Biermanufaktur Engel Bock Dunkel

Bierbewertung: Biermanufaktur Engel Bock Dunkel

Bier-Test: Wir haben das Bier "Biermanufaktur Engel Bock Dunkel" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Biermanufaktur Engel Bock Dunkel-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Eure Meinung ist gefragt: Bewertet und kommentiert gerne! Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Biermanufaktur Engel Bock Dunkel.

Überblick: Biermanufaktur Engel Bock Dunkel im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Biermanufaktur Engel Bock Dunkel. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Gehaltvoll, wuchtig und voll im Geschmack. Ein wahres Fest für die Geschmacksnerven. Im Mund geballte und durch Eleganz gebändigte Kraft. Feiner, würziger Nachklang mit einer Karamellnote.
https://www.engelbier.de/de/bierspezialitaeten/dunkle-biere/engel-bock-dunkel.html, Abruf am: 9. Dezember 2021

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: viel
  2. Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
  3. Geruchsintensität: mittel bis stark
  4. Geruchsbalance: malzig, würzig
  5. Bierfarbe: Braun
  6. Biertrübung: blank
  7. Kohlensäuregehalt: wenig bis mittel
  8. Geschmack: leichte Sherrynote, Röstaromen, malzaromatisch, wuchtig

Bewertung

Bewertung von Christian

Puh, Bockbier ist ja nicht so meins, aber nun, probiert wird ja alles, also gehts auch an dieses Bierchen hier. Das Bier sieht schön braun aus, reflektiert leicht rötlich und hat eine cremefarbene kompakte Schaumkrone. Der Geruch ist überraschend mild. Klar, malzig und würzig, aber das hätte ich stärker erwartet.

Der Antrunk überrascht gleich auch wieder, ist er doch ebenfalls deutlich milder als erwartet. Deutlich weniger alkoholisch, als ich es so oft von Bockbieren kenne. Eine deutliche Malzsüße ist sofort zu schmecken. Die Rezenz ist eher gering, der Körper ist zwar jetzt nicht gerade schlank aber nicht so schwer, wie ich es erwartet hätte. Vollmundig ja, aber auch irgendwie süffig. Im Haupttrunk weiterhin (röst-)malzbetont, etwas brotig, es kommt aber auch eine leichte Hopfennote durch. Im Abgang ist dann die Hopfenbittere doch deutlicher zu schmecken. Der Nachtrunk ist zwar etwas alkoholisch brennend, aber noch erträglich.

Spannende Kombination muss ich sagen, zumal ich tatsächlich überrascht bin, wie leicht und süffig ein Bockbier trinkbar sein kann. Eigentlich kenne ich Bockbiere eher als schwergängig und damit habe ich meistens meine Probleme. Hier eher nicht und joa, ohne Frage, den würd ich glatt nochmal trinken. Insofern gibt es feine 8 Punkte von mir.

Bewertung von Mirco

Der dunkle Bock der Biermanufaktur Engel steht dank eines schicken Probierpaketes nun vor uns – und ist damit bereit zur Verköstigung. Biere dieser Art ziehen mir in der Regel immer direkt die Schuhe aus, da sie oft sehr schwer, vollmundig, stark und charaktervoll schmecken. Dazu haben die Braumeister in der Regel den Alkoholgehalt und die Stammwürze derart herauf geschraubt, dass ich mir beim Trinken echt schwer tue.

Über 7 % und fast 17 °P sind schon echt eine Hausnummer für ein Bierchen. Dabei ist der Geruch gar nicht mal so krass, wie ich es befürchtet habe. Sicher riecht das Bier sehr stark – aber das typisch „Unangenehme“, was ich bei einem Bock- oder Starkbier immer empfinde, das fehlt hier zum Glück. Die malzigen, leicht würzigen und röstigen Aromen kommen geruchstechnisch zum Vorschein.

Mein Geschmackseindruck: Im Antrunk sehr malzig, aber ohne dabei klebrig/pappig zu wirken. Direkt danach folgt – ungewöhnlich für ein Bier dieser Kategorie – ein für mich recht erfrischender Faktor. Ich könnte das Bier relativ entspannt in großen Schlucken „wegziehen“, ohne dass es im Ansatz schwer zu trinken ist. Man muss aber schnell und in großen Schlucken trinken, denn: Vor allem im Abgang und im Nachgeschmack machen sich sehr intensiv-malzige Röstaromen breit, die es natürlich in sich haben. Die volle Power entfaltet das Bier meiner Meinung nach erst am Ende, während es in den ersten Augenblicken einen entspannten, frischen Eindruck macht. Der Wolf im Schafspelz also – je nach dem wie, man das nach seinem persönlichen Geschmack einsortieren möchte. Für mich bleibt das Bier insgesamt aber extrem gut trinkbar – für ein Bock- bzw. Starkbier. Da mein persönlicher Geschmack ein anderer ist, wird es kaum mit guten Pilsenern oder Hellen mithalten können – aber ich bin dennoch bei Ritterschlag-ähnlichen 7,5 Punkten.

Gesamtbewertung
  • 8/10
    Christian - 8/10
  • 7.5/10
    Mirco - 7.5/10
7.8/10

Bewertungskriterien

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Benutzer-Bewertung
7.5/10 (1 Stimme)

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