Jacob Weißbier naturtrüb

Jacob Weißbier naturtrüb2
Unser Biertest

Jacob Weißbier naturtrüb

Familienbrauerei Jacob Weizenbier
Unsere Note
6,75 / 10
Christian 6,50/10 Mirco 7,00/10
Steckbrief

Jacob Weißbier naturtrüb auf einen Blick

Weizenbier · Familienbrauerei Jacob

BierstilWeizenbier
Alkohol5,30 % Vol.
Stammwürze12,8 °P
Bittere11 IBU
Gärungsartobergärig
HerkunftBodenwöhr · Bayern · Deutschland
Zutaten Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hefe, Hopfen
Unser Eindruck

So schmeckt uns das Jacob Weißbier naturtrüb

Bewertung von Christian

Zunächst fällt mir bei bei diesem Weizen auf, dass es eben für ein solches sehr wenig Schaum bildet. Der Hersteller spricht sogar von einer fein-porig, festen Schaumkrone. Nunja…dem würde ich mal widersprechen, denn tatsächlich war bei mir kaum Schaum im Glas und das bisschen war auch relativ schnell weg.

Es riecht klassisch nach einem Weizenbier, relativ süßlich und fruchtig mit dem üblichen Bananenaroma. Der erste Schluck schmeckt ebenfalls sehr nach Weizen. Allerdings gar nicht so extrem süß, dafür eher frisch und spritzig, obwohl gefühlt gar nicht so extrem viel Kohlensäure im Bier ist. Der bananige Geschmack kommt natürlich auch hier durch, dazu gesellt sich aber noch eine feine Würze. Hinten raus wird das Bier auch minimal bitter, ist aber zu vernachlässigen. Alles in Allem wirkt der Geschmack doch etwas wässrig und weniger intensiv.

Insgesamt schmeckt mir das Jacob Weizen zwar ganz gut, ist für mich aber irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch. Es bleibt auf der ganzen Linie relativ mild, dafür aber natürlich auch sehr süffig. Die Trinkgeschwindigkeit verrät mir ebenfalls genau das. Es überrascht aber nicht durch besondere Aromen, sondern ist eben ein ordentliches und erfrischendes Weizen, dss man am Abend auf dem Sofa oder nach dem Sport locker und gut trinken kann.

Bewertung von Mirco

Ein naturtrübes Weißbier, das durch einen festen und feinporigen Schaum überzeugen soll – nun ja: Davon sehe ich erst mal sehr wenig. Der Schaum war nach wenigen Sekunden vor allem Eines: weg! Dementsprechend abgestanden und schal sieht das Bier in meinem Glas auch aus. Da kann selbst die satte und ansprechende Farbe sowie die nette Trübung nichts retten. Geschmacklich bleibt das Bier für ein Weißbier erstaunlich mild. Die eingangs befürchtete „Fruchtkeule“ bleibt einem hier erspart. Stattdessen kommen hopfige Geschmacksnoten zum Vorschein, die eine gewisse Bitterkeit liefern. Erst dachte ich, dass sich das Bier sehr gut zum Durstlöschen eignet. Jetzt, nach einem ausgiebigen Testen, merke ich doch, dass es ein wenig pappt und klebt im Mund. Mir ist zwar jetzt nicht unmittelbar nach einem großen Glas Mineralwasser, aber Durst habe ich immer noch 😉

Insgesamt macht man mit diesem Bier aber nicht sonderlich viel falsch. Wer Weißbier mag, wird sich auch mit dieser Variante anfreunden können. Lassen wir die Optik mal außen vor, so finde ich das Bier geschmacklich ganz ansprechend. Die Bitterkeit schlägt ganz klar das Fruchtaroma. Und in den Kommentaren dürft Ihr uns nun darüber aufklären, worin der Unterschied zwischen dem normalen Deutschen Reinheitsgebot und dem sog. Bayerischen Reinheitsgebot besteht J Ich entscheide mich bei diesem Weißbier für 7 Punkte.

Schnellüberblick

Jacob Weißbier naturtrüb im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Gold

Trübung: trüb

Schaum: sehr wenig · kurzanhaltend

Geruch

Intensität: stark

Balance: süß, fruchtig

Mundgefühl

Kohlensäure: wenig bis mittel

Geschmack

spritzig, mild. Ausgewogene feine Bananen-, Nelken- und Hefearomen treffen auf eine milde Hopfenbittere

Jacob Weißbier naturtrüb
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