Biertest: Bölkstoff Pilsner
Wir haben das Bier Bölkstoff Pilsner getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. In unserem Biertest findet Ihr im Überblick zunächst alle wichtigen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und den Zutaten. Anschließend findet Ihr in diesem Bölkstoff Pilsner-Biertest unsere Bierbewertung. Anhand unserer Bewertungskriterien beurteilen wir die Optik, den Geruch sowie den Geschmack des Bölkstoff Pilsner.Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung des Bölkstoff Pilsner. Daraus erstellen wir ein übersichtliches Bier-Ranking in dem Ihr sehen könnt, wo sich das Bölkstoff Pilsner im Gesamtranking einsortiert.
Unsere Gesamtbewertung zum Bölkstoff Pilsner

Du möchtest wissen, wie wir über das Bölkstoff Pilsner denken und wie es uns geschmeckt hat? Lies weiter unten unsere individuelle Meinung und Bewertung über das Bier!
Bölkstoff Pilsner im Überblick
- Biersorte: Pils
- Gärungsart: untergärig
- Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt
- Alkoholgehalt: 4.8 % Vol.
- Stammwürzegehalt: 11.3 °P
- Bittereinheiten: 38 IBU
- Herkunft des Bieres: Flensburg, Schleswig-Holstein (Deutschland)
- Brauerei: Flensburger Brauerei Emil Petersen GmbH & Co. KG, info@flens.de
Bewertungskriterien zum Bölkstoff Pilsner in Kürze
- Schaumbildung: sehr viel
- Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
- Geruchsintensität: mittel
- Geruchsbalance: getreidig, herb
- Bierfarbe: Gelb-Gold
- Biertrübung: blank
- Kohlensäuregehalt: wenig bis mittel
- Geschmack: kernig, kantig, herb, getreidig, ausgewogen, angenehm
User-Bewertung
Du hast das Bölkstoff Pilsner schon probiert? Gib hier deine Bewertung zum Bier ab und teile deine Meinung in den Kommentaren!Schau dir hier das User-Ranking an und finde heraus, welches der Biere bei den Usern am Besten abgeschnitten hat.
Unsere individuelle Bewertung
Bewertung von Christian:
Bölkstoff, das Werner Bier…meine Güte da kommen Erinnerungen auf. Wer kennt denn (außer Mirco :-P) nicht das legendäre Fußballspiel des 1. FC Süderbrarup gegen Holzbein Kiel. Ich guck es mir heute noch gerne an und feier es total. Auch “Gas, Wasser, Scheiße, Rööööööööööhrich” kennt wohl jeder Fan der Comic Reihe von Brösel. So, nun aber genug der Nostalgie, kommen wir also mal zum Bier.
Beim Öffnen der Bügelflasche merkt man dann, woher das Bier kommt. Flensburger steckt hier hinter und das hört man auch sofort im Plöpp. Die Schaumbildung des Bieres ist der Knaller. Es bildet sich sofort sehr viel weißer Schaum aus und dieser ist auch absolut stabil. Da schafft man es, sich das Fußballspiel auf Youtube anzuschauen 😉 Alternativ betrachtet man sich das goldgelbe Bier im Glas und nimmt die bereits aus der Flasche strömenden herben Aromen mit der Nase auf.
Geschmacklich kommt dann ein leichter Einbruch. Riecht das Bier deutlich hopfig-herb, merkt man dies im Antrunk weniger. Natürlich sind wir nicht bei einem milden Hellen. Hier kommt schon aromatisch Einiges rüber, gerade eben die Herbe aber auch eine gewisse Getreidenote und Würze. Gerade ab der Mitte und dann vor allem zum Ausklang hin überwiegt aber die Herbe und man bekommt auch nochmal einen schönen herben Ausklang geboten. Dennoch kennt man natürlich nordische Biere, die noch herber sind. Aber auch hier merkt man dann ggf. wieder die Nähe zu Flensburger.
Mir persönlich gefällt das Bier wirklich gut. Flensburger geht eh klar, die Herbe in dem Bier gefällt mir. Sie ist ordentlich präsent, auch wenn nicht zu dominant. Trotzdem wirkt es anfänglich noch relativ leicht und süffig, auch wenn die Komplexität gegen Ende etwas mehr wird. Ich hatte befürchtet, ein reines Marketing-Bier zu trinken, doch tatsächlich kommt der Bölkstoff bei mir sehr gut weg. Dass nur Hopfenextrakt verwendet wurde, merke ich geschmacklich nicht. Aufgrund der schönen Optik mit dem Schaum, dem Gesamteindruck und dem Kultfaktor und nicht zuletzt auch weil es mir schmeckt, bekommt das Wernerbier von mir wirklich tolle 9 Punkte.
Bewertung von Mirco:
Meine Güte, was kommt einem denn hier in die Nase? Ich rieche Beck’s und Jever direkt heraus! Die Herbe springt einem förmlich in die Nase und man kann sich nicht wehren. Getreidige und herbe Aromen habe ich sofort in der Nase – und geschmacklich bestätigt sich das auch. Der Antrunk ist schon stark und intensiv hopfig/getreidig. Ich bemühe mich, eine leichte Malzsüße herauszuschmecken, aber es gelingt mir leider nicht. Die herben und hopfigen Aromen überwiegen direkt im Antrunk – und so bleibt es auch im Haupttrunk.
Das Bier stammt aus der Flensburger Brauerei: Darauf wäre ich möglicherweise sogar gekommen, hätte ich das Bier in einer Blindverkostung vorgesetzt bekommen, denn es ähnelt dem klassischen Flens Pils schon sehr. Der Bölkstoff ist aber echt “eine Hausnummer”. Wer milde, süffige und entspannte Biere mag, findet bei diesem Bier definitiv seinen Endgegner.
Was mir bei diesem Bier natürlich entgegen kommt, ist die mangelnde Süße. Die herben, hopfigen Aromen dominieren komplett und sorgen für einen eher bitteren Geschmack. Finde ich persönlich gut, aber ich kann mir vorstellen, dass es vor allem der Damenwelt nicht besonders mundet.
Der Bölkstoff kommt bei mir echt gut an. Nicht nur wegen des satten Schaums und der feinen, cremigen und feinporigen Krone, sondern auch wegen des ausgewogen hopfen-bitteren Geschmacks. Das passt schon alles sehr gut zusammen und ich gebe auch die entsprechend gute Note: 8 Punkte von meiner Seite.

