Abbaye de Vauclair Imperiale

Bierbewertung: Abbaye de Vauclair Imperiale

Bier-Test: Wir haben das Bier "Abbaye de Vauclair Imperiale" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Abbaye de Vauclair Imperiale-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Eure Meinung ist gefragt: Bewertet und kommentiert gerne! Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Abbaye de Vauclair Imperiale.

Überblick: Abbaye de Vauclair Imperiale im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Abbaye de Vauclair Imperiale. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Die Brasserie de Saint-Omer wurde 1866 gegründet. 1950 nahm sie nach einer Reihe von Übernahmen und Fusionen den Namen Brasserie Artésienne an und vermarktete 45.000 Hektos Bier. Der Tätigkeitsbereich war bis 1985 nur regional
http://www.brasserie-saint-omer.com/, Abruf am: 28. Oktober 2021

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: viel bis sehr viel
  2. Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
  3. Geruchsintensität: mittel
  4. Geruchsbalance: fruchtig, süß
  5. Bierfarbe: Bernstein
  6. Biertrübung: blank
  7. Kohlensäuregehalt: wenig is mittel
  8. Geschmack: süßmalzig, Orange, frische Fruchtnote, würzig-kräftig

Bewertung

Bewertung von Christian

Das ist mal nen Feierabendbierchen… 0,75 Liter mit 7,5% Alkohol. Läuft! Kann man mal so um 16:30 Uhr mitten in der Woche bringen, oder? 😉

Edel sieht die Flasche ja schon mal aus mit ihrem Korken. Es riecht zunächst doch recht fruchtig, fast ein bisschen wie ein Weizenbier. Das Fruchtige liegt sicherlich an den Orangenschalen, die in dem Bier sind. Der Glukosesirup gehört zwar meines Erachtens nicht in ein Bier, aber dadurch wird das Bier süßlicher, als ich es dachte. Aber fangen wir von vorne an: Also der Antrunk ist durchaus süffig, fruchtig und süß. Natürlich merkt man, dass hier ordentlich Alkohol enthalten ist. Also zu schnell sollte man sich den nicht gönnen. Ich finde vor allem die Süße auf der Zunge sehr dominant. Das ist mir doch schon etwas viel. Aber man schmeckt auch nach und nach eine leichte Bittere heraus, die gemeinsam mit den Orangenschalen ganz gut harmoniert. Das macht das Bier irgendwie etwas weihnachtlich finde ich. Hafer, Weizen und Roggen sind ebenfalls drin. Puh, also das hätte ich jetzt so nicht heraus geschmeckt. Wobei nein…den Weizen schmeckt man schon etwas und riecht man vor allen Dingen. Im Abgang finde ich das Bier etwas scharf und brennend. Da merkt man dann, gefühlt zumindest, doch den Alkoholgehalt.

Bei meiner Bewertung zu dem Bier tue ich mich wirklich schwer. Irgendwie finde ich das Bier ganz spannend, aber andererseits stören mich auch ein paar Dinge. Ich finde es doch etwas zu süß im Antrunk und etwas zu scharf im Abgang. Aber geschmacklich finde ich das Bier nicht schlecht. Die Aromen sind gut abgestimmt. Alles in allem führt das dazu, dass ich in der Gesamtnote jedoch nicht so spendabel bin und somit nur auf 6 Punkte komme.

Bewertung von Mirco

Ein Bier, dessen Namen ich kaum aussprechen kann – trotz mehreren Jahren Französisch-Unterricht in der Schule. Eigentlich traurig, aber zum Biertrinken hat es ja trotzdem gereicht. Französische Biere hatten wir bisher in der Tat noch nicht sehr viele im Test. Der erste Eindruck: Es riecht exakt wie ein Weizenbier, fein fruchtig und ein bisschen süß. Es könnte sich dabei um die Orangenschalen handeln, die mit verarbeitet wurden.

Der Geschmack: Im Antrunk sehr stark, mächtig, sehr süß, vollmundig. Die satte Geschmackskeule spürt man sofort in jeder Zelle. Hier ist zumindest im ersten Eindruck richtig „Power“ drin. Dann flacht es allerdings ein wenig ab, was nicht negativ gemeint ist, da das Bier trotz des starken Auftakts recht gut trinkbar bleibt. Den Koriander schmeckt man nur, wenn man die Zutat zuvor gelesen hat oder ein echter Profi ist.

Sagen wir mal so: Zum „mal eben fix 2-3 Kanonen wegzwiebeln“ ist das Bier sicherlich nichts. Schon allein deshalb, weil wir es mit 0,75 Litern pro Flasche zutun haben (die übrigens ziemlich cool aussieht!).

Insgesamt gefällt mir die Zusammensetzung der Zutaten ganz gut, wenn auch einen Schlag zu süß. Durch die fruchtigen, süßen und minimal malzigen Noten schmeckt man den Alkoholgehalt von 7,5 % Vol. nicht. Dazu kommt das satte Orangenaroma, das ich auch im Abgang wahrnehme. Ich merke aber auch, dass im Vergleich zu anderen Bieren eine eher „schwere Mischung“ ist. Müsste ich jetzt mehrere Biere davon trinken, käme ich wahrscheinlich schnell an meine Grenzen und dann wird mir die Intensität des Geschmacks, die hier definitiv vorhanden ist, mit Sicherheit zu viel. Insgesamt bin ich einverstanden mit diesem Kaltgetränk, auch wenn es mir auf die Dauer wahrscheinlich zu schwer wird. Ich werfe 5,5 Punkte in den Ring.

Gesamtbewertung
  • 6/10
    Christian - 6/10
  • 5.5/10
    Mirco - 5.5/10
5.8/10

Bewertungskriterien

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Benutzer-Bewertung
9.5/10 (1 Stimme)

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