Rittmayer Hallerndorfer 1422

Rittmayer Hallerndorfer 1422e
Unser Biertest

Rittmayer Hallerndorfer 1422

Brauerei Rittmayer Hallerndorf GmbH & Co. KG Helles
Unsere Note
6,75 / 10
Christian 6,00/10 Mirco 7,50/10
Steckbrief

Rittmayer Hallerndorfer 1422 auf einen Blick

Helles · Brauerei Rittmayer Hallerndorf GmbH & Co. KG

BierstilHelles
Alkohol4,90 % Vol.
Stammwürze11,3 °P
Bittere16 IBU
Gärungsartuntergärig
HerkunftHallerndorf · Bayern · Deutschland
Zutaten Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Unser Eindruck

So schmeckt uns das Rittmayer Hallerndorfer 1422

Bewertung von Christian

Heute testen wir ein weiteres Bier aus Franken, welches bierfranke.de uns geschickt hat. Das Rittmayer Hallerndorfer 1422 ist ein gelbes, leicht getrübtes Bier, mit viel Schaum. Die Schaumkrone ist wirklich enorm und hält auch lange an. Die 1422 ist natürlich ein Hinweis auf die Gründung der Brauerei.

Der Antrunk ist recht frisch und die Kohlensäure angemessen. Nicht übermäßig, aber auch nicht zu viel. Geschmacklich bewegen wir uns hier auf sehr mildem Niveau, einzig die Hefenoten schmeckt man etwas mehr heraus. Leicht getreidige Nuancen schmecke ich zudem. Der Abgang ist weiterhin mild und recht belanglos. Eine leichte Säure kommt dazu. Ansonsten klingt das Bier wirklich harmlos aus ohne groß bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Tjoa, was soll ich hierzu sagen. Einerseits süffig und gut trinkbar, aber eben leider auch ein wenig belanglos. Für mich ein Einsteigerbier. Wer also bisher nicht viel Biererfahrung hat und es mal probieren möchte, der ist hiermit sicher gut bedient (wie mit vielen anderen Hellen ebenfalls). Für den Liebhaber muss man halt sagen, dass wir hier kein großes Highlight vor uns haben. Da es aber durchaus entspannt zu trinken ist, gebe ich noch 6 Punkte. 

Bewertung von Mirco

Die Brauerei Rittmayer wurde im Jahr 1422 gegründet – und genau so heißt auch dieses Bier, das in Hallerndorf eingebraut wurde. Wir hatten wunderbar viel Zeit, ein Foto anzufertigen. Das lag vor allem daran, dass sich sehr viel Schaum gebildet hat, der auch sehr lange (weiß und cremig) im Glas verblieb. Das sorgt dafür, dass das Bier sehr lange frisch ausschaut – gefällt mir gut.

Die opale Trübung gefällt mir ebenfalls ganz gut. Ich mag es sehr gerne, wenn Biere opal oder gar trüb erscheinen. Das wirkt zumindest „handgemacht“. Möglicherweise lasse ich mich hier aber auch täuschen.

Während die Geruchsaromen kaum auffallen, maximal noch etwas würzig, überzeugt der Geschmack durch einen hohen Grad an Süffigkeit. Also das Bier kann man wirklich in großen Schlucken wegtrinken. Im Mitteltrunk dachte ich, dass das Bier echt typisch ist für ein Helles: Süffig, unscheinbar und vor allem gut die Kehle herunterlaufend, dazu ein wenig hefig – was die Brauerei aber auch selbst schreibt.

Der Abgang war etwas weniger malzsüßlich, als man es von anderen Hellen kennt. Das Bier war im Abgang fast schon leicht herb bzw. bitter. Aber wirklich nur sehr (!) leicht. Das sorgt aber immerhin für einen angenehmen Ausklang. Ich habe keinen „Pappmund“ und kann mich dem nächsten Schluck widmen. Alles in allem ein ausgewogenes, unscheinbares Bier, das sehr mild ist und anscheinend sehr bemüht ist, nirgendwo anzuecken. Das klappt auch wunderbar, denn es fällt auch bei mir nicht durch. 7,5 Punkte.

Schnellüberblick

Rittmayer Hallerndorfer 1422 im Geschmacksprofil

Optik

Farbe: Gelb

Trübung: opal

Schaum: sehr viel · mittel bis langanhaltend

Geruch

Intensität: schwach

Balance: mild, leicht würzig

Mundgefühl

Kohlensäure: mittel

Geschmack

hefig, süffig, mild

Rittmayer Hallerndorfer 1422
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7,83/10 · 6 Bewertungen
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1 Kommentar zu „Rittmayer Hallerndorfer 1422“

  1. Ich mag das nicht trinken weil mir das Bier zu lieblos. iklar die machen da einen tollen job und das schemckt auch alles, aber mir fehlt der pfeffer im glas!

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