Rothaus Hefeweizen

Rothaus Hefeweizen2
Unser Biertest

Rothaus Hefeweizen

Badische Staatsbrauerei Rothaus AG Weizenbier
Unsere Note
7,75 / 10
Christian 7,50/10 Mirco 8,00/10
Steckbrief

Rothaus Hefeweizen auf einen Blick

Weizenbier · Badische Staatsbrauerei Rothaus AG

BierstilWeizenbier
Alkohol5,40 % Vol.
Stammwürze12,6 °P
Bittere11 IBU
Gärungsartobergärig
HerkunftRothaus · Baden-Württemberg · Deutschland
Zutaten Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Unser Eindruck

So schmeckt uns das Rothaus Hefeweizen

Bewertung von Christian

Erstmal muss ich ja sagen, dass die Brauerei hervorragend mit der regionalen Tradition und dem Image spielt, wenn man sich das Etikett der Flasche ansieht. Dazu erlebt man beim Einschenken wirklich ein ganz tolles Ergebnis. Ein überaus üppiger und cremiger Schaum setzt sich auf dem trüben Weizenbier ab.

Im Geruch finde ich das Bier vor allem recht hefig, aber auch minimal fruchtig und leicht würzig. Im Antrunk kommt dann ein doch etwas anderer Eindruck zur Geltung. Deutlich sind die Fruchtanteile des Bieres zu schmecken, gehen jedoch gleich Hand in Hand mit der Würze. Hier ist es weniger die Banane, als mehr Aprikose oder Pfirsich und eben, wie so häufig bei Weizenbieren, ein würziges Aroma nach Nelken. Vollmundig und süffig lässt sich dieses Bier wohl beschreiben, dazu mit eher durchschnittlicher Rezenz. Ab der Mitte kommt eine recht starke Herbe dazu. Im Abgang bleibt diese erhalten und gesellt sich zu den fruchtigen Noten dazu.

Alles in allem sicher ein gelungenes Weizenbier. Die Fruchtnoten sind etwas untypischer, schmeckt man die Banane eben meines Erachtens nicht bis kaum heraus. Die Würze ist intensiv, aber nicht zu dominant. Was mir hier weniger gefällt ist die Säure, die ab der Mitte doch recht intensiv und dominant wird. Das ist mir persönlich doch ein wenig zu viel. Dennoch habe ich das Bier ganz entspannt trinken können. Es reicht zwar nicht für einen Spitzenplatz, mit 7,5 Punkten sind wir aber bei einem sehr ordentlichen Ergebnis.

Bewertung von Mirco

Ein Bier der badischen Staatsbrauerei Rothaus: Na wenn die heutige Probe so förmlich und höchst-offiziell losgeht, dann kann ja gar nichts mehr schiefgehen. Weizenbiere gefallen mir von Monat zu Monat besser. Das zeigt, dass man sich an einen neuen Geschmack doch gewöhnen kann. Was hier zunächst einmal auffällt, ist der viele Schaum! Eine massive Schaumbildung sorgt dafür, dass man sich mit dem Einschenken wirklich lassen kann. Die Schaumkrone sieht darüber hinaus echt super aus: Sehr weiß, ganz dicht und fest – fast wie eine Schneedecke.

Während ich beim Geruch noch eher hefige Noten wahrgenommen haben, kommt geschmacklich das für ein Weizenbier typische Aroma durch: Fruchtig-süß. Mit einem sehr schlanken Körper versehen lässt sich das Bier echt gut trinken und läuft mit großen Schlucken die Kehle runter. Die Fruchtnoten kommen von Schluck zu Schluck immer besser heraus und sorgen für ein sehr aromatisches Geschmackserlebnis. Im Haupttrunk schmecke ich zudem noch einen gewissen Säureanteil heraus. Mir persönlich ist er ein kleines bisschen zu viel, aber immer noch im erträglichen Rahmen. Das passt hier schon ganz gut zusammen.

Und jetzt kommt die Masterfrage an Euch: Die badische Staatsbrauerei Rothaus AG ist übrigens die höchstgelegene Brauerei in Deutschland. Auf welcher Höhe wird hier Bier gebraut? Was schätzt Ihr?
Ich steige hier mit leckeren 8 Punkten ein. Ein Bier, das man wunderbar trinken kann.

Schnellüberblick

Rothaus Hefeweizen im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Gold-Bernstein

Trübung: trüb

Schaum: sehr viel · langanhaltend

Geruch

Intensität: mittel

Balance: hefig, fruchtig, süß

Mundgefühl

Kohlensäure: wenig bis mittel

Geschmack

gehaltvoller Antrunk, reife Mirabellen, dunkles Brot

Rothaus Hefeweizen
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9,13/10 · 8 Bewertungen
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