Kreuzwertheimer Hell auf einen Blick
Helles · Spessart Brauerei GmbH
So schmeckt uns das Kreuzwertheimer Hell
Mit 4,9 % Vol. und überschaubaren 18 IBU kommt das Kreuzwertheimer Hell aus der Spessart Brauerei ziemlich klassisch daher. Das exklusiv für Getränke Hoffmann angebotene Helle zeigt sich im Glas gelb mit einem leichten opalen Schimmer. Der weiße, mittelporige Schaum baut sich ordentlich auf, zieht sich allerdings relativ schnell wieder zurück.
In der Nase hält sich das Bier ziemlich bedeckt. Wir nehmen vor allem milde Malznoten wahr, dazu etwas Zitrus und eine leichte Säure. Alles bleibt sehr dezent und insgesamt eher unauffällig.
Der Antrunk ist mild, schlank und angenehm frisch. Obwohl die Kohlensäure nicht übermäßig stark ausgeprägt ist, wirkt das Bier durchaus spritzig. Geschmacklich wird es dann allerdings fast schon etwas zu leicht. Das Kreuzwertheimer Hell wirkt sehr mild und beinahe wässrig, dazu kommen dezente grasige und würzige Noten. Christian empfand gerade diese Würze als etwas erzwungen und nicht ganz passend zum ansonsten sehr zurückhaltenden Charakter.
Im Abgang passiert kaum noch etwas. Eine pilsartige Herbe sucht man praktisch vergeblich und auch geschmacklich bleibt nach dem Schluck wenig zurück. Mirco fand das Bier dadurch zwar sehr gut trinkbar, fühlte sich zwischenzeitlich aber eher an Mineralwasser als an Bier erinnert.
Damit ist das Kreuzwertheimer Hell für uns ein ziemlich unkompliziertes, aber auch belangloses Helles. Es lässt sich problemlos trinken und dürfte gerade dann funktionieren, wenn man ein sehr leichtes Bier sucht. Wer von einem Hellen aber einen ausgeprägteren Malzkörper und etwas mehr Charakter erwartet, bekommt hier vermutlich zu wenig geboten.
Kreuzwertheimer Hell im Geschmacksprofil
Farbe: gelb
Trübung: opal
Schaum: mittel · kurzanhaltend bis mittel
Intensität: schwach
Balance: mildmalzig, leichte Zitrusnote, etwas Säure
Kohlensäure: wenig bis mittel
sehr leicht, mild, fast wässrig, dezent grasig/würzig
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