Schlossbräu Rheder Perlenzauber

Bierbewertung: Schlossbräu Rheder Perlenzauber

Bier-Test: Wir haben das Bier "Schlossbräu Rheder Perlenzauber" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Schlossbräu Rheder Perlenzauber-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Schlossbräu Rheder Perlenzauber.

Überblick: Schlossbräu Rheder Perlenzauber im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Schlossbräu Rheder Perlenzauber. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU (International Bitterness Units) keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" bei Euch angezeigt.

Was der Hersteller sagt

„Perlenzauber“ ist Kaleas Hommage an die Braukunst aus kleinen und unabhängigen Brauereien. In jedem Jahr wird das Bier in einer anderen Braustätte gebraut. Die Braumeister und Braumeisterinnen haben freie Hand an den Sudkesseln. Mit einer kleinen Einschränkung: Sie müssen besondere Hopfensorten - „Perlen" - zum Einsatz bringen. Und mit einem Wunsch: „Stellt Eure Braukunst unter Beweis.“ In diesem Jahr ist die Wahl auf die Gräflich von Mengersen'sche Dampfbrauerei Rheder in Ostwestfalen gefallen. Der Braumeister hat sich für ein Pale Ale entschieden. Die hopfigen Perlen, die zum Einsatz kamen, heißen Magnum, Chinook, Citra und Mosaik.
https://www.beertasting.com/de/beers/perlenzauber-2023, Abruf am: 30. Dezember 2023

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: mittel
  2. Schaumhaltbarkeit: kurzanhaltend bis mittel
  3. Geruchsintensität: stark
  4. Geruchsbalance: malzig, süß, fruchtig, blumig, leicht würzig, Orange, Grapefruit
  5. Bierfarbe: Bernstein bis Braun
  6. Biertrübung: blank
  7. Kohlensäuregehalt: wenig bis mittel
  8. Geschmack: malzig, fruchtig, vollmundig

Bewertung

Unsere Gesamtbewertung:

User-Bewertung:

Und jetzt könnt Ihr selbst abstimmen: Wie hat Euch dieses Bier "Schlossbräu Rheder Perlenzauber" geschmeckt? Gebt einfach Eure Bewertung ab, indem Ihr auf die Sterne klickt, die Ihr dem Bier geben möchtet - und hinterlasst gerne einen Kommentar.

Rating: 6.75/10. From 2 votes.
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Bewertung von Christian:

Das Perlenzauber Pale Ale ist ein Sondersud für Kalea, aus deren Adventskalender dieses Bier auch stammt. Farblich haben wir ein bernsteinfarbenes und glänzendes Bier im Glas, welches im Geruch vor allem zunächst mal malzig, aber auch fruchtig daher kommt. Noten von Orange und Grapefruit sind hier zu erkennen.

Der Antrunk ist satt und eher schwer. Die Kohlensäure ist schwächer ausgeprägt und passt somit zum vollmundigen Aroma. Die malzigen Noten dominieren zunächst, bevor dann auch hier geschmacklich die Fruchtaromen durch kommen. Nach und nach wird es sehr trocken im Mund und auch ein gewisser alkoholischer Geschmack macht sich im Mund breit. Das wirkt schon alles ein wenig nach Bockbier, ist es dann aber wiederum nicht. Im Abgang macht sich zudem auch der Hopfen bemerkbar und gibt dem Bier noch eine gewisse Bittere mit.

Insgesamt sehr spannend, denn eigentlich sind Pale Ales erfahrungsgemäß eher süffig und gut trinkbar. Nicht dass dieses Bier hier nicht gut zu trinken wäre, aber es ist eben deutlich aromatischer und vollmundiger im Geschmack. Das muss man mögen und auch das trockene Mundgefühl ist schon intensiv. Absolut kein Bier wie jedes andere, welches von mir dann aber “nur” 8 Punkte bekommt.

Bewertung von Mirco:

Erst einmal handelt es sich ja um einen sehr schönen Namen, das muss man wirklich sagen! Einen Perlenzauber möchte man gerne trinken – und da es sich um ein Pale Ale handelt, bin ich echt sehr gespannt.

Also: Der erste Eindruck war schon recht spannend: Bernstein-Braun im Glas, dazu blank (für mich immer noch ein bisschen opal, was aber ggf. auch an meiner Brille liegen kann). Dann kommen fruchtige Noten im Geruch hinzu, kombiniert mit einer feinen Malznote und einer leichten Süße.

Das merkt man auch im Geschmack sehr gut. Ich habe hier aber auch noch andere Noten, die Euch gerne mitteilen möchte: Etwas Orange/Grapefruit – sogar vllt. Nur die Schalen davon. Dazu schmeckt das Bier im Haupttrunk ein wenig nach „Baum“. Heißt: Eine leichte Würze kommt durchaus mit durch und sorgt für eine leichte Strenge bzw. Bitterkeit im Bier. Hinten raus wird es auch umso stärker. Man merkt schon, dass sich das Bier von Schluck zu Schluck verändert und sich eine leichte Herbe herauskristallisiert. Das ist für ein Pale Ale aber auch nicht ungewöhnlich.

Ich würde insgesamt bei einer leicht fruchtigen Würze im Geschmack bleiben, kombiniert mit einem guten Schlag Malz-Süße und ein bisschen Fichtenwald (oder so). Auf jeden Fall natürlich ein spannendes Bier, das man definitiv nicht als charakterlos bezeichnen kann. Ich kann mich wertungstechnisch hier zu guten 6,5 Punkten durchringen. Strenggenommen ist es ja „kein echtes“ Bier, weil es mit dem Bier nichts mehr zutun hat, das ich seit meiner Jugendzeit kenne. Also es ist quasi ein ganz anderes Getränk. Schmeckt mir trotzdem, aber mehr als die besagten Punkte werden es gerade nicht.

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