Abbaye De Vauclair Blonde
Abbaye De Vauclair Blonde auf einen Blick
Bock-/Starkbier · Brasserie Champigneulles SAS
So schmeckt uns das Abbaye De Vauclair Blonde
Bewertung von Christian:
Dieses Bierchen gibt es immer mal wieder bei Lidl im Angebot zu kaufen, da haben wir es dann auch her und nachdem wir bereits das Imperial vor einiger Zeit getestet hatten, muss natürlich auch das Blonde noch durch unseren Test.
Optisch machen die Flaschen immer was her, da sie mit 0,75l ein größeres Gebinde haben und mit einem Korken, wie bei Weinflaschen, verschlossen ist. Das Bier als solches ist golden bis leicht bernsteinfarben und bietet eine weiße, recht kompakte Schaumkrone. Der Geruch ist vor allem süßlich, malzig und leicht brotig. Im Antrunk wird man dann überrascht. Eine passable Kohlensäure lässt das Bier doch recht leicht die Kehle hinunterfließen und auch den höheren Alkoholgehalt merkt man hier quasi nicht. Es schmeckt für diese Verhältnisse relativ mild, aber auch deutlich malzlastig. Eine entsprechende Süße geht einher, die Aromen von Karamell tragen. Das Brotige, was wir bereits in der Nase hatten, schmeckt man hier auch heraus. Im Abgang bleibt das Bier auch weiterhin durchaus mild, der Hopfen kommt leicht durch, bleibt aber sehr dezent im Hintergrund und der Ausklang ist feinwürzig aber nicht zu extrem.
An sich ein schöner Einsteiger in die Welt der Bock- und Starkbiere. Für den Liebhaber dieser Kategorie, sicher zu mild, aber für mich, der sich dieser Kategorie noch ein wenig nähern muss, ist es gut zu trinken. Mild, aber nicht zu trivial. Von mir gibt es hier 7 Punkte.
Bewertung von Mirco:
Mit 6,2% handelt es sich beim Abbaye de Vauclair Biére Blonde um einen eher stärkeren Kandidaten – zumindest wenn man den Alkoholgehalt anschaut. Für ein Bockbier bzw. Starkbier ist dieser Wert jedoch nichts Besonders. Der Geruch ist malzig, süßlich und relativ brotig. Ein wenig hat es mich sogar an ein Weizenbier erinnert. Die etwas stechenden, stärkeren Noten, die charakteristisch für ein Bockbier sind, kommen jedoch im Geruch ebenfalls ganz gut durch.
Die Schaumbildung ist ordentlich und der kompakte Schaum bleibt auch eine ganze Zeit lang im Glas. Das Bier ist Dunkelgold, bzw. fast schon leicht Bernstein in der Optik. Schön auch, dass die große Flasche mit einem feinen Korken verschlossen wurde.
Der Geschmack ist überraschend: Hatte ich doch recht malzige und beißende Noten in der Nase wahrgenommen, kommen diese eigentlich nur beim Antrunk einigermaßen durch. Danach flacht das Bier relativ schnell ab und schmeckt für ein normales Starkbier fast schon wässrig. Die eingangs genannten 6,2 % Alkohol merkt man echt nicht. Immerhin ist die Rezenz ganz angenehm, so dass das Bier gut perlt und sich sehr gut trinken lässt.
Trotz der erkennbaren Süße im Bier bleibt es dennoch einigermaßen trocken auf der Zunge und wird nicht klebrig oder gar pappig. Ein paar Würzenoten kommen insgesamt noch mit dazu und lassen das Bier vor allem im Abgang immerhin noch ein bisschen spannender wirken. Also ich habe mir hier einen Schlag mehr versprochen und denke, dass geübte Starkbier-Trinker hier eher enttäuscht sind. Für mich persönlich war es okay, gut zu trinken, aber absolut kein Highlight. Es werden 5 Punkte.
Abbaye De Vauclair Blonde im Geschmacksprofil
Farbe: Gold bis Bernstein
Trübung: blank
Schaum: mittel bis viel · langanhaltend
Intensität: mittel bis stark
Balance: süß, malzig, brotig
Kohlensäure: mittel
malzig, süß, Karamell, brotig
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Für meinen Geschmack ist das Bier im Geschmack eher schwach.
Es dürfte etwas mehr Eigenwilliger sein, will sagen etwas stärker und dunkler.