Kloster Andechs Doppelbock Dunkel

Bierbewertung: Kloster Andechs Doppelbock Dunkel

Bier-Test: Wir haben das Bier "Kloster Andechs Doppelbock Dunkel" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Kloster Andechs Doppelbock Dunkel-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Kloster Andechs Doppelbock Dunkel.

Überblick: Kloster Andechs Doppelbock Dunkel im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Kloster Andechs Doppelbock Dunkel. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU (International Bitterness Units) keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" bei Euch angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Das weltberühmte Bockbier vom Heiligen Berg Bayerns will nicht heruntergestürzt, sondern verkostet werden. Fest wie ein Fels steht der Andechser Doppelbock Dunkel auf dem Brotzeittisch mit einer Farbe, die an dunkles Kupfer erinnert, verbunden mit feurig roten Anklängen. Sein glanzklares Aussehen verbindet sich harmonisch mit einem festen und feinporigen Schaum. Schon auf die Nase wartet ein besonderer Genuss: Weiche Röstnoten und ein Hauch von Dörrobst begleiten ein betontes Karamellaroma. Angenehm moussierend präsentiert sich der Doppelbock Dunkel vom Heiligen Berg Bayerns. Unverwechselbar dann der Geschmack: vollmundig und samtig, kräftig und doch angenehm malzaromatisch – ein wuchtiger, kerniger Körper. Dabei eine gut erkennbare Süße, umspielt von röstigen Kakaonoten und einer leichten Hopfenbittere. Kräftig im Abgang verabschiedet sich der Doppelbock mit einer anhaltenden Zartbitterschokoladennote. Ein mächtiger Doppelbock, mit dem man die jahrhundertealte benediktinische Brautradition Schluck für Schluck verkosten und genießen kann.
https://www.andechs.de/klosterbrauerei/sortiment/doppelbock-dunkel.html, Abruf am: 30. Juni 2023

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: wenig bis mittel
  2. Schaumhaltbarkeit: kurzanhaltend
  3. Geruchsintensität: mittel
  4. Geruchsbalance: malzig, süßlich, röstig, karamellig
  5. Bierfarbe: Braun, Kupfer-Reflexe
  6. Biertrübung: blank
  7. Kohlensäuregehalt: wenig
  8. Geschmack: vollmundig, samtig, kräftig, malzaromatisch, wuchtig, kernig, röstig, Kakao, hopfenbitter

Bewertung

Unsere Gesamtbewertung:

User-Bewertung:

Und jetzt könnt Ihr selbst abstimmen: Wie hat Euch dieses Bier "Kloster Andechs Doppelbock Dunkel" geschmeckt? Gebt einfach Eure Bewertung ab, indem Ihr auf die Sterne klickt, die Ihr dem Bier geben möchtet - und hinterlasst gerne einen Kommentar.

Bewertung von Christian:

Die Biere von Kloster Andechs haben es bei mir leider oft nicht ganz leicht. Leider nicht so ganz mein Fall. Ohne aber zu viel zu spoilern, dieses hier wird auf der Skala weiter oben landen.

Die Farbgebung des Bieres ist braun mit deutlichen Kupferreflexen. Im Glas bildet sich der Schaum zwar anfänglich aus, allerdings fällt er nicht besonders üppig aus und zudem ist er leider auch recht schnell wieder weg. Das ist sehr schade. Der Geruch ist typisch für einen dunklen Bock. Wir haben hier Malzaromen, eine damit verbundene Süße, Karamellnoten und auch ein feines Röstaroma in der Nase.

Der Antrunk des Bieres ist für einen Doppelbock zunächst mal sehr mild und durchaus erfrischend. Die Spritzigkeit geht dem Bier natürlich ab, aber auch das ist für ein Bier dieser Sorte kein Wunder. Passt also. Zunächst erkennt man geschmacklich das Malz und die süßen Noten. Nach und nach bekommt es dann mehr Volumen und wird vollmundiger. Etwas Röstnoten und etwas Zartbitterschokolade meine ich zu erkennen. Hinten raus ist tatsächlich auch eine gewisse Bitterkeit zu schmecken, was mich dann bei der Biersorte doch ein wenig überrascht. Meist ist der Hopfen eher unterrepräsentiert bei diesen Bieren.

Aus meiner Sicht ein wirklich toller Bock, der sowohl etwas wärmer im Winter bestimmt gut schmeckt, als auch bei wärmeren Temperaturen im kalten Zustand noch gut erfrischend wirkt. Trotzdem hat man natürlich ein Bier mit viel Kraft, auch wenn man die erst im Nachgang so richtig erkennt, denn zunächst erscheint mir das Bier schon fast süffig. Spannender Mix, der mir durchaus gute 9 Punkte wert ist.

Bewertung von Mirco:

Aus dem Hause Kloster Andechs haben wir schon das eine oder andere Bierchen getrunken – vielfach auch mit Erfolg. Umso gespannter war ich, als der Doppelbock (dunkel) vor meiner Nase stand. Ein Bier, auf das man sich definitiv einlassen muss, eben weil es nicht den „Normalgeschmack“ trifft.

Was direkt auffällt: Sehr wenig Schaum im Glas. Schade, aber selbst der kleine Schaumfilm, der noch 2-3 Minuten bestehen bleibt, verschwindet nach einer Weile komplett. Der Geruch hat es aber schon in sich: süßliche und malzige Noten kommen direkt durch und man kann schon erahnen, dass wir es hier mit keinem besonders „leichten“ Bierchen zutun haben.

Im Antrunk schmecke ich die volle Wucht der Süße – also ehrlich: Süß und klebrig ohne Ende, dazu ein wenig alkoholisch und natürlich sehr stark malzig ausgeprägt. Die Süße entwickelt sich zum Haupttrunk immer mehr in Richtung Karamell. Das sorgt zwar nicht dafür, dass ich mit dem Bier besser klarkomme, aber immerhin wird der Geschmack etwas geschmeidiger und erscheint mir nicht mehr so penetrant, wie noch zu Beginn. So war zumindest die Hoffnung und der erste Eindruck…

So, eine ganz ehrliche Meinung dazu: Mir ist dieses Bockbier einfach viel zu süß. Bei jedem Schluck kommt mir eine sehr intensive Süße entgegen geflogen, die mal ein bisschen durch röstige Aromen überdeckt wird, mal aber auch voll durchschlägt. Mir ist das echt eine Nummer zu viel, zu süß und zu sehr am Malzbier. Mein Körper wehrt sich auch innerlich dagegen. Ich habe ja schon einige, stärkere Biere getrunken (Grüße an dieser Stelle an unseren lieben Kollegen Matthes, der das Zeug gerne mal aus Belgien anschleppt), aber bei diesem hört der Spaß für mich auf. Leider nur 3 Punkte, da wir nach persönlichem Geschmack werten.

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