Finne Bio Craft Beer Helles auf einen Blick
Helles · Münsteraner Finne GmbH, abgefüllt in Langenberg
So schmeckt uns das Finne Bio Craft Beer Helles
Bewertung von Christian:
Die Münsteraner Finne-Brauerei hab ich schon länger im Blick und freu mich, dass Mirco beim irgendwo dieses Helle gefunden hat. Was zunächst auffällt ist, dass wir hier wirklich alle Infos bekommen, die wir so brauchen. Und noch einiges mehr. Denn ja Foodpairing ist ohne Frage ein großes Thema, aber sorry Leute, Quinoa-Salat? Echt jetzt? Wie kommt man denn darauf? 😀 Bratwurst lass ich mir da eher gefallen, aber welches Bier passt eigentlich nicht zu Bratwurst? 😉
Jetzt aber mal zum Bier. Das gelbe und Trübe Bier schmeckt im Antrunk leicht fruchtig und etwas malzig, ist aber auch relativ trocken. Was mir auffällt ist, dass wir hier mit 21 IBU für ein Helles schon gut dabei sind, was die Bittereinheiten angeht. Und das schmeckt man auch, denn das Bier ist definitiv nicht ein klassisches Helles, welches mild und leicht malzig schmeckt. Hier hat man schon gut Power drin und vor allem schmeckt man den Hopfen wirklich ordentlich durch. Es kommt eine leicht grasige Würze dazu die in Kombination mit der Bittere dann bis in den Abgang bleibt. Dazu klingt es, wie bereits zu Beginn geschmeckt, trocken ab.
Ein spannendes Helles, welches alles ist, aber sicher nicht eintönig, langweilig oder was man sonst dem einen oder anderen Hellen nachsagt. Hier erlebt man durch die Frucht und die hopfige Herbe eine schöne Mischung. Mir persönlich einen Hauch zu trocken und irgendwie find ich die würzige Aromatik nicht so mega. Aber das ist auch echt Jammern auf hohem Niveau, denn eigentlich schmeckt mir das Bier schon wirklich gut und würde es jederzeit wieder kaufen. Insofern gibts von mir auch richtig gute 8 Punkte.
Bewertung von Mirco:
Ein Bio-Craftbeer aus Münster steht nun vor mir und wartet darauf, getrunken zu werden. Das „Finne Helles“ sammelt natürlich direkt Pluspunkte, da ich hellen Bieren in der Regel relativ viel abgewinnen kann. Der tolle Hier: Es schaut wirklich hübsch aus im Glas. Wir haben eine relativ feste und langanhaltende Schaumkrone und eine nette Trübung im Glas.
Der Geruch erinnert fast schon an ein leichtes IPA, da leicht fruchtige Noten durchkommen. Gehen wir aber mal der Reihe nach vor: Im Antrunk schmecke ich leicht hopfige und leicht fruchtige Noten heraus, die sich auch im Haupttrunk bzw. im Mittelteil durchsetzen. Insgesamt wirkt das Bier relativ herb und bitter – ist es im Grunde aber gar nicht, wenn man auf die Werte schaut. Umso erstaunlicher, dass es so schmeckt. Ich bin darüber hinaus der Meinung, dass sich eine relativ trockene Note durchsetzt, die man auch im Abgang merkt. Auch im Nachgeschmack bleibt ein trockener Eindruck bestehen.
Insgesamt ist das ein Bier, das ich in einer Blindverkostung niemals in der Kategorie „Helles“ verortet hätte. Es geht eher in Richtung Pilsener mit Aromahopfen. Aber Helles? Im Grunde ist mir aber auch egal, wie sich die Kategorie schimpft, denn: Es kommt darauf an, ob das Bier schmeckt – oder eben nicht. Und dieses schmeckt mir relativ gut, wobei die Trockenheit von Schluck zu Schluck zunimmt. Insgesamt kann ich diesem Bier aber mit gutem Gewissen satte 8 Punkte geben. Mir schmeckt’s, ich würde es immer wieder bestellen.
Finne Bio Craft Beer Helles im Geschmacksprofil
Farbe: Gelb
Trübung: trüb
Schaum: viel bis sehr viel · langanhaltend
Intensität: schwach bis mittel
Balance: leicht fruchtig, leicht hopfig
Kohlensäure: wenig bis mittel
malzaromatisch, ein wenig süß, wenig bitter
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