Biertest: Hobgoblin Ruby
Wir haben das Bier Hobgoblin Ruby getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. In unserem Biertest findet Ihr im Überblick zunächst alle wichtigen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und den Zutaten. Anschließend findet Ihr in diesem Hobgoblin Ruby-Biertest unsere Bierbewertung. Anhand unserer Bewertungskriterien beurteilen wir die Optik, den Geruch sowie den Geschmack des Hobgoblin Ruby.Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung des Hobgoblin Ruby. Daraus erstellen wir ein übersichtliches Bier-Ranking in dem Ihr sehen könnt, wo sich das Hobgoblin Ruby im Gesamtranking einsortiert.
Unsere Gesamtbewertung zum Hobgoblin Ruby

Du möchtest wissen, wie wir über das Hobgoblin Ruby denken und wie es uns geschmeckt hat? Lies weiter unten unsere individuelle Meinung und Bewertung über das Bier!
Hobgoblin Ruby im Überblick
- Biersorte: Red Ale
- Gärungsart: obergärig
- Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
- Alkoholgehalt: 5.2 % Vol.
- Stammwürzegehalt: 13.0 °P
- Bittereinheiten: 35 IBU
- Herkunft des Bieres: Wolverhampton, West Midlands (England)
- Brauerei: Wychwood Brewery,
Bewertungskriterien zum Hobgoblin Ruby in Kürze
- Schaumbildung: sehr viel
- Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
- Geruchsintensität: mittel bis stark
- Geruchsbalance: malzig, röstig
- Bierfarbe: Braun
- Biertrübung: blank
- Kohlensäuregehalt: wenig
- Geschmack: süß, fruchtig, vollmundig, karamellig
User-Bewertung
Du hast das Hobgoblin Ruby schon probiert? Gib hier deine Bewertung zum Bier ab und teile deine Meinung in den Kommentaren!Schau dir hier das User-Ranking an und finde heraus, welches der Biere bei den Usern am Besten abgeschnitten hat.
Unsere individuelle Bewertung
Bewertung von Christian
Heut gibt’s mal ein englisches Bierchen auf den Tisch. Das Hobgoblin. Gut…ich muss dabei an Spiderman und Marvel denken, aber was solls.
Zunächst ist das Bier beim Einschenken nicht rotbraun, wie gedacht, sondern schon eher tiefbraun bis schwarz. Der Geruch lässt sehr auf ein stark malzhaltiges Bier schließen. Und auch der erste Schluck zeigt mir dies. Meine Güte, was ist denn das hier wieder? Ich bin ja nun echt kein Fan von diesen Röstmalzen und wenn dann ein Bier so extrem intensiv danach schmeckt, trifft das halt leider nicht meinen Geschmack. Hier ist es eben genau so. Sehr röstig, malzig und rauchig. Aber auch das leicht schokoladige, was der Hersteller angibt, schmecke ich da raus. Okay, Schoki geht immer, aber hier ist der Geschmack dann doch zu gering um das Röstig-malzige zu überdecken. Spannend wieder (wie so häufig bei den malzigen Bieren), dass der Geschmack mit der Zeit doch besser wird. Also man braucht so ein halbes Glas um sich daran zu gewöhnen, aber dann geht es einigermaßen. Es bleibt jedoch dabei, leider ist das einfach insgesamt nicht meine Geschmacksrichtung. Ich bin sicher, dass wir hier ein ordentliches Bier vor uns haben und wer eben diese Richtung mag, daran seine Freude haben wird. Mir sagt es eben nicht so zu und insofern fällt dann leider eben auch meine persönliche Bewertung des Bieres aus.
Dieser Kobold entpuppt sich also auch zum Bösewicht…da schließt sich dann der Kreis.
Bewertung von Mirco
Soeben habe ich festgestellt, dass die Musik, die ich bei der Bierprobe höre, einen positiven Einfluss auf die Bierwertung hat – also vorausgesetzt es läuft gute Musik 😉 Das Lied „Drink doch ene met“ von den Bläck Fööss aus dem Jahr 1976 in der Liveversion trägt nun sicherlich dazu bei, dass wir hier schon mal biertechnisch keineswegs durchfallen können… Spaß beiseite: Der Hobgoblin ist echt eine Herausforderung. Wir haben hier nicht nur eine interessante Flaschenform und eine satte, braune Farbe, sondern auch einen Biergeschmack, der nahezu einzigartig ist. Was das genau bedeutet, versuche ich jetzt einmal zu beschreiben.
Das Bier riecht malzig-rauchig, fast schon röstig – und – welch Überraschung, es schmeckt auch so. Die röstigen und rauchigen Aromen sind allgegenwertig und dominieren den gesamten Geschmack des Bieres. Wer auf malzlastige Biere steht, wird sein Lieblingsbier hier gefunden haben. „Kristallmalz“ ist hier das Zauberwort auf der Rückseite der Flasche, mit dem ich leider wenig anfangen kann, außer dass ich das Malz natürlich deutlich herausschmecke. Ein dezentes Zitrusaroma schmecke ich auch heraus – und zwar sogar ohne von der Flasche abgelesen zu haben. Der Hersteller scheint sich hier bei der Zusammenstellung der Zutaten wirklich sorgsame Gedanken gemacht haben. Das wirkt alles sehr fein und liebevoll aufeinander abgestimmt. Ob man es nun mag oder nicht, das steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt Papier.
Interessanterweise wird das Bier für mich von Schluck zu Schluck erträglicher und leichter zu trinken. Ob die Geschmacksnerven auf der Zunge abstumpfen, oder ob sich die Aromen erst verbreiten müssen? Wer weiß das schon 😉
Aber gut: Fangen wir mal an, das Bierchen mathematisch aufzuarbeiten: Jeweils 1 Pluspunkt gibt es für die Flaschenform, für das Logo, für den Namen, für die Schaumbildung, für die Schaumhaltbarkeit, für die Webseite und für die Zutatenauswahl. Abziehen muss ich leider jeweils einen Punkt für den malzlastigen Geschmack und die Schwere im Bier, die mir nicht sonderlich zusagt. Damit sind wir bei 5 Punkten angekommen, die auch so stehenbleiben, weil das Bier hinten raus echt besser wird und im Abgang auch entspannt bleibt. Und dran denken: 5 Punkte von mir für ein solches Bier ist schon fast ein Ritterschlag! Also Daumen hoch!

Schon mal Respekt, dass ihr euch an den rangetraut habt, der ist ja nicht ohne! Wenngleich mich euer ergebnis ein bisschen enttäuscht… ich finde den deutlich besser! Irgendeiner muss ja hier das Userranking hochhalten. Das bin dann wohl ich! LG, Heiner