Ayinger Bräuweisse

Ayinger Bräuweisse Bierwertung Bierbewertung Test3
Unser Biertest

Ayinger Bräuweisse

Privatbrauerei Ayinger Weizenbier
Unsere Note
6,75 / 10
Christian 6,00/10 Mirco 7,50/10
Steckbrief

Ayinger Bräuweiße auf einen Blick

Weizenbier · Privatbrauerei Ayinger

BierstilWeizenbier
Alkohol5,10 % Vol.
Stammwürze11,8 °P
Bittere13 IBU
Gärungsartobergärig
HerkunftAying · Bayern · Deutschland
Zutaten Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Unser Eindruck

So schmeckt uns das Ayinger Bräuweiße

Bewertung von Christian

Das Weizen von Ayinger ist meiner Meinung nach, entgegen der üblichen Weizenbiere, deutlich weniger fruchtig-bananig. Es fehlt aus meiner Sicht fast gänzlich. Eine leichte fruchtige Note ist noch vorhanden. Es bleibt aber eher schwach bzw mild im ersten Geschmack. Natürlich schmeckt man die leicht süße Tendenz in dem Bier, allerdings kenne ich durchaus Weizenbiere, die eben deutlich intensiver im Geschmack sind. Auch nach dem ersten Schluck verliert dieses Weizen irgendwie an Fahrt. Es flacht ziemlich ab und steigt auch gefühlt nicht mehr wirklich ein. Es bleibt also auch bis zum Ende relativ mild, nahezu wässrig. Es fehlen hier die klassischen Noten, die man eben von einem Weizenbier kennt. Für mich ist das entsprechend ein Nachteil, mag sein, dass das andere, die Weizen eben nicht so gerne mögen, anders sehen. Aus meiner Sicht reicht es leider für das Ayinger Bräuweisse bei Weitem nicht zu einem der oberen Plätze, die Weizenbiere fast immer bei mir erhalten. Ich finde es nicht schlecht, aber ansonsten in Summe leider doch zu langweilig und überzeugt mich daher nicht sonderlich. Natürlich reicht es trotzdem noch für eine Bewertung oberhalb des Durchschnitts, aber eben nicht sonderlich weit davon weg.

Bewertung von Mirco

Die Ayinger Bräuweiße kommt, wie der Name unschwer vermuten lässt, aus Aying. Schaut man sich die Webseite und die dortige Geschmacksbeschreibung an, liegt die Messlatte logischerweise schon ziemlich hoch. Zunächst einmal bildet das Bier die für ein Weizenbier recht charakteristischen Merkmale aus: Ein mild-süßes Bananenaroma, einen starken Geruch sowie viel Schaum, verbunden mit einer langen Haltbarkeit. Geschmacklich finde ich das Bier weniger intensiv, als es bezogen auf den Geruch den Anschein erweckte. Hier bleibt es in der Tat sehr mild und dezent, was den Herstellerangaben aber auch entspricht. „Ayinger“ hat hier also wortgehalten, wenngleich die Bananennote einen Schlag „zu kurz kommt“. Das ist für mich aber auch nicht weiter tragisch, denn genau diese Note war es, die mich bei einem Weizenbier in der Regel abgeschreckt hat. Fährt man diese Geschmacksnote ein wenig zurück, schmeckt mir das Bier im Schnitt besser.

Mein Fazit: Ein feine Getränk, das sich hervorragend als Durstlöscher nach dem Sport oder nach dem Pfefferschnitzel eignet – oder einfach im Biergarten oder vor dem Ayinger Kirchturm, den man ja auch vorne auf dem Emblem sowie auf der Webseite sieht. Mir fällt bei diesem Bier insgesamt jetzt nicht der Bewertungsstift vor überschwänglicher Freude aus der Hand, aber lockere 7,5 Punkte sind hier für mich drin. Ein Bier, das ich gerne noch einmal trinken möchte.

Schnellüberblick

Ayinger Bräuweiße im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Gelb

Trübung: trüb

Schaum: sehr viel · langanhaltend

Geruch

Intensität: stark

Balance: süß, fruchtig

Mundgefühl

Kohlensäure: viel

Geschmack

Bananenaroma, samtig, weich, mild, begleitet von zarten würzig-fruchtigen Zitrusnoten

Ayinger Bräuweiße
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8,86/10 · 7 Bewertungen
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