Altenmünster Maibock Hell
Altenmünster Maibock Hell auf einen Blick
Bock-/Starkbier · Altenmünster Brauer Bier GmbH
So schmeckt uns das Altenmünster Maibock Hell
Bewertung von Christian:
Der Altenmünster Maibock strahlt uns gold bis bernsteinfarben im Glas entgegen und bietet eine passable Schaumkrone. Die Flaschen von Altenmünster sind ja immer relativ puristisch und fallen aufgrund der sehr bauchigen Form und dem durchgängigen Embossing besonders auf.
Im Antrunk nehme ich bei dem Bier zunächst etwas malzige, leicht süßfruchtige Noten zur Kenntnis. Schnell kommt aber auch etwas Würze dazu und auch der Hopfen möchte ein Wort mitreden, auch wenn dieser eher erst deutlich im Nachklang herauskommt und dann mit einer schönen Herbe daher kommt. Zuvor macht sich im Abgang doch immer mehr die Würze bemerkbar.
Ich muss schon sagen, hier hat man ein leckeres und gut trinkbares Bockbier vor sich, bei dem man aber auch merkt, dass es sich um ein eben solches handelt. Wir kennen ja auch Maiböcke, die man sehr viel entspannter trinken kann. Ob das nun eher ein Vor- oder Nachteil ist, überlasse ich jedem selbst. Ich find es auch gar nicht so schlecht, wenn man schon merkt, dass hier etwas dahinter ist und man ein schönes vollmundiges Aroma bekommt. Insofern kann man sich diesen Maibock durchaus mal gönnen. Von mir gibt es für dieses Bier 7,5 Punkte.
Bewertung von Mirco:
Ein Bier, bei dem allein die wesentlichen Eckdaten, also Alkoholgehalt und Stammwürzegehalt, hochgeschraubt sind, sagt mir normalerweise nicht sonderlich zu. Nun habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass mir Maiböcke häufig doch ganz gut munden. Schauen wir also mal, wie es bei diesem Kandidaten ausschaut.
Was ich sofort “errieche”, sind würzige, leicht malzige und ein wenig fruchtige Aromen in Kombination. Das ist eine durchaus spannende Kombination, die ich nur selten im Glas habe, aber nicht untypisch ist für einen Maibock (den kann man übrigens auch im Juni oder anderen Monaten trinken). Es ist nun mal nichts anderes, als ein klassisches Bock- oder Starkbier.
Während der Antrunk meiner Ansicht nach sogar noch recht unauffällig und harmlos erscheint, kommen die eigentlichen Aromen erst im Haupttrunk richtig durch. Einzig die Würze, in Kombination mit einer satten Portion Schärfe, bildet sich erst im Abgang vernünftig aus. Auch im Nachgeschmack bleiben Würze und Schärfe noch länger im Gaumen und sorgen für ein wärmendes Gefühl – aber eben auch für eine gewisse Schwere im Bier, durch die man auf den hohen Alkoholgehalt schließen kann. Denn, das kann man kaum wegdiskutieren, einen leichten alkoholischen Nachgeschmack hat dieses Bockbier auch. Dennoch ist es für mich persönlich ein kurzweiliger und gut trinkbarer Kandidat, wenngleich man ihn nicht allzu schnell trinken sollte. Prozentual sind wir hier definitiv im oberen Bereich für ein Standard-Bier. Nach ein wenig “Hin und Her” ringe ich mich zu 7 Punkten durch.
Altenmünster Maibock Hell im Geschmacksprofil
Farbe: Gold-Bernstein
Trübung: blank
Schaum: mittel bis viel · mittel
Intensität: mittel bis stark
Balance: zart-fruchtig, fein-würzig, leicht malzig
Kohlensäure: wenig
malzig, leicht hopfig
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Hallo, das Bier ist mir kurz nach dem Trinken echt auf den Magen geschlagen. Ich habe aber oft Probleme bei untergärigen Bieren. Der Bock hat für mich trotzdem diese feine würzmischng mit drin, durch die ich immer an feste und feierlichkeiten erinnert werde. Ich freue mich schon wieder, wenn es den das nächste Mal wieder zu trinken gibt. Schönen Gruss vom Schloss Neuschwanstein