Asahi Super Dry
Asahi Super Dry auf einen Blick
Lager · Asahi Breweries (gebraut und abgefüllt bei Birra Peroni (Rom, Italien))
So schmeckt uns das Asahi Super Dry
Der Name Asahi Super Dry lässt uns zunächst erwarten, dass wir es mit einem besonders trockenen Bier zu tun haben könnten. Ob das ein japanisches Lager wirklich drauf hat? Dieses Bier, das in unserem Fall in Italien bei Birra Peroni gebraut wurde, ist zwar weltweit bekannt, aber kann es uns wirklich überzeugen?
Optisch macht es auf jeden Fall schon mal einiges her. Ein klares, glänzendes Gold strahlt uns aus dem Glas entgegen, fast wie aus der Werbung. Der weiße Schaum ist feinporig und haftet eine Zeit lang am Glasrand, bevor er sich relativ schnell wieder verzieht. Alles in allem ein schickes Bier, aber wir sind natürlich vor allem gespannt auf den Geschmack.
In der Nase zeigt sich das Asahi Super Dry mild und leicht süßlich. Man merkt sofort, dass neben Gerste auch Mais mit im Spiel ist, was ihm diese spezielle, süßliche Malznote verleiht. Die Intensität des Aromas ist dabei nicht übermächtig, sondern eher von mittlerer Stärke, was uns zunächst noch nichts Gutes oder Schlechtes vermuten lässt. Wir haben uns gespannt auf den ersten Schluck gefreut, um mehr zu erfahren.
Der Antrunk ist mild und schlank, fast ein bisschen wässrig, was uns sofort in den Eindruck versetzt, dass dieses Bier vielleicht weniger Körper hat als erwartet hat. Das Mundgefühl ist entspannend, aber auch nicht besonders spannend. Der Geschmack setzt sich weiterhin mit einer sehr dezenten Süße durch – sie ist nicht zu aufdringlich, aber auch nicht wegzudiskutieren. Der Abgang ist ebenso mild und unauffällig, fast schon dünn. Es fehlt dem Bier etwas an Tiefe und Charakter, dafür ist es eben besonders einfach und süffig trinkbar. Dennoch hätten wir uns bei einem Bier namens „Super Dry“ zumindest einen etwas trockeneren Nachgeschmack gewünscht, der das Gesamtbild ein bisschen aufpeppt. Stattdessen verabschiedet sich das Asahi Super Dry beinahe sofort von der Zunge, ohne wirklich viel zu hinterlassen.
Kommen wir zu unserer Bewertung. Mirco fand das Asahi Super Dry ziemlich erfrischend und angenehm zu trinken. Gerade weil es so leicht und unkompliziert ist, sieht er es als perfektes Feierabendbier, das man locker wegtrinken kann. Dafür gibt er 8.00 Punkte. Christian hingegen sieht das anders: Ihm fehlt es an Charakter, Tiefe und Wiedererkennungswert. Für ihn ist es einfach zu beliebig und wässrig, weshalb er nur 4.00 Punkte vergibt. Damit landen wir bei einer Gesamtnote von 6.00 Punkten – ein solides Bier, aber kein Highlight, das uns lange im Gedächtnis bleiben wird.
Asahi Super Dry im Geschmacksprofil
Farbe: gold
Trübung: blank, glänzend
Schaum: mittel · kurzanhaltend bis mittel
Intensität: mittel
Balance: malzig, süßlich (Mais/Reis)
Kohlensäure: mittel
mild, sehr dezent süßlich
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