Finne Bio Craft Beer Helles

Bierbewertung: Finne Bio Craft Beer Helles

Bier-Test: Wir haben das Bier "Finne Bio Craft Beer Helles" getestet und nach unseren Bewertungskriterien beurteilt. Neben allen Informationen zur Herkunft, zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze, zu den IBU und zu den Zutaten findet Ihr in diesem Finne Bio Craft Beer Helles-Test unsere Bewertungen: vom Geruch des Bieres bis zum Biergeschmack. Im Ergebnis führt unsere unabhängig voneinander abgegebene Benotung zu einer Gesamtbewertung. Daraus erstellen wir eine übersichtliche Biertabelle. Hier könnt Ihr sehen, wie die einzelnen Biere im Test abgeschnitten haben. Nun folgt unsere Einschätzung des Bieres Finne Bio Craft Beer Helles.

Überblick: Finne Bio Craft Beer Helles im Test

Es folgen alle Daten und Angaben über das Finne Bio Craft Beer Helles. Sollten wir zum Alkoholgehalt, zur Stammwürze und zu den IBU (International Bitterness Units) keine entsprechenden Angaben gefunden haben, wird die Angabe "0.0" bei Euch angezeigt.

Was der Hersteller sagt

Seinen Ursprung hat das Helle in Süddeutschland, genauer in München und ist dort noch immer ein beliebter Bierstil. Die Namen Münchner Hell, Bayrisch Hell oder Helles Lager verraten, dass das Bier durch seine hellgelbe Farbe charakterisiert ist. Im 19. Jahrhundert war das etwas völlig Neues für die Region, die für ihre dunkleren Biere bekannt war. Das Helle wird genau wie das beliebte Pilsner mit untergärigen Hefen und leicht gedarrten Malzsorten gebraut. Im Vergleich zum tschechischen Pils schmeckt das weniger gehopfte „Helle“ malzaromatisch, ein wenig süß und weniger bitter.
https://www.finne-brauerei.de/shop/finne-bio-helles/, Abruf am: 16. Mai 2022

Unsere Bewertungskriterien

  1. Schaumbildung: viel bis sehr viel
  2. Schaumhaltbarkeit: langanhaltend
  3. Geruchsintensität: schwach bis mittel
  4. Geruchsbalance: leicht fruchtig, leicht hopfig
  5. Bierfarbe: Gelb
  6. Biertrübung: trüb
  7. Kohlensäuregehalt: wenig bis mittel
  8. Geschmack: malzaromatisch, ein wenig süß, wenig bitter

Bewertung

Unsere Gesamtbewertung:

User-Bewertung:

Und jetzt könnt Ihr selbst abstimmen: Wie hat Euch dieses Bier "Finne Bio Craft Beer Helles" geschmeckt? Gebt einfach Eure Bewertung ab, indem Ihr auf die Sterne klickt, die Ihr dem Bier geben möchtet - und hinterlasst gerne einen Kommentar.

Rating: 8.25/10. From 14 votes.
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Bewertung von Christian:

Die Münsteraner Finne-Brauerei hab ich schon länger im Blick und freu mich, dass Mirco beim irgendwo dieses Helle gefunden hat. Was zunächst auffällt ist, dass wir hier wirklich alle Infos bekommen, die wir so brauchen. Und noch einiges mehr. Denn ja Foodpairing ist ohne Frage ein großes Thema, aber sorry Leute, Quinoa-Salat? Echt jetzt? Wie kommt man denn darauf? 😀 Bratwurst lass ich mir da eher gefallen, aber welches Bier passt eigentlich nicht zu Bratwurst? 😉

Jetzt aber mal zum Bier. Das gelbe und Trübe Bier schmeckt im Antrunk leicht fruchtig und etwas malzig, ist aber auch relativ trocken. Was mir auffällt ist, dass wir hier mit 21 IBU für ein Helles schon gut dabei sind, was die Bittereinheiten angeht. Und das schmeckt man auch, denn das Bier ist definitiv nicht ein klassisches Helles, welches mild und leicht malzig schmeckt. Hier hat man schon gut Power drin und vor allem schmeckt man den Hopfen wirklich ordentlich durch. Es kommt eine leicht grasige Würze dazu die in Kombination mit der Bittere dann bis in den Abgang bleibt. Dazu klingt es, wie bereits zu Beginn geschmeckt, trocken ab.

Ein spannendes Helles, welches alles ist, aber sicher nicht eintönig, langweilig oder was man sonst dem einen oder anderen Hellen nachsagt. Hier erlebt man durch die Frucht und die hopfige Herbe eine schöne Mischung. Mir persönlich einen Hauch zu trocken und irgendwie find ich die würzige Aromatik nicht so mega. Aber das ist auch echt Jammern auf hohem Niveau, denn eigentlich schmeckt mir das Bier schon wirklich gut und würde es jederzeit wieder kaufen. Insofern gibts von mir auch richtig gute 8 Punkte.  

Bewertung von Mirco:

Ein Bio-Craftbeer aus Münster steht nun vor mir und wartet darauf, getrunken zu werden. Das „Finne Helles“ sammelt natürlich direkt Pluspunkte, da ich hellen Bieren in der Regel relativ viel abgewinnen kann. Der tolle Hier: Es schaut wirklich hübsch aus im Glas. Wir haben eine relativ feste und langanhaltende Schaumkrone und eine nette Trübung im Glas.

Der Geruch erinnert fast schon an ein leichtes IPA, da leicht fruchtige Noten durchkommen. Gehen wir aber mal der Reihe nach vor: Im Antrunk schmecke ich leicht hopfige und leicht fruchtige Noten heraus, die sich auch im Haupttrunk bzw. im Mittelteil durchsetzen. Insgesamt wirkt das Bier relativ herb und bitter – ist es im Grunde aber gar nicht, wenn man auf die Werte schaut. Umso erstaunlicher, dass es so schmeckt. Ich bin darüber hinaus der Meinung, dass sich eine relativ trockene Note durchsetzt, die man auch im Abgang merkt. Auch im Nachgeschmack bleibt ein trockener Eindruck bestehen.

Insgesamt ist das ein Bier, das ich in einer Blindverkostung niemals in der Kategorie „Helles“ verortet hätte. Es geht eher in Richtung Pilsener mit Aromahopfen. Aber Helles? Im Grunde ist mir aber auch egal, wie sich die Kategorie schimpft, denn: Es kommt darauf an, ob das Bier schmeckt – oder eben nicht. Und dieses schmeckt mir relativ gut, wobei die Trockenheit von Schluck zu Schluck zunimmt. Insgesamt kann ich diesem Bier aber mit gutem Gewissen satte 8 Punkte geben. Mir schmeckt’s, ich würde es immer wieder bestellen.

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