Biertest: Pott's Weizenbier
Wir haben das Bier Pott's Weizenbier getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. In unserem Biertest findet Ihr im Überblick zunächst alle wichtigen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und den Zutaten. Anschließend findet Ihr in diesem Pott's Weizenbier-Biertest unsere Bierbewertung. Anhand unserer Bewertungskriterien beurteilen wir die Optik, den Geruch sowie den Geschmack des Pott's Weizenbier.Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung des Pott's Weizenbier. Daraus erstellen wir ein übersichtliches Bier-Ranking in dem Ihr sehen könnt, wo sich das Pott's Weizenbier im Gesamtranking einsortiert.
Unsere Gesamtbewertung zum Pott's Weizenbier

Du möchtest wissen, wie wir über das Pott's Weizenbier denken und wie es uns geschmeckt hat? Lies weiter unten unsere individuelle Meinung und Bewertung über das Bier!
Pott's Weizenbier im Überblick
- Biersorte: Weizenbier
- Gärungsart: obergärig
- Zutaten: Brauwasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
- Alkoholgehalt: 5.3 % Vol.
- Stammwürzegehalt: 12.5 °P
- Bittereinheiten: 14 IBU
- Herkunft des Bieres: Oelde, Nordrhein-Westfalen (Deutschland)
- Brauerei: Pott’s Brauerei GmbH, info@potts.de
Bewertungskriterien zum Pott's Weizenbier in Kürze
- Schaumbildung: sehr viel
- Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
- Geruchsintensität: mittel bis stark
- Geruchsbalance: fruchtig, süß, Hefe, Banane, säuerlich
- Bierfarbe: Gold-Bernstein
- Biertrübung: trüb
- Kohlensäuregehalt: mittel
- Geschmack: fruchtig, spritzig, Banane
User-Bewertung
Du hast das Pott's Weizenbier schon probiert? Gib hier deine Bewertung zum Bier ab und teile deine Meinung in den Kommentaren!Schau dir hier das User-Ranking an und finde heraus, welches der Biere bei den Usern am Besten abgeschnitten hat.
Unsere individuelle Bewertung
Bewertung von Christian:
Das Pott’s Weizenbier in der kleinen Bügelflasche macht ordentlich Krawall beim Öffnen. Ich habe es auf dem Balkon geöffnet und ich bin nur froh, dass es nicht schon spät abends war, ansonsten hätten wohl einige Nachbarn senkrecht im Bett gestanden 😉
Gold bis bernsteinfarben fließt das Bier ins Glas. Nach und nach setzt die Trübung ein. Anfangs war jedoch ultimativ viel Schaum auf dem Bier, so dass der Einschenkprozess tatsächlich etwas gedauert hat. Und nein…ich hab es nicht falsch eingeschüttet 😀
Geschmacklich merkt man am Anfang im Antrunk eine entspannte Milde mit leichter Süße. Der typische Bananengeschmack ist hier eher im Hintergrund zu schmecken. Relativ spritzig ist es, aber eher auf mittlerem Niveau. Dafür wirkt es recht schlank und leicht. Ab der Mitte machen sich würzige Noten breit und es kommt bis in den Abgang dann immer mehr ein würziges Nelkenaroma durch. Zum Glück bleibt es jedoch für mich noch im gut erträglichen Rahmen. Ebenso merkt man eine leichte Säure, die jedoch ebenfalls passabel ausbalanciert ist.
Hier haben wir ein passables, aber kein überdurchschnittlich auffälliges Weizen. Mir schmeckt es ganz gut, wird jedoch definitiv nicht mein Lieblingsweizen. Dafür ist mir hier etwas zu stark der Fokus auf die Würze und weniger auf die fruchtige Süße gelegt. Insgesamt gefällt mir aber nicht nur das schöne Einschenkbild des Bieres, sondern auch das recht leichte und süffige Trinkerlebnis. Alles in Allem fügt sich das dann in einer Note von 7 Punkten zusammen.
Bewertung von Mirco:
Weizenbiere kennt man ja eigentlich aus großen 0,5-Liter-Flaschen, getrunken aus einem entsprechenden Glas. Demzufolge bin ich hier schon fast ein wenig enttäuscht bzw. zumindest irritiert, dass nur 0,3 Liter vor mir stehen. Immerhin sieht es schick aus in einer Bügelflasche. Ein großes Kompliment möchte ich direkt der Brauerei und deren Webmastern entsenden: Eine tolle Page mit allen Angaben zum Bier – so lobe ich mir das!
Der Plöpp war erst einmal gigantisch und hat höchstwahrscheinlich meine Frau geweckt, die sich nach erschöpfender Arbeit gerade ausruhen wollte. Die Besonderheit hier: Wir haben bayerische Spezialhefe im Glas – wie auch immer sich diese von normaler Hefe unterscheidet. Auf den Geschmack bin ich sehr gespannt!
Schöne Farbe, schöne Trübung und ein gigantischer Schaum – so viel kann man festhalten.
Der Antrunk: Wirklich erfrischend und entspannend. Ich hatte aber auch richtig Durst und mich sehr auf das Bier gefreut. Danach entfaltet sich ein schlanker Körper, der leicht hefig-säuerliche Noten ausbildet. Dazu schmecke ich sehr dezente Bananen-Noten heraus. Etwas zu kurz kommt meiner Meinung nach die Süße, die man bei vielen anderen Weizenbieren häufig dominierend vorfindet. Die Fruchtnoten schmecke ich hingegen leicht heraus, verstärkt allerdings erst zum Ende des Haupttrunks.
Die richtige “Power” kommt, so finde ich, erst im Abgang richtig zur Geltung. Im Abgang und teils auch im Nachgeschmack wird es würziger bzw. kräftiger und die Geschmacksnoten drehen noch einmal richtig auf. Das sorgt für einen tollen Abschluss und macht Bock auf den nächsten Schluck. Die Jungs und Mädels bei Pott’s machen ohne Zweifel einen guten Job und mir schmeckt das Weizenbier auch echt gut, so dass ich vernünftige und hohe 8 Punkte in den Raum werfe.

