefüllt werden sollen, ohne es zu merken, sollte man Helle Biere servieren. Kann man quasi trinken wie Wasser 😉

Und genau das ist auch hier der Fall. Das Bier schmeckt lecker, kann man nicht anders sagen, aber es bleibt auch eben relativ farblos und charakterlos, sondern dient er zum Durstlöschen. Fakt ist auf jeden Fall, dass das Weißbier von Benediktiner schon sorgsam gebraut und deutschlandweit bekannt ist. Eine tolle Webseite offenbart alle Produktdaten, so dass wir nicht lange suchen müssen, um einen Eindruck bzgl. der Zutaten und des Herstellungsprozesses zu gewinnen.

Die Worte „leicht“ und „mild“ sind ganz sicher diejenigen, die dieses Bier dominieren. Da ich immer schon ein Fan von leichten und gut trinkbaren Bieren gewesen bin, würde ich auch hier zu einer weiteren Kanne nicht Nein sagen. Einen Nachgeschmack gibt’s hier auch nicht und wirklich klassische, markante Aromen bilden sich auch kaum aus. Dennoch kann ich mir davon getrost eine 20er Kiste hinstellen und nach und nach „abarbeiten“. Punktetechnisch bleibe ich deshalb im oberen Bereich, bei einer gesunden 7,5.

Dieses Video wird dir auch gefallen!

1 Gedanke zu „Benediktiner Hell“

  1. Wer helle Biere mag, der muss auch dieses Bier mögen, das ist ganz klar. Jetzt mal im Ernst Jungs und Leser: Hier macht ihr doch nichts falsch, oder? Ich habe das schon ein paar mal im Biergarten getrunken. Eigentlich ständig in Bayern, aber auch einmal in Hessen – war super lecker, hat mir immer top geschmeckt. LG

    Antworten

Schreibe einen Kommentar